Notstand
Vom Vorstand eines Marchfischervereines wurden wir ersucht, nachfolgendes E-Mail zu veröffentlichen: Sent: Tuesday, July 07, 2009 9:18 AM Subject: FVD.Situation Slovakei 2 Sg. Damen und Herren! Werte Kollegen! Wie bereits von E. Gerhard im mail vom 15.09.2008 ausführlich beschrieben möchte ich hiermit noch einmal die Situation am Grenzfluss mit unseren lieben Nachbarn mittels Fotos untermauern. Die Örtlichkeit ist die Selbe wie beim letzten mail ( Stromkilometer 40). Meine Vis a Vis Fischer haben nicht nur Festakte mit Live Musik in der Au anzubieten , sondern noch viel mehr... Während meiner Anwesenheit in meiner Fischerhütte: 1) Ein Motorboot wird ins Wasser gelassen... 2) Die Montage wird auf unser Ufer gefahren und der Lebendköder mittels Abreißschnur ca. 30 m unter meiner Hütte angebracht. 3) Nachdem meine Freundin der slowakischen Sprache mächtig ist, haben wir dem offen-sichtlich nicht sehr intelligenten auftrainierten Fischer gesagt das sein Handeln nicht in Ord-nung sei! Dieser reagierte ( wie vorhersehbar) sehr aggressiv mit Beschimpfungen. Welche Emotionen solche Situationen auslösen braucht man nicht näher zu beschreiben. Danach wurde auch noch eine zweite Montage herübergefahren... Abgesehen vom Verstoß gegen sämtliche Regeln entwickelt sich Resignation bei uns March-fischern, was bei weiteren nicht handeln unweigerlich dazu führt , daß in Zukunft die Anzahl der Fischer in unserem Verein abnehmen wird! Abschließend möchte ich noch erwähnen, daß ich persönlich die Zeit in meiner Fischerhütte zur Entspannung nütze. Dies ist mir in vielen Fällen seit einigen Jahren nicht mehr möglich. Dieser Aussage stimmen viele meiner Kollegen zu. Der Vorstand des FVD hätte gerne Informationen welche Maßnahmen von wem, und in welcher Form getroffen werden. Vielleicht können wir einen Beitrag dazu leisten. Mit freundlichen Grüßen Ing. Werner N. Schwarzfischer, Zigaretten- Drogen- oder Waffenschmuggler ? Wer weiß das schon. Illegale Grenzübertritte
Was sich hier vielleicht wie ein Nachbarstreit anhört, ist in Wirklichkeit eine ernsthafte Grenzverletzung. Abgesehen davon, wird gegen das österreichische Strafgesetz ver- stoßen und zwar mit einem rechtswidrigen Eingriff in das Jagd- und Fischereirecht. Seit dem Abzug des österreichischen Bundesheeres von der Staatsgrenze, nehmen solche Taten immer häufiger zu. Es hat den Anschein, als ob so manche slowakische Staatsbürger, ihre Reisefreiheit sehr großzügig auslegen. Soldaten spurlos verschwunden
Bis vor geraumer Weile hatte noch das Bundesheer an der österreichische Staatsgrenze entlang der March patrouilliert. Die Bevölkerung hatte ein Sicherheitsgefühl und respektierte die Soldaten. Auch kam es nicht zu derartigen Grenzverletzungen, den der Anblick einer bewaffneten Grenz-patrouillie, ließen „lustige“ Ideen gleich wieder vergessen. Eines schönen Tages gab es keine Soldaten mehr auf unserer Grenze. Der Assistenzeinsatz unseres Bundesheeres wurde aus unerklärlichen Gründen eingestellt. Prävention kleingeschrieben
In Österreich hat es den Anschein, dass immer erst etwas passieren muss, bis gehandelt wird. Ein klassisches Beispiel dafür ist Pachfurth in Niederösterreich. Zuerst wurden die Soldaten abgezogen, unmittelbar danach passierte der Doppelmord. Seitdem patrouilliert das Bundes-heer wieder. Schmugglern Tür und Tor geöffnet
Aber zurück zum Grenzfluss March. Heute sind es die slowakischen Schwarzfischer, morgen die Zigarettenschmuggler und übermorgen werden dann Waffen und Drogen über den Fluss gebracht. Muss erst etwas passieren, dass die verantwortlichen Politiker aufwachen. Da werden unsere Soldaten in den Tschad geschickt, während man die österreichischen Grenzen ungesichert lässt. Wählen Sie sofort den Notruf
Wir können nur jeden Mann(Frau) anraten. Wenn Sie einen illegalen Grenzübertritt sehen, verständigen Sie "sofort den Notruf unter den Telefonnummern 112 oder 133." Eine derartige Tat ist kein Kavaliersdelikt und rechtfertigt die Inanspruchnahme und Verständigung der Exekutive. Vielleicht fordert man dann seitens der Polizei, wieder das Bundesheer zum Assistenzein-satz an. Stauni 2009-07-14
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