GASTAUTOREN-BEITRAG Am Keplerplatz in Wien Favoriten Wir wurden nach einem Fußballspiel in der Generali-Arena am Laaerberg von Passanten angesprochen wegen der vielen Schmierereien an zahlreichen Wänden am Keplerplatz. Daraufhin sahen wir uns das Ganze an und hielten es fotografisch fest, wobei wir uns schon unseren Teil dachten. Wir fanden so viele Schmierereien vor, alleine im Bereich der U Bahnstation waren Un-zählige. Doch auch im angrenzenden Park sowie auf der Favoritenstraße fanden sich viele Graffitis auf Stromkästen, Wänden, Müllbehältern und Gewächsbehältern. Leider sind diese Graffitis nicht als Kunst zu werten wie z.B. entlang des Donaukanales, wo großteils wirkliche Kunstwerke an den Wänden zu finden sind.
Auf Nachfrage in Kaffees und Geschäften sowie bei Passanten (Anwohnern), wurde uns immer wieder gesagt, dass diese Schmierereien großteils nach Veranstaltungen im nahe gelegenen Ernst Kirchweger Haus (EKH) entstehen. Die meist zugedröhnten und /oder schwer Aakoholisierten Jugendlichen schmieren dann mit Stiften und /oder Lackspraydosen drauf los. Alles was halbwegs eben ist wird dann „markiert“ wobei auch meist wer als Aufpasser abgestellt wird um vor Zeugen und /oder Polizei zu warnen und die Flucht der Täter zu ermöglichen. Einige Anwohner sagten uns auch, dass die Täter zumeist sogar vermummt sind um nicht von eventuellen Zeugen der Tat(en) erkannt werden zu können, wenn mal wer ge-schnappt wird von der Polizei oder Wachdiensten. Außerdem ist man auch des Öfteren grölend bis randalierend durch die Straßen und Gas- sen Favoritens unterwegs, sehr zum Unmut der Bewohner. Das EKH ist ein Treffpunkt der linken sowie autonomen Szene unter denen sich leider auch oft Menschen sind, welche dann mit und ohne Alkohol- bzw. Drogeneinfluss zu „Malern“ und Sachbe- schädigern werden!? Die Staatsmacht ist machtlos, denn das EKH ist autonom und so kann ohne konkreten Verdacht bzw. Beweis nicht gegen die dort befindlichen Personen eingeschritten werden. Einige werden dann zwar beim „Malen“ und /oder Beschädigen erwischt, doch mehr als eine Geldstrafe oder Ersatzfreiheitsstrafe für einige Tage kommt auch dabei nicht raus, so sieht es nun mal der Gesetzgeber vor. Schadenersatz wird meist nicht geleistet so ein Betroffener Anwohner des EKH Klagen und Exekutionen bleiben erfolglos, da die Täter zu meist mittellos sind. So bleiben die Geschädigten Hausbesitzer sowie die Wiener Verkehrsbetriebe und das Stadtgartenamt als Hauptgeschädigte auf den Kosten sitzen! Da sollte sich der Gesetzgeber schon etwas überlegen um den Tätern, welche ja auch S-Bahnen, U-Bahnen, Busse und Stationen verunstalten das Handwerk zu legen. Hohe Geldstrafen und damit auch Ersatzfreiheitsstrafen bis hin zu hohen Haftstrafen wären vielleicht ein Mittel um solchen Leuten endgültig den Spaß an der Schmiererei zu nehmen! Erich Weber 2012-05-27
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Kommentare
Das ist unwahrscheinlic h. Sitzt ein Anarchist im Häfen, wäre das für ihn wie ein Che Guvara Roman, wobei er der Held ist der gegen die Übermacht des Bösen, welches ihn inhaftiert und beugen will, antritt. Im Effekt wäre das wie die Zucht von Kampfhunden.
Wie wäre es damit, das die Verursacher den Schaden abarbeiten müssen, indem sie alle Schmierein wieder entfehrnen. Machen sie dies nicht, gibt es kein AMS/Notstandsgeld mehr. Anternativ, damit sie nicht von verhungern-lassen reden können, gibt es die Möglichkeit den Schaden durch Arbeit auf einen abgelegenen Bauernhof abzuarbeiten. Auf beide Weisen würde vermittelt werden, was es heißt Werte zu erschaffen indem man nicht andere an-bettelt/schreit/schmiert, sondern selber anpackt.
Ja, klingt jetzt eventuell wie ein verhätscheln auf Basis grüner Ideologie. Aber es gibt Grundgesetze im Leben. Härte erzeugt Härte. Was man bekämpft stärkt man.
Ich will nicht das dieser Haufen noch weiter anwächst.