Verkehrsstrafen-Exzesse im 12. Bezirk Drucken E-Mail

Reihenweise Strafen außerhalb(!) der Parkpickerlbereiche

Schon vor Einführung des Parkpickerls bekamen die Wachorgane offenbar den Auftrag,
rigoros gegen "Parksünder" vorzugehen,  so dass es zu wahren Strafexzessen auf den
Straßen Meidlings kam und weiter kommt,  macht FPÖ-Bezirksvorsteher-Stellvertreter
Mag. Alexander Pawkowicz aufmerksam.
 
Waren  es in den letzten Wochen vor Einführung des Parkpickerls vor allem sehr kleine
Gassen, wie etwa die Roesnergasse und der Bereich rund um den Migazziplatz,  die in
den fragwürdigen Genuss gassenweiser Bestrafungen gekommen sind, so hat sich die
Eintreibungspolitik nun offenbar in die Randbereiche des Bezirkes verlagert.
 
Es  erhalten  jetzt  aber  nicht etwa Falschparker in zweiter Spur oder auf Gehsteigen,
also jene die ihr Fahrzeug verkehrsbehindernd abgestellt haben,  Strafzettel.  Vielfach
betrifft  es  in  Meidling nunmehr Anrainer außerhalb(!) der Parkpickerlzonen,  die seit
wenigen  Tagen  plötzlich  an  jenen Orten bestraft werden,  an denen sie davor jahr-
zehntelang unbehelligt parken konnten.
 
So  zogen  etwa  gestern,  Mittwoch,  strafende  Organe durch die Schönbrunner Allee
und hinterlegten für beinahe alle Fahrzeughalter entlang der auch heute noch fast aus-
schließlich  von  Bewohnern  benutzten Nebenfahrbahn kostenpflichtige "Geschenke"
in Form von Organmandaten.   Dies traf dabei fast ausnahmslos Anrainer vor deren
Häusern.
 
"Angeblich  zu  geringe  Restfahrbahnbreiten  in Gassen,  wo Müll- und Abschleppfahr-
zeuge locker Platz haben, als Grund für saftige Strafen heranzuziehen,  riecht für mich
nach reiner Schikane",  so Pawkowicz.

Parkraumüberwachung  und  "Pickerlkontrolle"  ist  für  manche  schmerzhaft, Anrainer
aber scheinbar nur für den bloßen Fahrzeugbesitz zu strafen jedoch eine Sauerei, stellt
Pawkowicz  fest,  der ein Ende der reinen Einnahmenmaximierung durch nicht nachvoll-
ziehbare "Kontrollexzesse" fordert.
 
*****

2012-10-11
 
 

Kommentare 

 
Griechischer Wein - 2012-10-11 20:59
klar muss abkassiert werden. griechenland braucht geld und da ist eine wiener verkehrsstadträ tin aus griechenland optimal :sad:
 
 
biersauer - 2012-10-12 05:48
"Donaufeld-ein Stadtteil mit Zukunft" titelten die Grünen ihr Mitteilungsblat t vor einem Jahr für die Donaustädter, nun ist sie da die Zukunft, mit Strafen für die Anrainer in den Siedlungen.
Wenn die GrünRot-Zukunft so ausschaut, dann ist sie ganz schlecht für die Wiener.
Wo seit Menschengedenke n Brennholz an den Gartenzäunen zum Trocknen aufgeschlichtet war, muss dies nun mittels Amtsbescheid weg. Die Fahrzeuge vor den Gartenzäunen werden mittels rotgrüner Strafbescheide abkassiert. Das ist die rotgrüne Zukunft!
 
 
biersauer - 2012-10-12 05:56
Will die Vasilakou ****** dem größten Architekten aller Zeiten, nacheifern?
www.oekonews.at/.../
Die gierigen Augen der Frau Architekt glänzen bei ihrem "Gestaltungswill en", da spielen ein par Parkplätze und die engen Gassen der kleinen Siedlungen keine Rolle!
 
 
biersauer - 2012-10-12 05:59
Cheaucheskou hatte ebnfalls solche großen Träume von Architektur, wo ganze Landschaften umgeeignet und Existenzen vernichtet wurden. Die Folge, das heutige Rumänien, - abgewirtschafte t!
 
 
Thomas - 2012-10-12 07:02
Das ganze dürfte in Wien bereits System haben.
Seit Eröffnung der U-Bahnstation Aderklaaerstraß e wurde im Bereich zwischen U-Bahn und Wagrammerstraße (Nebenfahrbahn) von einem Tag auf dem anderen gestraft (Seit Eröffnung des Parkhauses).
Als Grund wurde folgender angegeben: § 24. Halte- und Parkverbote - "(3) Das Parken ist außer in den im Abs. 1 angeführten Fällen noch verboten - d) auf Fahrbahnen mit Gegenverkehr, wenn nicht mindestens zwei Fahrstreifen für den fließenden Verkehr freibleiben."
Nach Einspruch gegen diesen Bescheid wurde ein Experte dorthin geschickt welcher viele Bilder und Notizen machte welche der Ablehnung beigelegt waren.
Ein erneuter Einspruch mit folgendem Text:
"§ 8. Fahrordnung auf Straßen mit besonderen Anlagen.
(1) Nebenfahrbahnen sind zum Ziehen oder Schieben von Handwagen, Handkarren oder Handschlitten sowie zum Schieben von einspurigen Fahrzeugen zu benützen. Radfahrer dürfen in Nebenfahrbahnen auch fahren, wenn kein Radfahrstreifen , Radweg oder Geh- und Radweg vorhanden ist. Sonst dürfen Nebenfahrbahnen , sofern sich aus Straßenverkehrs zeichen oder Bodenmarkierung en nichts anderes ergibt, nur zum Zu- oder Abfahren benützt werden. Nebenfahrbahnen dürfen nur in der dem zunächst gelegenen Fahrstreifen der Hauptfahrbahn entsprechenden Fahrtrichtung befahren werden, sofern sich aus Straßenverkehrs zeichen nichts anderes ergibt."
Daraufhin wurde (nach fast einem Jahr) dem Einspruch stattgegeben und ich mußte keine Strafe zahlen.
Dennoch wurde danach weiterhin gestraft!!
Sind nun die selben Parkscheriffs im 12.Bezirk unterwegs??
 
 
Wissen ist Macht - 2012-10-12 08:04
Man sollte das rotgrüne Pack einsperren !
 
 
powerman 2011 - 2012-10-12 13:26
jetzt muß der letzte zweifler mal munter werden.das ganze ist nur mehr abzockerei,und hat mit parkraumbewirts chaftung nichts mehr zu tun.fast jede woche irgendeine neue verteuerung,wie soll sich das volk noch leisten.habe 40 jahre für dieses land gearbeitet,als dank bekomme ich 900e pension,da ich schon 1 mal in befr.pension war,1jahr lang,lag aber fast das ganze jahr im spital.doch die arbeiter haben um die 1100 e gehalt,keine vergünstigungen wie die asylanten,migra nten,wie soll man das leben noch finanzieren?wir müssen mal zusammenhalten und wie in anderen euländern auf die strasse.die arbeiter (alle)mal paar tage streiken,wofür bezahlen wir den gewerkschaftsbo ssen einen super gehalt.wenn daß noch 1.jahr so weitergeht,steh en wir selbst unter den schirm,was das bedeudet sehen wir in spanien griechenland portugal usw.vom millionar zum bettler.ich kann auch keinen freund 1000e schenken,wenn ich selbst nichts besitze,unsere politiker jedoch schon.wenn italien jetzt fällt,ist alles aus.
 

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