Raus aus der EU Zurück Drucken E-Mail

LESERBRIEF

 
Sehr geehrter Herr Reder
 
Mein  Kommentar  als  Ergänzung  zu  Ihrem Beitrag   „Das Ende der EU wird mit Sicherheit
kommen“.
 
Mit  dem  Ziel  des EU-Austritts Österreichs unterscheidet sich die EU-Austrittspartei (EU-aus)
von SPÖ,  ÖVP,  FPÖ,  BZÖ und Grünen, die die EU lediglich kritisieren bzw. sogar loben.  Die
EU-Austrittspartei hingegen vertritt die Österreicher und Österreicherinnen, die "Raus aus der
EU" wollen.
 
Zwtl.: Warum ist der EU-Austritt Österreichs sinnvoll?
 
Die Nachteile der EU-Mitgliedschaft haben sich für Österreich in den letzten 5 Jahren massiv
vergrößert.   Bis  zu  einem  EU-Austritt kann und sollte Österreich aber schon jetzt wichtige
Schritte setzen:
 
Mit  einem  Austritt Österreichs aus der krisengeschüttelten EURO-Währungszone würde der
Wohlstand in Österreich weiterhin gesichert bleiben. Hilfen für Bedürftige statt für Banken &
fremde Staaten.
 
Österreichisches Steuergeld könnte ohne EU in Österreich bleiben.  Österreich müsste kein
Geld mehr an EU, EZB, ESM und EFSF überweisen.
 
Die  Kontrolle  der Staatsgrenzen würde die ausländische    Kriminalität in Österreich senken,
z.B. bei Wohnungseinbrüchen, Autodiebstählen, Drogenhandel, gefälschte Lebensmittel, usw.
Die Kontrollen sind aber nur bei einem Austritt aus dem EU-Schengen-Vertrag erlaubt !!!
 
Mit  einem  EURATOM-Austritt  würde  sich  Österreich 40 Millionen Euro Mitgliedsbeitrag im
Jahr ersparen.   Dieses Geld könnte in Solartechnik in Österreich investiert werden,  statt in
die EU-Atomforschung.
 
Eine  funktionierende  Demokratie  braucht  eine gute repräsentative  und eine ebenso gute
direkte Demokratie.   Beides ist in der EU nicht gegeben, aber auch in Österreich verbesser-
ungswürdig.
 
Die EU-Austrittspartei wurde am 15.9.2011 in Österreich gegründet.   Derzeit gibt es 55 Mit-
glieder und ca. 2600 Unterstützer.
 
Mit freundlichen Grüßen
Mag. Robert Marschall
Obmann der EU-Austrittspartei (Österreichs)

2012-08-05
 
 

Kommentare 

 
Müllers Büro - 2012-08-05 10:06
Zitat:
Eine funktionierende Demokratie braucht eine gute repräsentative und eine ebenso gute direkte Demokratie. Beides ist in der EU nicht gegeben, aber auch in Österreich verbesserungswü rdig.

Das ist einer der Gründe warum kein EU-Austritt erfolgen wird. Ich kenne zur Zeit keine Politiker oder Parteien, die an mehr oder gar an einer direkten Demokratie interessiert sind.
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XY - 2012-08-05 10:34
Weil sonst mindestens 8 von 10 Apparatschiks ihre Mandate verlieren würden.
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XY - 2012-08-05 10:32
Herr Marschall wirft da gar vielerlei in seinen Top.
- Rechtlich kann Österreich nicht aus der EU austreten.
- Die Grenzangelegenh eiten sind durch das Schengen-Abkommen geregelt, nicht durch due EU-Mitgliedschaft.
- Österreich ist anläßlich des EU-Beitritts zwar auch dem EURATOM-Vertrag beigetreten. Der bestand allerdings schon lange vor der EU. Die perverse österreichische Politik, Kernkraft abzulehnen, aber in großem Umfang zu verwenden, steht auch in keinem zusammenhang mit der EU.
- Direkte Demokratie fehlt in Österreich selbst und fehlte auch schon lange vor dem EU-Beitritt. Direkte Demonkratie beginnt mit der persönlichen Wahl von Volksvertretern . EU-Gegnerschaft ist der falsche Ansatz.
- Die Sicherung des "Wohlstandes" ist keine Frage der EU-Mitgliedschaft. In österreich wird nicht gespart, werden Jahr für Jahr Subventionen in zweifacher Milliardenhöhe ausgeschüttet. Die Verantwortung für diese Verschwendung liegt nicht in der EU-Mitgliedschaft, sondern in der absoluten Unfähigkeit der regierenden Parteifunktionä re, besonders Innen.
- 55 Mitglieder und 2600 Unterstützer, das entspricht (ohne inhaltliche Vergleiche ziehen zu wollen!!) in etwa dem Anteil von Homosexuellen an der österreichische n Bevölkerung. Minderheiten müssen sich der Mehrheit beugen, das ist eine der wesentlichsten Voraussetzungen der Demokratie.
- Immerhin haben 2/3 der Wähler für den Beitritt zur EU gestimmt, das war eine qualifizierte Mehrheit.

Richtig liegt Marschall damit, dassösterreich dann keine Beiträge an die EU zahlen müßte. Auch da fehlt aber der vorangehende Ansatz, nämlich solche Zahlungen auch sonst zu unterlassen. Wer freiwillig Milliarde um Milliarde in inländische Konkursbetriebe buttert und Waffenkäufe afrikanischer Staaten durch "Entwicklungs"zahlungen fördert, nimmt das Anfüttern des ESM kaum noch zur Kenntnis.

Die Problemstellung ist daher nicht, Bleiben oder EU Verlassen.
Sondern, wie bekomme ich die politische Moral im Inland in den Griff.
Grüße an Herrn Marschall.
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PotzBlitz - 2012-08-05 12:47
zitiere XY:
- Rechtlich kann Österreich nicht aus der EU austreten.

Soweit ich weiß gibt es seit dem Lissabon-Vertrag eine Klausel, die den Austritt ermöglicht.
Ansonsten: Was sind das für Vereine, aus denen man nicht austreten kann? Sowas kennt man sonst nur von der Mafia, amerikanischen Gangs oder diversen Neonazi-Vereinen...

zitiere XY:
- Immerhin haben 2/3 der Wähler für den Beitritt zur EU gestimmt, das war eine qualifizierte Mehrheit.

Allerdings hat die Wahl damals nach einer umfassenden Medienkampagne stattgefunden, wobei Versprechen gemacht wurden, die - wie man heute sieht - nicht eingehalten wurden. Die Lage hat sich in der Zwischenzeit also etwas geändert.
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Peter Laskaris 2012-08-05 13:36
..@ XY: ..auf das sinnlose Anti EU Gequacke geh ich gar nicht ein, jedoch die Anzahl der Homosexuellen unterschätzt du völlig, es sind 810.000 ( brainworker.at/.../... )
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Friend - 2012-08-05 14:38
zitiere Peter Laskaris:
..jedoch die Anzahl der Homosexuellen unterschätzt du völlig, es sind 810.000 ( brainworker.at/.../... )

Ach Peterle mein Süßer. Hättest dich doch nicht outen müßen. ;-)
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Peter Laskaris 2012-08-05 23:02
zitiere Friend:
zitiere Peter Laskaris:
..jedoch die Anzahl der Homosexuellen unterschätzt du völlig, es sind 810.000 ( brainworker.at/.../... )

Ach Peterle mein Süßer. Hättest dich doch nicht outen müßen. ;-)

..lieber Freund, was hast du denn geglaubt? Meinen süssen, strammen Loverboy "Dr. Wilson" kannst du gerne "gratis" aber sicher nicht umsonst ausprobieren.. ;-)
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Wissen ist Macht - 2012-08-05 15:31
Mag. Robert Marschall hat die Partei erstmal gegründet um an die Fördergelder zu kommen und die gibt es ja bekanntlich auch von der EU. Einen Austritt aus der EU zu verlangen, damit bringt sich der Herr Magister an den Rande des Irrenhauses. Er hat ja nicht mal seine Hausaufgaben gemacht, einfach nur etwas in den Raum schreien und drauf warten welche Idioten anbeissen.
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