Sparen ist in den Ministerien nicht angesagt
Vor einigen Wochen brachte der steirische FPÖ-Landesparteisekretär und Nationalrats- abgeordnete Mario Kunasek eine parlamentarische Anfragen zum Thema "Druckschriften- Abos in den Ministerien" ein. Nun überrascht die Antwort. Die Gesamtkosten für die Abos belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Ihre Zeitungen und Zeitschriften lassen sich die Ministerien also so einiges kosten. Das meiste Geld für die gleichzeitig meisten Abos gibt das Bundesministerium für Europä- ische und Internationale Angelegenheiten aus. Rund eine viertel Million Euro im Jahr für 719 Abos, das ist mehr als das Zehnfache eines durchschnittlichen Jahresbruttoeinkom-mens. Davon sind 31 Bezüge Doppel-Abos. Die doppelten Druckschriftenbezüge fallen in anderen Ministerien jedoch stärker auf.Im Finanzministerium liegen 82 Mehrfachbezüge vor, im Bundesministerium für Wirtschaft immerhin 77. Minister Darabos hat 66 Zeitungen oder Zeitschriften doppelt abonniert. Absoluter Spitzenreiter bei den Mehrfach-Abos ist aber das Bundeskanzleramt. Insgesamt 838 Abos, davon 114 mehrfach. Da fragt man sich schon, wo denn der Sparwille des Herrn Bundeskanzlers bleibt? Es ist insgesamt fraglich, was die Bundesregierung unter Sparen versteht. Die Kosten für die Druckschriften-Abos sind im Vergleich zu 2010 jedoch um über 100.000 Euro gestie-gen. Dem Bürger wird ein Sparpaket diktiert, während Rot und Schwarz ihre Zeitungen doppelt und dreifach bestellen. ***** 2012-05-09
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Kommentare
...da müsste der Faymann schwul oder die Rudas Lesbisch werden...sonst funktionierts net....modern wäre es auf jedenfall...
Das größte Belastungspaket der 2. Republik war es. Von Sparen keine Spur darin.
Tja... und wo waren die Proteste der Bürger dagegen?
Die div. Verlage freuen sich sicher und der Staatsbürger muß zahlen.