DÖW
Wir haben heute bezüglich des österreichischen Widerstandes in der NS-Zeit zu recherchierenbegonnen. Dabei sind wir auf das „Dokumentationsarchiv des österreichischen Wider-standes“ (DOEW) gestoßen. Auf unsere telefonischen Anfrage über Daten und Ereignisse über Widerstandskämpfer wurdeuns mitgeteilt, dass wir nur bei schriftlicher Anfrage eine Antwort bekommen würden. Leiderhaben wir am Telefon mitgeteilt, dass es sich um keinen „Strache“ freundlichen Beitrag handeln werde.
Nicht sehr auskunftsbereit
Wir haben dann auch unsere Anfrage per E-Mail, an jene Dame die wir zuerst telefonisch kontaktierten gesendet und haben uns eigentlich Auskünfte erwartet. Weit gefehlt, den diese besagte Dame, eine gewisse Frau Dr. K., dürfte ein heimlicher "Strachefan" sein. Dementsprechend sah auch das Antwortmail aus. Jede Werbeaussendung für Toiletten-papier hat mehr Inhalt. Unserer Meinung nach ist jene Frau Dr. K. eine Fehlbesetzung für diesen Posten. Das ist zwar nicht Thema unseres heutigen Beitrages, zeigt aber auf wie in Österreich teil-weise mit der Vergangenheitsbewältigung umgegangen wird.
Internetrecherche
Wir haben uns aber nicht entmutigen lassen und im Internet recherchiert, wobei es uns gelungen ist, einige Namen von Widerstandskämpfern ausfindig zu machen. Was schluss-endlich aus den meisten Personen geworden ist, entzieht sich leider unserer Kenntnis. Hier geben wir einige Namen, stellvertretend für eine unbestimmte Anzahl von Widerstands-kämpfer(innen) wieder, die das mörderische NS-Regime auch teilweise mit Waffengewalt bekämpft haben.
Widerstandskämpfer
Hitzenberger Mathias, Grünberger Alois, Dorfner Franz, Haider Eduard, Humer Josef, Pfeifer Eduard, Feiertag Anton, Wolf Erich, Bauer Karl, Pillwein Friedrich, Hubmann Erich, Berger Ferdinand, Hubmann Josef, Dr. Dürmayer Heinrich, Kammerling Walter, Meller Erich, Eidlitz Johannes.
Ehrung
Letztere drei Personen, wurden (teilweise posthum) mit dem Ehrenzeichen für Verdienste um die Befreiung Österreichs ausgezeichnet. All diese Männer haben sich dem menschenveracht-enden Hitlerregime nicht gebeugt, sondern es massiv bekämpft.
Was hält Strache davon?
Geht man nun von der Logik eines Herrn H.C. Strache aus, bei dem bereits Wehrdienstver-weigerer während der NS-Zeit als Mörder und Verbrecher gelten, was sind dann die oben angeführten Männer in den Augen des FPÖ-Chefs. Der eine oder andere Kämpfer hat sicherlich im Laufe seines Widerstandskampfes einen Nazi getötet. Auch müsste Herr Strache gegen die heutige Vizebürgermeisterin Renate Brauner rechtlich vorgehen, war sie es doch, welche die Widerstandskämpfer Kammerling Walter, Meller Erich, Eidlitz Johannes mit dem dem Ehrenzeichen für Verdienste um die Befreiung Österreichs ausgezeichnet hat.
Lauter Mörder?
Folgt man der „(Un)Logik“ des Bewahrers von Deutschtum, Heimatland und natürlich des Haidererbe weiter, müssten alle diese Männer Mörder und Verbrecher sein. Sie haben sich der damals geltenden Rechtsordnung im Naziregime widersetzt und dieses sogar bekämpft.
Bildungsmangel in Geschichte
Uns erstaunt es immer wieder, dass es österreichische Politiker gibt die von der Geschichte keine Ahnung haben und derartigen Nonsens frei proklamieren. Ebenfalls erstaunlich ist esaber auch, dass sich andere gewählte Volksvertreter diesen Schwachsinn anhören, ohnedem „Verzapfer“ von Deutschtum und Heimatland kräftig über den Mund zu fahren. Stauni 2009-09-14
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