ÖJC protestiert gegen Ausschluss von APA-Pressefotografen von Pressekonferenz
Ein eigenartiges Verständnis über die Arbeit von Journalisten und Pressefotografen hat der heute zurückgetretene FPK-Chef Uwe Scheuch gezeigt. Weil ihm die Bilder des APA-Fotografen Gert Eggenberger nicht gefallen, hat er den Pressefotografen des Raumes verwiesen und von der Pressekonferenz ausgeschlossen. Für den Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) ist die Pressefreiheit unteilbar. ÖJC- Präsident Fred Turnheim verurteilt daher diesen Versuch von Uwe Scheuch freie, un- abhängige und kritische Berichterstattung zu verhindern. "Auch Politiker die in Schwierigkeiten sind, sollen die Grundpfeiler einer freien Berichter- stattung nicht einschränken", kritisiert Turnheim den zurückgetretenen FPK- Chef. Der ÖJC begrüßt daher die Stellungnahmen von APA-Geschäftsführung und APA- Redakteursbeirat und solidarisiert sich mit Gert Eggenberger. ***** 2012-08-01
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Kommentare
Wie man heute im Ö3 hören konnte, sind selbst in seinem Heimatdorf die Leute überwiegend der Meinung, dass es gut ist, dass er sich davongeScheucht hat. Aber scheinbar gibt es an seinem Stammtisch ein paar aufklärungsresi stente Menschen, welche sich tatsächlich gewünscht hatten, dass er noch durchhalten hätte sollen. Schräg, aber zumindest hat er ein paar Voll-Loyale hinter sich.
"Alles hat ein Ende, nur der Scheuch hat zwei!" (damit ist die Familien Rochade gemeint).
Es fragt sich nur, ob der Uwe dann den Kurt steuern wird (so wie es Putin jahrelang gelebt hat).
Was mich an der ORF Berichterstattu ng doch etwas gewundert hat, ist der Verweis auf ein Minder-Vergehen von Kurt Scheuch (Anmerkung: er hat vor ein paar Monaten einen Richter als Kröte bezeichnet, woraufhin seine Immunität aufgehoben wurde). Man kann von dem Scheuch'schen Vorgehen halten was man mag und sich über solch seltsames Gebahren wundern, doch hat Ö3 damit eigentlich gleich parteipolitisch medial eingegriffen und den Uwe-Nachfolger von vornherein zum "Verbrecher" abgestempelt - es war für mein Empfinden, dass hier versucht wurde, den Bruder auf die gleiche Stufe wie den Abgetretenen zu stellen (was natürlich tatsächlich so sein kann, doch muss man echte Verbrechen auch belegen und nicht einfach die Familie mit in den gleichen Topf schmeissen). Über solchen Populismus sollte man sich schon mal Gedanken machen, weil das war sicherlich mit rot-schwarzer Tinte geschrieben. So eine Kröte
Neutrale Berichterstattu ng sieht jedenfalls anders aus. Von Redakteuren, die stets die Unabhängigkeite n von Parteien propagieren, erwarte ich etwas mehr. Enttäuschend.