Gebi schämt sich Drucken E-Mail

Republik Gambia

Gambia ist  eine Republik  in Westafrika,  die an den Ufern des Gambias liegt.  Gambias
Bevölkerung ist zu 90 Prozent muslimisch, neun Prozent christlich und etwa ein Prozent
gehört traditionellen  indigenen afrikanischen  Religionen an.  Alle Religionen genießen
eine ruhige  und friedliche Koexistenz.  Gambia ist ein weltlicher Staat, der den Respekt
für alle kulturellen und traditionellen Werte fördert.

Gambia  ist eine  Republik mit einer demokratisch  gewählten Mehrparteienregierung unter
dem Präsidenten Yahya Jammeh. Der Anteil der Staatsausgaben für Verteidigung liegt bei
fünf Promille  des Bruttoinlandsproduktes (Schätzung 2006).  Damit gehört  Gambia zu den
Staaten mit den geringsten Militärausgaben weltweit.

Das Parlament,  das in der National Assembly tagt,  und das Staatsoberhaupt werden alle
fünf Jahre  direkt vom  Volk gewählt.  Die Wahlen selber fanden in der  Vergangenheit frei
und ohne Druck statt, es wurde keine Kritik von Oppositionellen und ausländischen Beob-
achtern geäußert.

Was veranlasst jemanden zur Flucht aus Gambia?

Die obigen  drei Absätze  stammen nicht  aus einem Reiseprospekt,  sondern sind  ein Aus-
zug aus dem international anerkannten Internetlexikon Wikipedia. Daraus geht hervor, dass
es sich  bei Gambia um  einen sicheren und  stabilen Staat handelt. Auch die geringen Aus-
gaben fürs Militär lassen darauf schließen, dass Gambia kein kriegerisches Land ist.

Da stellt sich die berechtigte Frage was jemand angestellt haben muß, um aus diesem Land
flüchten zu müssen. Jedenfalls dürfte der Gambier Lamin Jaiteh den österreichischen Behör-
den  gewaltige  Lügen aufgetischt  haben,  um  sich  den  Aufenthalt  in  unserem  Lande  er-
schleichen zu können.

Unverständliche Freilassung

Nun haben  die routinierten Beamten  auch nicht in der Pendeluhr geschlafen und dürften das
Lügengebäude von Lamin Jaiteh zum Einsturz gebracht haben. Jedenfalls sollte er schon an-
fangs Mai  abgeschoben werden,  was jedoch  selbsternannte  Menschenrechtsaktivisten ver-
hinderten, in dem sie stundenlang das Haller Polizeigebäude blockierten.

Warum sich die Behörde dem Druck einer rechtswidrigen Aktion beugte und den Abzuschieb-
enden freiließ  ist für uns  nicht nachvollziehbar.  Jedenfalls kündigten  die Grünen damals an,
weiter für den Gambier kämpfen zu wollen, da ihm laut eigener Aussage in seiner Heimat Ge-
fängnis und der Tod drohe.

Todesstrafe für Mörder und Drogen- und Menschenhändler

Nun haben wir uns ein wenig schlau gemacht und recherchiert. In Gambia wurde die Todes-
strafe 1981 abgeschafft und 14 Jahre später wieder eingeführt. Der Grund war die steigende
Kriminalität  beim Drogen- und Menschenhandel,  sowie bei Morden.  Allerdings wurde  kein
einzig ausgesprochenes Todesurteil vollstreckt.

Also  fassen  wir zusammen.  Die Todesstrafe  in Gambia  gilt für Mörder,  sowie für  Drogen-
und Menschenhändler. Das bringt uns wiederum zur Frage, was hat Lamin Jaiteh in seinem
Heimatland Gambia tatsächlich angestellt, dass er aus diesem flüchten musste,  weil er laut
den Grünen mit der Todesstrafe bedroht ist.

Der sich schämende Gebi

Diese Frage sollte sich auch der ERSTAULICH-Liebling, Gebi Mair, stellen. Der grüne Tiro-
ler  Landtagspolitiker  ist  deshalb  ein Liebling  der ERSTAUNLICH-Redaktion,  da es  ihm
immer wieder  gelingt ins  virtuelle Fettnäpfchen zu treten,  was wiederum  Stoff für erstaun-
liche Gebi-Beiträge liefert. Aber zurück zum Thema. Dieser Beitrag erschien heute auf dem
Blog des grünen Tiroler Landtagsabgeordneten.


Screen: gebimair.blogspot.com

Anstatt sich als Politiker (der eigentlich die Interessen Österreichs vertreten sollte) zu freuen,
dass die  Behörde eines  Illegalen habhaft  werden konnte  und diesen  in seine Heimat ab-
schiebt, schämt sich Gebi Mair für diese Vorgangsweise. Dies ist umso verwunderlicher, da
die Grünen am 10.Mai 2011 folgendes Statement abgegeben haben.


Screen: tirol.orf.at

Die Grünen  zitieren den  20-jährigen Gambier,  dass diesem in seiner Heimat Gefängnis
und Tod drohe. Um in Gambia zur Todesstrafe verurteilt zu werden,  müsste Lamin Jaiteh
ein Drogendealer,  Menschenhändler oder  Mörder sein. Da ist es doch erstaunlich, dass
sich ein österreichischer  Politiker schämt eine solche Person abzuschieben und die Auf-
fassung vertritt, dass in Österreich ein humanitäres Bleiberecht möglich gewesen wäre.

*****

2011-05-27
 
 

Kommentare 

 
+3 sammy - 2011-05-27 20:46
die grünen sind doch für die freigabe von drogen. wie kann man also einen eventuellen drogendealer abschieben? deswegen schämt sich gebi mair wahrscheinlich.
 
 
Guest - 2011-06-01 14:19
Wie kommen sie darauf daß er Drogendealer ist??!!

Das ist Rassismus.

Die "Freigabe von Drogen" würde das Ende des illegalen Drogenhandels bedeuten, so viel zu diesem "Argument".
 
 
sammy - 2011-06-01 14:28
zitiere Gast:
Wie kommen sie darauf daß er Drogendealer ist??!!

Das ist Rassismus.

Die "Freigabe von Drogen" würde das Ende des illegalen Drogenhandels bedeuten, so viel zu diesem "Argument".

Zitat:
eventuellen drogendealer
bekifft kann man schlecht lesen gell??? und was haben drogen mit rassismus zu tun. ist das eine neue variante zur drogenfreigabe?
 
 
Guest - 2011-06-01 14:47
Verstehen sie die Frage besser wenn sich schreibe "Wie kommen si daruf daß er eventuell Drogendealer ist??!!"?

Mit Rassismus hat das deswegen zu tun weil es sich offensichtlich um das typische "Alle Schwarzen sind kriminell, meistens Drogenhändler" handelt.

Und erklären sie doch was "Neue Variante zur Drogenfreigabe" bedeuten soll!
 
 
-3 Peter - 2011-05-27 21:07
vermutlich nicht einmal so sehr dafür, dass Recht gesprochen und der Mann abgeschoben wird, sondern, weil es so viele Menschen gibt, die der Abschiebung applaudieren und unverhohlen Freude zeigen, so als ob der Abzuschiebende unaussprechlich e Verbrechen in Österreich oder sonstwo begangen hätte, ein Krimineller wäre, durch und durch.

Abschiebung, auch wenn sie rechtens ist, und vor allem dann, wenn sich der Asylansuchende nichts zu Schulden hat kommen lassen während seiner Aufenthaltszeit in Österreich, ist eigentlich immer etwas trauriges. Man kann es gut und gerecht finden, wenn Kriminelle abgeschoben werden, aber der oft donnernde Applaus, der jede x-beliebige Abschiebung auch untateliger Asylwerber akustisch begleitet, ist würdelos und unmoralisch.
 
 
+4 Schmid - 2011-05-27 21:29
zitiere Peter:
vermutlich nicht einmal so sehr dafür, dass Recht gesprochen und der Mann abgeschoben wird, sondern, weil es so viele Menschen gibt, die der Abschiebung applaudieren und unverhohlen Freude zeigen, .....
Ein Krimineller weniger in Österreich. Soll man da in Trauer verfallen?
 
 
-2 Peter - 2011-05-27 21:11
www.amnesty.de/.../gambia

Nach wie vor unterdrückte die Regierung abweichende Stimmen aus Politik und Gesellschaft. Angehörige des gambischen Geheimdienstes National Intelligence Agency (NIA), der Armee, der Militärpolizei und der Polizei nahmen vermeintliche Gegner der Regierung, Menschenrechtsv erteidiger, Journalisten und frühere Angehörige der Sicherheitsdien ste ohne rechtliche Grundlage fest und hielten sie in Haft. Staatspräsident Yahya Jammeh soll Menschenrechtsv erteidigern und denen, die mit ihnen zusammenarbeite n, öffentlich gedroht haben. Nach einer Pause von mehr als 20 Jahren kündigten die Behörden an, wieder Todesurteile zu vollstrecken.
 
 
+3 Guest - 2011-05-27 22:08
entweder ist der bursche ein lügner der den beamten horrorgeschicht en aufgetischt hat um in österreich bleiben zu können weil er normalerweise keine aufenthaltsbewi lliung bekommen hätte oder er ist ein schwerkriminell er der in gambia gesucht wird oder schon verurteilt wurde. politisches asyl ist bei gambiern nicht gerechtfertigt weil dort niemand politisch verfolgt wird.
 
 
+5 grazbiker - 2011-05-27 22:22
warum nimmt ihn nicht mair oder ein anderer grüner bei ihm zu hause auf und füttert ihn auf seine kosten durch? auf kosten anderer den mund weit aufzumachen ist kein kunststück.
 
 
+3 conair - 2011-05-28 08:40
hat sich eh 4 jahre ausfütern lassen der lügenpolzen. wird schon zeit das er abgeshoben wird nach hause. und die dagegen schrein sollen gleich mitfliegen.
 
 
+4 Georg Kaufmann - 2011-05-28 09:56
Herr Gebhart Mair hätte den Standard lesen sollen bevor er sich so für den jungen Mann einsetzt.

derstandard.at/1304551398623/20-jaehriger-Gambier-Geplante-Abschiebung-in-Tirol-sorgt-fuer-Kritik
Zitat:
Dass eine strafgerichtlic he Verurteilung vorliege, gibt auch Rechtsberater Niederhammer zu. Allerdings handle es sich um eine Geldstrafe mit einer Probezeit von drei Jahren - und es gehe weder um Gewalt, noch um eine Vermögensstraft at, sondern um „eine Lächerlichkeit".


Wenn ein Jugendlicher eine derartige Strafe ausfasst handelt es sich nicht mehr um ein Bagatelldelikt. Da es sich laut Angabe seines Rechtsberaters um keine Gewalt- oder Vermögensstraft at handelt, werden wohl Drogen im Spiel gewesen sein.

Damit wird der Beitrag auf erstaunlich.at schlüssig. Frage an Herrn Mair: "Warum soll Österreich solch einen Mann Asyl gewähren?"
 
 
Guest - 2011-06-01 14:25
Es kann sich ja auch um z.B. eine Anzeige wegen fahren ohne Fahrschein handeln, aber das würde natürlich nicht so gut in ihr menschenveracht endes Weltbild passen.
 
 
sammy - 2011-06-01 14:31
zitiere Gast:
Es kann sich ja auch um z.B. eine Anzeige wegen fahren ohne Fahrschein handeln, aber das würde natürlich nicht so gut in ihr menschenveracht endes Weltbild passen.

jetzt bin ich mir sicher dass sie stoned sind. 3 jahre bewährung wegen schwarzfahren??? hauen sie sich nicht so viel zeug rein!!!
 
 
Guest - 2011-06-03 15:03
Es gibt auch andere Sachen die nichts mit Gewalt oder Drogen zu tun haben und mit drei Jahren auf Bewährung geahndet werden.
 
 
+3 Franz - 2011-05-28 11:34
zitiere Peter:
Nach wie vor unterdrückte die Regierung abweichende Stimmen aus Politik und Gesellschaft.

Angehörige .... der Polizei nahmen vermeintliche Gegner der Regierung, Menschenrechtsv erteidiger, ..... ohne rechtliche Grundlage fest und hielten sie in Haft.

Na und ?
Das gibt es in Österreich ja auch z.B. bei den Väterrechtlern oder den Tierschützern. Ob ein Österreicher mit dem Hinweis darauf in irgendeinem Land der Welt politisches Asyl bekommen würde ?
Noch dazu wenn er sich eigentlich nur vor einer Haft drücken möchte ist ?
 
 
sammy - 2011-05-28 12:42
Zitat:
werden wohl Drogen im Spiel gewesen sein.

bin ich wohl nicht danebengelegen?
Zitat:
sondern um „eine Lächerlichkeit".

beruhigend wenn der anwalt des illegalen das so sieht. österreicher haben aus solche verurteilung immer konsequenzen zu ziehen.
 
 
+1 Alex - 2011-05-28 16:24
Stichwort Gambia

In dem westafrikanisch e Staat Gambia, in den Österreich am Samstag den 20-jährigen Lamin Jaithe abgeschoben hat, herrscht nach Erkenntnissen internationaler Menschenrechtso rganisationen eine brutale Willkür-Diktatur, die im Vorjahr die Anwendung der Todesstrafe ausgeweitet hat. Machthaber Yahya Jammeh geht rücksichtslos gegen seine Gegner vor. Der frühere Offizier, der sich 1994 an die Macht geputscht hatte, überstand zahlreiche Umsturzversuche . Im Vorjahr waren der frühere Armeechef Langtombong Tamba und sieben weitere Angeklagte unter dem Vorwurf der Verschwörung zum Tode verurteilt worden. Das Regime geht besonders rücksichtslos gegen Journalisten vor und verfährt auch mit ausländischen Entwicklungshel fern nicht zimperlich.

In der 1965 unabhängig gewordenen, 11.300 Quadratkilomete r großen ehemaligen britischen Kolonie leben rund 1,8 Millionen Menschen. Die Einwohner gehören zahlreichen Ethnien an, von denen die Mandingo mit 44 und die Fulbe mit 17 Prozent die zahlenmäßig stärksten sind. Gambia zählt zu den ärmsten Ländern der Welt und besitzt keinerlei Bodenschätze. Das anglophone Gambia war von 1981 bis 1989 mit dem frankophonen Nachbarland Senegal, von dem es territorial gänzlich umschlossen ist, in einer Konföderation („Senegambia“) zusammengeschlo ssen, die jedoch wieder aufgelöst wurde.

Ausländische Kritiker des Jammeh-Regimes werden in der Regel rasch des Landes verwiesen, wie die Landesbeauftrag te des UNO-Kinderhilfswerk s UNICEF, Kang Min-whee, die Menschenrechtsv erletzungen aufgezeigt und über Aids-Erkrankungen berichtet hatte. Das Aids-Thema gilt in Gambia als Tabu. Staatschef Jammeh hat wiederholt erklärt, er könne dank „göttlicher Eingebung“ mit einem Kräutermix die Immunschwäche heilen. Ein britisches Missionars-Ehepaar war wegen „Volksverhetzun g“ zu Zwangsarbeit verurteilt worden. Die Menschenrechtso rganisation Amnesty International berichtete über systematische Verfolgung von Oppositionellen sowie von Folter und willkürlichen Verhaftungen.

Verfolgt werden auch Homosexuelle. Die Menschenrechtso rganisation Human Rights Watch (HRW) protestierte wiederholt gegen Jammehs offene Drohungen und Gewaltaufrufe gegen Homosexuelle. Der Machthaber soll gedroht haben, Homosexuelle persönlich zu enthaupten. Ausländische Touristen wurden unter dem Vorwurf „homosexuellen Verhaltens“ festgenommen.
 
 
+2 bea - 2011-05-28 17:30
wo habens denn diese gruselstory her? etwa aus der grünen-bibel aus dem kapitel wie beschütze ich illegales gesindel in österreich?
 
 
Alex - 2011-05-28 19:30
aus den oberösterr. Nachrichten. Gambia ist sicher nicht der 'supersaubere' Staat als der er hier dargestellt worden ist. Aber... ein als 15jähriger nach Österreich Gekommener hat sicher nicht den Präsidenten beleidigt und hat wohl keinen Fluchtgrund. Völlig richtig dass er wieder zu Hause ist. Angeblich hat er gut deutsch gelernt, da wird er sicher einen Job im Tourismus finden.
 
 
Peter - 2011-05-28 19:40
Na, er hats aus den Oberösterreichi schen Nachrichten. Weiß nicht: sind die auch alle linkslinks dort?
 
 
+1 Guest - 2011-05-28 20:54
Zitat:
Gambier Lamin Jaithe wurde ausgeflogen
tirol.orf.at/stories/517952/
NA ENDLICH!!! Jetzt kann sich der Mair einen neuen Illegalen suchen und sich weiter schämen, aber dafür dass dieser noch in Österreich ist.
 
 
-2 simon - 2011-05-29 01:45
hmm...es ist also legitim, einen menschen in ein land abzuschieben, in dem ihn mit sicherheit die todesstrafe erwartet? das passende wort dazu fällt mir gerade nicht ein... irgendwas mit vier buchstaben... beginnend mit mord glaub ich
 
 
+2 bea - 2011-05-29 11:29
zitiere simon:
hmm...es ist also legitim, einen menschen in ein land abzuschieben, in dem ihn mit sicherheit die todesstrafe erwartet? das passende wort dazu fällt mir gerade nicht ein... irgendwas mit vier buchstaben... beginnend mit mord glaub ich
nach ihrer meinung müßte österreich allen zum tode verurteilten schwerverbreche rn asyl geben, wenn ihnen die flucht gelungen ist. wissens was, nehmens ihnen doch ein paar davon nach hause.
 
 
H. - 2011-05-29 18:03
Da ich Gambia ganz gut kenne, erlaube ich mir mal ein paar Worte an dieser Stelle.
Es stimmt, dass die Todesstrafe offiziell äußerst selten verhängt wird, und noch seltener vollzogen wird. Allerdings muss man sich klar machen, dass ein Gefängnisaufent halt in Gambia nicht mit einem in Deutschland vergleichbar ist. Mile2, das größte Staatsgefängsni s ist mehr als berüchtigt. Ich bleibe mal wie im Artikel bei Wikipedia, de.wikipedia.org/wiki/Mile_2
Mile 2 ist bekannt dafür, dass es ein Mückennest ist, Fast jeder Gefangene dort leidet ständig unter Malaria. Zugang zu medizinischer Versorgung ist nicht gewährleistet. Die Gefangenen sind darauf angewiesen, dass Verwandte ihnen Essen bringen. Wenn nicht gibt es oft nur trockenen Reis.
Vielleicht hat schonmal jemand von dem gambischen Präsidenten gehört. Der behauptet nämlich, u.A HIV, Diabetis und Asthma heilen zu können. Wer das nicht glaubt, droht kurzer Prozess. Noch im verganenen Jahr wurde eine hohe vertreterin der Welt Gesundheitsorga nisation ausgeweisen, weil sie Zweifel an der Wunderheilung hatte. (Was es bedeutet wenn Menschen HIV nicht als tödliche Krankheit, sondern als heilbare ansehen muss ich wohl nicht erklären). So ganz friedlich und sicher ist Gambia also nicht.
Ihr könnte ja auch mal zB deyda hydara googlen, ein systemkritische r Journalist, der auf mysteriöse Weise auf dem Weg zu seiner Gerichtsverhand lung verschwandt.

Trotzdem sehe ich es auch so, dass geprüft werden muss, wer Asyl bekommt und wer nicht, denn gerade aus Gambia kommen auch zahllose Wirtschaftsflüc htlinge.

Gruß!

H.
 
 
+1 Guest - 2011-05-29 23:04
na vielleicht ärgert sich der grüne weil er seinen lover verliert
 
 
Peter - 2011-05-30 12:11
Es ist ja jetzt eh zu spät, für irgendwen oder für irgendwas Position zu beziehen - nur eins: Ich finde es beschämend, zu welchen stilistischen Methoden die erstaunlich.at Betreiber greifen, um die von ihnen präferierte Abschiebung thematisch zu rechtfertigen. Da wird konstruiert, der Abzuschiebende hätte fliehen müssen, weil er vielleicht mit Drogen dealte oder jemand ermordete, O-Ton erstaunlich.at: Die Todesstrafe in Gambia gilt für Mörder, sowie für Drogen-
und Menschenhändler . Das bringt uns wiederum zur Frage, was hat Lamin Jaiteh in seinem
Heimatland Gambia tatsächlich angestellt, dass er aus diesem flüchten musste, weil er laut
den Grünen mit der Todesstrafe bedroht ist.


Dass der Mann bei seiner Flucht aus Gambia 14 Jahre alt war, wird nicht erwähnt, denn sonst könnte man sich ja fragen, wie man auf die bösartige Unterstellung kommt, ein Kind könnte Menschenhändler , Mörder oder Drogendealer sein. Und wenn man dem grundtenor der österreichische n Zeitungen folgt, ist ein mensch im Alter von 14 Jahren durchaus noch als Kind zu bezeichnen.

Erstaunlich, dass sich die bösartige und gehässige Gesinnung sehr vieler Österreicher noch immer hinter Scheinargumente n und scheinheiliger Gesetzestreue versteckt.
Dazu passt ja dann auch die Unterstellung des anonymen Gastes, "der Grüne würde sich ärgern, weil er seinen Lover verliert!"

Passt perfekt zu der charakterlosen Böswilligkeit der scheinheilgen Tugend- und landeswächter aus dem rechten Lager.
 
 
sammy - 2011-05-30 12:47
was glauben sie denn wie alt z.b. die kindersoldaten sind? ich frage nur deshalb weil sie meinen dass 14jährige nicht morden können.
 
 
bea - 2011-05-30 14:01
was ist mit der vierzehnjährige n in magareten die voriges jahr ihrer mutter erstochen hat weil sie nicht computern durfte?
 
 
Peter - 2011-05-30 14:16
@ sammy: Gibt es in Gambia Kindersoldaten?

@bea: Ich finde es nicht überzeugend, den Fall einer wohlstandsverwa hrlosten Göre mit dem Schicksal eines gleichaltrigen Jungen zu vergleichen, der das Mühsal auf sich lud, aus seinem Geburtsland zu flüchten.

Außerdem finde ich die Argumentationsl ogik ziemlich verquer: Weil es Kindersoldaten in Afrika gibt udn weil eine 14jährige ihre Mutter ermordete muss davon ausgegangen werden, dass der 14jährige aus Gambia diese Schlechtigkeite n in sich vereint, und nur, weil es so sein könnte, weil die vage Möglichkeit besteht, fordern wir lauthals seine Abschiebung?

Das hat mehr mit bauchgefühlsjus tiz zu tun als mit Gerechtigkeit und Bürgertum.
 
 
sammy - 2011-05-30 15:16
zitiere Peter:
@ sammy: Gibt es in Gambia Kindersoldaten?

nein aber ich wollte ihnen nur aufzeigen, dass ein kind genauso zu einem mord fähig ist wie ein erwachsener. was die göre aus wien betrifft steht für mich fest, dass es bei verbrechen keinen unterschied zwischen nationalitäten gibt. der gambier schaffte es ja nicht einmal in österreich nicht straffällig zu werden. daher vermute ich dass das in gambia nicht anders war.
 
 
sammy - 2011-05-30 15:19
wenn der bursche in gambia nichts ausgefressen hat, hat er ja nichts zu befürchten. warum sollte ihm der nichts angestellt hat die todesstrafe in gambia erwarten, so wie er selbst gesagt hat?
 
 
Guest - 2011-06-01 14:33
Es kann natürlich nicht sein daß er zu Unrecht verurteilt wurde??!!
 
 
ferdi - 2011-06-01 14:44
ja ja, in den u-bahnstationen stehen lauter schwarzafrikani sche justizirrtümer.
 
 
Guest - 2011-06-01 15:14
Menschen mit anderer Hautfarbe haben ihrer Meinung nach kein Recht die U-Bahn zu benützen??!!
 
 
ferdi - 2011-06-01 16:37
ich habe nicht die fahrgäste sondern die rauschgiftverkä ufer gemeint. bist du so deppat oder stellst dich nur so?
 
 
Guest - 2011-06-01 17:12
Also wenn sich ein Mensch mit dunkler Hautfarbe in einer Ubahnstation aufhält ist er ein Drogendealer??!!
 
 
ferdi - 2011-06-01 17:19
zitiere Gast:
Also wenn sich ein Mensch mit dunkler Hautfarbe in einer Ubahnstation aufhält ist er ein Drogendealer??!!

wenn der schwarze mann zu dir sagt: "was brauchen du? heroin oder kokain?" dann ist er sicher kein eisverkäufer. oder siehst du das anders?
 
 
+1 Peter - 2011-05-30 16:20
Bitte genau lesen: Der Bursche hat nie behauptet, dass ihm die Todesstrafe droht, sondern dass ihm Tod und Gefängnis drohen - und selbst wenn man kein Idipferlreiter ist, kann man da einen sehr wesentlichen Unterschied herauslesen/hören.

Die Schlussfolgerun g: Wenn er nichts ausgefressen hat, hat er auch nichts zu befürchten negiert ja, dass es tatsächliche Asylgründe gibt, und dass Menschen, ohne je kriminell oder verbrecherisch gewesen zu sein, von marodierenden Banden, der Regierung oder einer anderen diktatorischen Einheit bedrängt werden.
 
 
sammy - 2011-05-30 16:44
zitiere Peter:
Bitte genau lesen: Der Bursche hat nie behauptet, dass ihm die Todesstrafe droht, sondern dass ihm Tod und Gefängnis drohen

bitte genau lesen? na darum möcht ich doch bitten!
tirol.orf.at/stories/514804/
5.absatz - letzter satz!
 
 
Peter - 2011-05-30 17:03
Wie ich schrieb: Im ganzen Artikel kommt kein einziges Mal der Begriff Todesstrafe vor.

Ich zitiere:
Die Grünen berichten außerdem, dass Lamin den Tag ruhig mit seinen Betreuern verbracht habe. Er kämpfe nach wie vor darum, in Österreich zu bleiben, einen Beruf erlernen und später heiraten zu können. Daheim drohe im Gefängnis und Tod, zitieren die Grünen den 20-Jährigen.

Und damit wären ja wohl sämtliche Argumentationsk etten, aufbauend auf den begriff Todesstrafe null und nichtig. Also auch die daraus abgeleiteten Rückschlüsse, es könnte ja sein, dass er ein mit der Todesstrafe bedrohter krimineller sei!
 
 
sammy - 2011-05-30 17:43
Zitat:
Daheim drohe im Gefängnis und Tod, zitieren die Grünen den 20-Jährigen
.
aha ich verstehe. es will ihn irgend jemand grundlos ermorden. ist das der neue asylwerberschmä h? und das drohende gefängnis gilt in gambia für alle leute die nichts anstellen. glauben sie den schmarrn eigentlicht selbst den sie hier schreiben?
 
 
Guest - 2011-06-01 14:35
Es werden ja nie irgendwo Menschen ermordet.
 
 
Peter - 2011-05-30 18:49
Ich weiß nicht, ob ihn dort irgendjemand grundlos ermorden will. Der Tod kann auf unzählige Arten eintreten und das traurige Resultat von Machtkämpfen sein. Worauf ich hinaus will ist, dass wir alle nicht wissen, ob der Bursche in Gambia in Lebensgefahr ist oder nicht. Aber zu behaupten, wenn es so wäre, dann wird er schon ein Krimineller sein, der kein Asyl verdient hat, ist der eigenenbösartig en Kaltherzigkeit zu bemänteln.

Mir kommt bei den Applauswogen, die es bei jeder Abschiebung gibt, so vor, als ob die Abschiebefreund e nicht allein damit zufrieden wären, dass einer abgeschoben wird, sondern sie wollen auch noch dafür auf die Schulter geklopft und gelobt werden.
 
 
bea - 2011-05-30 19:06
@sammy
gebens sie es auf. der peter ist lernresistend. fakt ist dass der junge asylbetrüger sogar in österreich kriminell wurde und dafür gerichtlich verurteilt wurde. hier hat ihn niemand verfolgt oder nach dem leben getrachtet. kriminell bleibt eben kriminell, egal ob in österreich oder gambia. daher war es kein schaden den burschen nach hause abzuschieben. sollen sich die gambischen behörden mit ihm rumschlagen.
 
 
Guest - 2011-06-01 14:38
Er wird sehr wohl verfolgt.

Von Leuten wie ihnen.

Es gibt kein Recht auf Abschiebung!!!
 

ZUM KOMMENTIEREN BITTE ZUERST ANMELDEN. DANKE!

 

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