LESERBRIEF Screenshot: facebook.com Ich kann Herrn Plass nur zustimmen. wenn wir "Wirtschaft" und "Wachstum" nur mit der Steigerung von Produktionsstückzahlen (immer mehr) definieren und diese Erhöhung der Produktion mit ENDLICHEN Ressourcen (Ausbeutung von Grund, Boden und Flächen, alle Edelmetalle und Rohstoffe sind endlich in ihrer Verfügbarkeit) definieren, dann wer-den wir alle gegen die Wand fahren. Bis zur "mittleren Entscheidungs- und Funktionärsebene" sind die Grünen zu meist noch vernünftig, aber weiter oben sind die Meisten kaum von den anderen Parteien zu unter-scheiden. Daher verstehe ich auch die Kritik an der Zustimmung zum ESM durch Frau Glawischnig. Ich möchte nochmals sagen, dass ich kein Grüner bin, ich bin bei keiner Partei. Ich kann mich als "Wechselwähler" bezeichnen, habe aber bei fast allen Parteien Bekannte/Freunde. Mir liegt meine Heimatregion (Mostviertel) am Herzen und eine offene und gerechte Politik und Gesellschaft, bei der nicht "die Parteizugehörigkeit" das entscheidende ist, sondern sinnvolle und das wohl der Bevölkerung fördernde Entscheidungen. Ich komme aus dem Mostviertel und habe vielleicht noch einen geerdeten Zugang zur Welt. Dass die "Finanzsysteme" Geld drucken und verleihen, welches in der Realwirtschaft gar nicht vorhanden ist, dient einfach nur einer kleinen Gruppe von Menschen, die sich an den Menschen bereichern, die wirklich arbeiten und Werte schaffen (Tischler, Kindergärtnerin- nen, usw). Mein Vater hat seit 1964 eine Firma und ist selbstständig und daher weiß ich auch, dass man auf längere Frist nicht mehr ausgeben kann, als man einnimmt. dies gilt jedoch nicht für das Finanzsystem, den Staat oder das Wirtschaftssystem. Mit freundlichen Grüßen Alexander S. 2012-07-05
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Da muss Ihnen widersprochen werden. Weiter "oben" sind nämlich die Grünen sehr wohl von den anderen Parteien zu unterscheiden. Kaum an die Macht gekommen werfen sie sofort alle Prinzipien und Ideale über Bord. Versprechen gegenüber den Wähler(innen) werden gebrochen und das Demokratieverst ändnis sinkt gegen Null. Ein so rascher Verfall in den Machtrausch war bis dato bei keiner anderen Partei zu beobachten.
Paradebeispiel dafür sind beispielsweise Frau Maria Vassilakou und Herr David Ellensohn. Frau Eva Glawischnig sattelt das Pferd von hinten auf und erhofft sich (möglicherweise wurde ihr es schon versprochen) durch ihre Zustimmung zu einem Wahnsinnswerk wie dem ESM eine Machtposition (Ministerposten in der nächsten Regierung).
Surft man in den verschiedenen Blogs der Grünen (z.B. Albert Steinhauser - albertsteinhauser.at/), kann man schon den Unmut der grünen Wählerschaft feststellen, der den Grünen sehr viele Stimmen kosten wird.
MfG
Die Piraten wird es erfreuen!