Steigende Arbeitslosigkeit widerlegt Regierungsjubel Zurück Drucken E-Mail

Höchste Zeit für Umsetzung der

notwendigen Initiativen am Arbeitsmarkt

Die österreichische Arbeitslosen-Statistik für Juniwiderlegt erneut die laufenden diesbezügl-
ichen Jubelmeldungen der Bundesregierung. Die Zahl der Arbeitslosen ist mit der aktuellen
Quote  von  5,9 Prozent  im steten Anstieg begriffen - und dies trotz der derzeitigen Hoch-
saison am Arbeitsmarkt.
 
Das  wiederholte  Erwähnen,  dass Österreich Spitzenreiter bei der Beschäftigung sei, ändert
nichts daran, dass ein Kurswechsel in der Arbeitsmarktpolitik dringend ansteht und konkrete
Initiativen  nicht  mehr  länger  ignoriert oder hinausgezögert werden dürfen.   Die fehlende
Offensive  im  Pflegebereich,  aber  auch  die  fehlenden  konkreten Lösungen im Lehrlings-
bereich ist über kurz oder lang eine tickende Zeitbombe, die als solche das Potenzial in sich
birgt, dem Produktionsstandort Österreich nachhaltig zu schaden.
 
Es  bedarf  einer  konkreten  Zielrichtung  - hin zu Initiativen,  um Lehrlinge und Facharbeiter
in  Österreich  solide  auszubilden  und  somi t nicht auf den "Import" aus dem Ausland ange-
wiesen zu sein.   Der Umstand, dass die Gruppe der Älteren am massivsten von Arbeitslosig-
keit  betroffen  ist  und  diese  Quote  auch stark zunimmt,  erfordert ganz spezielle Überleg-
ungen und Schritte der Bundesregierung, die Unternehmer zu motivieren, ältere Beschäftigte
länger  im  Erwerbsleben zu belassen und dem Umstand gegenzusteuern,  dass immer mehr
Menschen direkt aus der Arbeitslosigkeit in die Pension hinüberwechseln.
 
Diese fehlenden Offensiven werden jedoch von der rot-schwarzen Regierung beschämender-
weise  vernachlässigt,  was  sich  nicht  zuletzt in der gegenwärtigen Statistik niederschlägt.
Damit ist mit einer weiteren Negativ-Entwicklung am Arbeitsmarkt zurechnen,  es sei denn,
dass das Sozialministerium endlich die nötigen Schritte setzt und hinkünftig auf bloße Schön-
färberei und Eigenlob verzichtet.
 

Will Ellensohn 350.000 Pendler(innen) in die Arbeitslose schicken?

Weniger  Sorgen um die steigende Arbeitslosigkeit dürfte sich der Klubobmann der Grünen,
David Ellensohn, machen. Nachdem ihm die Wiener ÖVP  gestern weitere Gesprächsbereit-
schaft in Sachen „Parkpickerl-Abzocke“ aufgekündigt hatte,  brach bei ihm Ratlosigkeit aus.
 
Diesbezüglich meinte er wörtlich:   „Seitens der Grünen stehen wir wie vereinbart für eine
Fortsetzung der Gespräche gerne zur Verfügung. Wien braucht wirksame Maßnahmen zur
Verkehrssteuerung.  Bei 350.000 PKW-Pendler(innen) pro Tag können wir nicht weiter zu-
sehen."
 
Bei was kann Ellensohn nicht mehr zusehen?   Dass 350.000 Personen täglich nach Wien
pendeln  müssen  um Arbeit zu haben und damit sich und ihre Familien zu ernähren.  Die
öffentlichen  Verkehrsmitteln  sind  zum  Teil  schlecht  ausgebaut und bieten leider keine
Alternative  zum eigenen Pkw.   Auch Arbeitszeiten die entweder früh morgens beginnen
oder  spät in der Nacht enden,  erfordern die Fahrt mit dem Pkw zum Arbeitsplatz.  Aber
von wo soll Ellensohn das wissen, denn um 04:00 Uhr morgens geruht der Grünpolitiker
noch in seinen Daunen zu liegen.
 
Bei Arbeitszeiten die gegen Mitternacht enden, bevorzugt sogar die grüne Wiener Bürger-
meisterin  die  Fahrt mit einem Pkw.   Denn laut ihrer eigenen Aussage, gehe sich nachts
nicht gerne mit Stöckelschuhen allein durch die Straßen. Und was für Vassilakou recht ist,
muss auch für die Normalbürgerin billig sein. Abgesehen davon ist es für Arbeiter(innen)
fast unmöglich, bei einem Arbeitsende gegen oder nach 24:00 Uhr mit den Öffis zu ihren
Wohnsitzen außerhalb von Wien zu gelangen.
 
Also was David Ellensohn nun machen, wenn er nicht mehr zusehen kann, dass 350.000
Personen  täglich  nach  Wien pendeln müssen um Arbeit zu haben?   Will er sie alle aus
Wien aussperren?  Soll man diese Leute entlassen und in die Arbeitslosigkeit schicken?
 
David Ellensohn sitzt seit der rot/grünen Wiener Koalitionsbildung auf einem sehr hohen
Ross. Allerdings haben Pferde die unangenehme Eigenschaft hin und wieder zu scheuen.
Dabei ist schon so mancher Politiker,  der glaubte sattelfest zu sein,  von einem solchen
Ross gestürzt.
 
*****

2012-07-03
 
 

Kommentare 

 
Walther - 2012-07-03 19:10
Was kümmern den Ellensohn die Pendler. Er und seine Habschi haben sicher alle einen guten Job. Und der feine Herr Ellensohn hat auch einen Dienstwagen mit Chauffeur. Also was kümmert es ihn wie die Pendler zur Arbeit kommen.
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Wissen ist Macht - 2012-07-03 19:21
Geblendet von Machtgier ist das derzeitige Bild der Grünen. Die Vassilakuh ist dabei die schlimmste denn die hat so einen wie den Ellensohn, ja an die Macht gebracht. Da sind jetzt Leute am Ruder die von nix, Ahnung haben und groß den Mund aufreissen.
Grün ist auf die kommenden 10 Jahre unwählbar geworden und man kann nur hoffen, das die bei der nächsten Wahl einen schönen Denkzettel bekommen.
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Müllers Büro - 2012-07-03 20:04
Ellensohn war von 2004 bis 2010 nichtamtsführen der Stadtrat. Da hat er als beschäftigungsl oser Politiker sicher einen weit besseren Gehalt gehabt als Otto Normalarbeitslo ser. 2010 rückte er dann mit Vassilakou in die rotgrüne Wiener Regierungskoali tion ein. Also was soll Ellensohn wirklich von den Nöten und Plagen arbeitender und arbeitsloser Menschen wissen? Der Vergleich mit dem hohen Ross auf den er sitzt ist wirklich treffend. Mal schauen ob er das Ross auch wirklich reiten kann.
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Attila - 2012-07-04 07:37
Vielleicht sollte die Baupolizei die Firmen ausfindig machen,die Arbeiter aus Slowenien und Slowakei rekrutieren.Diese arbeiten als EU-Bürger billiger und werden wöchentlich nach Hause gefahren.Die Differenz zum Normallohn kassieren Vermittler ,Anwälte und Steuerberater.
So werden Arbeitslose produziert.Es wurde mir erzählt,dass selbst Gewerkschafter den Kopf in den Sand stecken!!!
Kampf den Mafiamethoden der Bauwirtschaft.
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Johnny - 2012-07-04 14:22
Dir linken Politiker sind doch sehr erfolgreich.

Wer sich irrt sind die Wähler.

Denken sie bei Grün anscheinend an einen schönen Baum unter dem ein multikultueres Fest stattfindet.

Dabei müsste man doch nur zuhören.

www.dewion24.de/?page_id=3673
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Wissen ist Macht - 2012-07-05 07:57
@Attila, die Gewerschaft ist doch der größte Mafiaverein der österreichische n Geschichte.
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