Das Outing der Ute Bock Drucken E-Mail

Die üblichen “Detschn"

Auch sie habe immer wieder "Detschn" ausgeteilt, räumt die Flüchtlingshelferin Ute Bock,
gegenüber  der Tageszeitung  „Der Standard“  ein.   Diese erhielten  aber nicht  kräftige
Asylwerber welche unter ihren Fittichen stehen, sondern wehrlose Kinder.
 
Bock hattet in den 1960er- und 1970er-Jahren als Erzieherin in den Kinderheimen „Bieder-
mannsdorf“ und „Zomanngasse 28“ gearbeitet.  Interessant ist ihre Rechtfertigung für die
Gewalt, welche sie gegenüber Kindern ausübte.  Der Mensch sei ein Gewohnheitstier und
Ausbildung zur Erzieherin habe sie keine genossen.
 
"Das war nicht einfach.   Es war sicher auch nicht alles in Ordnung,  was ich gemacht hab,
ich hab auch Detschn ausgeteilt. Das war damals so üblich“, führt Bock im Standard-Beitrag
aus.  Interessant ist, dass sich die jetzige  Flüchtlingshelferin auf „Üblichkeit“ ausredet. Denn
wenn diese  „Üblichkeit“  Grund ihres Verhaltens war müsste sie auch wissen,  dass sich
auch Asylwerber und deren Helfer(innen)  an eine solche  – sprich Einhaltung der Gesetze -
zu halten haben.
 
Aber Ute Bock scheint zwischen  „Üblichkeit“ und geltenden Gesetzen einen Unterschied
zu machen, denn mit ihrer jetzigen Tätigkeit schrammt sie immer wieder hart an der Illegalität.
Dafür patzt sie offenbar gerne Personen an, die sich an  Gesetze halten.
 

Erstaunliches "Gewissen der Nation“

Aber zurück zur „Üblichkeit“ der Frau Bock. Wir nennen es schlichtweg kriminell und keines-
wegs üblich, wenn jemand Kinder schlägt. Aber es wird noch ärger, denn die Dame mit dem
Helferleinsyndrom berichtet folgendes weiter:  „Kollegen, die sich nicht beherrschen konnten,
hätten Kinder nasse Bettwäsche ins Gesicht gedrückt oder sie mit Ohrfeigen durchs Stiegen-
haus getrieben,  dass überall an der Wand das Blut geklebt ist."
 
Und was hat Bock als damalige Augenzeugin und Autoritätsperson in der Situation unternom-
men?   Außer verschwiegen,  vertuscht,  mitgespielt und sich somit mitschuldig gemacht am
Leid der Kinder.  Dass Frau Bock von den gewalttätigen  Prügelorgien der Erzieher mit Blut-
spritzern an den Wänden und Demütigungen wusste und diese nicht gemeldet hat   - nicht
einmal nach Beendigung ihrer Arbeitszeit im Heim- macht sie zur  braven Mitläuferin dieses
Gewaltsystems, von dem sie durch ihren monatlichen Gehalt profitierte.
 
Wirklich sehr erstaunlich, das  "Gewissen der Nation“  als stillhaltende und damit gewähr-
endlassende Beobachterin von Kindermisshandlungen, die bis vorgestern eisern geschwiegen
hat.   Aber warum outet sich Ute Bock nun? Ist es gar ihr schlechtes Gewissen welches sie in
ihren alten Tagen drückt?   Das glauben wir kaum sondern vermuten,  dass sie im Zuge des
Aufliegens der  damaligen  Kinderheim-Missbrauch-Skandale  nicht  zwangsgeoutet werden
wollte.
 
Möglicherweise  hätte sich der eine oder andere  Zögling an die Prügel erinnert,  die er von
Bock bezog. Daher war es offenbar klüger die Flucht nach vorne anzutreten. Wie menschlich
kalt Bock noch heute reagiert lässt sich daraus erkennen, dass sie das Verprügeln von wehr-
losen Kindern, verharmlosend als "Detschn" austeilen bezeichnet.
 

Dafür jede Menge Auszeichnungen

Aber der größte Witz kommt noch. Laut der Webseite „carinaisabella“ erhielt Bock folgende
Auszeichnungen für ihr soziales Engagement: „2000, UNHCR Flüchtlingspreis - 2002, Bruno
Kreisky Preis für Menschenrechte -  2003, Dr. Karl Renner Preis - 2004, Humanitätspreis des
Roten Kreuzes – 2004,  Spin the Globe Award von Siemens“
 
Im Jahr 2002 wurde von SOS-Mitmensch ein eigener „Ute Bock-Preis für Zivilcourage“
gestiftet. Weiters wurde sie 2004 von der Tageszeitung „Die Presse“ als eine von fünf Öster-
reicherinnen des Jahres,  in der Kategorie soziales Engagement nominiert.
 
Auch das zeigt wieder die menschliche Kälte von Bock auf.   Obwohl sie von den schweren
Kindesmisshandlungen in Kenntnis  war und nie etwas  dagegen unternahm,  sondern im
Gegenteil selbst wehrlose Kinder verprügelte, nahm sie diese Preise an.
 
Um die Worte von Ute Bock zu gebrauchen, vielleicht ist es „so üblich“,  dass Kinderverprüg-
ler(innen) Preise für  ihr soziales Engagement erhalten.   Obwohl sie für ihr damaliges Ver-
halten rechtlich nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden kann, sollte sich Bock aus
humanitären Gründen überlegen,  die erhaltenen Auszeichnungen zurückzugeben.   Denn
dieser Schritt wäre „üblich“.
 
So erschütternd und  traurig die ganze  Angelegenheit ist,  hat sie einen  positiven Aspekt.
Wie im Fall Bock einwandfrei bewiesen wird,  enttarnen sich die sogenannten  Gutmensch-
(innen) früher oder später ganz von selbst.
 
*****

2011-10-21
 
 

Kommentare 

 
+12 Herr Karl - 2011-10-21 21:54
Zitat:
Diese erhielten aber nicht kräftige Asylwerber

Die würden ja zurückschlagen und das würde der Bock sicher nicht gefallen.
 
 
+10 Unautorisiertes Amt 2011-10-21 21:59
einige "schubsen" halt Leute vor U-Bahnen (doch nicht treten oder stoßen!) andere teilen "Detschn" (oder gar "Tatschkerln") aus, also bestimmt keine festen Schläge oder Hiebe...
Wann wird ein Mord als "Sterbehilfe" verharmlost?
 
 
+10 Jucker - 2011-10-21 22:28
zitiere Unautorisiertes Amt:
Wann wird ein Mord als "Sterbehilfe" verharmlost?

Wenn es ein Gutmensch mit dem richtigen Parteibuch vollzieht, sehe ich sogar eine Möglichkeit darin. Ein parteiorientier ter Richter könnte es möglicherweise als kültürbedingt auslegen. Beispiele gibt es ja schon dafür, zwar keine Freisprüche aber sehr, sehr milde Urteile.
LG
 
 
lumpazivagabundus - 2011-10-25 10:13
Mord, sofern er an Kindern noch Mutterleib stattfindet, wird üblicherweise als Schwangerschaft sabbruch verharmlost...
 
 
+10 Kanzian - 2011-10-21 22:10
Bekommen Asylantenkinder von der Bock auch Watschen oder ist das nur bei einheimischen Kindern üblich?
 
 
-8 Der Peter - 2011-10-22 11:25
Erstaunlich, dass bei Euch die einzige (involvierte Person, die bedauernd zu den grausigen Ereignissen Stellung nimmt und Schuld eingesteht, von Euch in der Luft zerrissen wird, und auf Eurer ach so kritischen Seite kein Wort über all die anderen fällt, die die Hände falten und schweigen, weil das Prügeln ungeliebter (oder auf kranke Weise geliebter) Zöglinge nun mal Teil der christlichen Ordnung in Österreich war.

Frau Bock zu unterstellen, sie würde sich jetzt outen, weil sie eventuell einem Zwangsouting zuvorkommen wolle, ist hanebüchen und von nicht zu übersehender, bösartiger Qualität: Frau Bock steht erst nicht seit diesem Monat in der Öffentlichkeit mit dem, was sie tut. Würde sich ein Zögling an sie erinnern, hätte er schon viele Jahre Zeit gehabt, das Verhalten der Frau Bock in die Öffentlichkeit zu tragen.

Dass, was Ihr hier betreibt, ist schwarze Pädagogik: Bestraft wird, wer Misstände zugibt, aufdeckt und veröffentlicht. Erstaunlich überdies, dass dieser Empörungsreflex immer von denen kommt, die selbst gerne für Zucht und Ordnung einstehen ...
 
 
+6 sammy - 2011-10-22 15:35
Zitat:
Würde sich ein Zögling an sie erinnern, hätte er schon viele Jahre Zeit gehabt, das Verhalten der Frau Bock in die Öffentlichkeit zu tragen.

na das wäre schön unter den teppich gekehrt worden.

Zitat:
Bestraft wird, wer Misstände
zugibt, aufdeckt und veröffentlicht.

bock hat gar nix aufgedeckt oer veröffentlicht. aus lauter angst sie würde auch auffliegen, hat sie einfach ein paar tetschen zugegeben. aber wer weiß was noch kommt und welche zöglinge sich an die erziehungsmetho den von bock erinnern.
 
 
+5 Guest - 2011-10-23 18:27
Arme arme Täter und böse böse Opfer, gell Peter
 
 
Maria - 2012-04-13 08:41
Frau Bock musste alles zugeben, da sie im TV alles abgestritten hatte.Sie sagte sie habe NIE über Schläge(Dachtel n)was gehört!Ich habe die Sendung selbst gesehen & war auch ein Heimkind,aber nicht weil ich "schlimm" war sondern Waise.Mir wurde schon beim Zusehen schlecht....wie sie alles schön redete...
 
 
rudpri - 2012-05-08 21:54
->weil das Prügeln ungeliebter (oder auf kranke Weise geliebter) Zöglinge nun mal Teil der christlichen Ordnung in Österreich war.
 
 
bogen - 2012-04-08 20:30
ute bock und ihre ****** :-x
 

ZUM KOMMENTIEREN BITTE ZUERST ANMELDEN. DANKE!

 

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