Gammelfleischalarm bei Dönerbuden
Wie sat1.at berichtet, wurden bei Lebensmittelkontrollen in den vergangen 14 Tagen, bei Dönerbuden verdorbenes Fleisch entdeckt. Fleischgroßhändler sollen an diese Betriebe verdorbene Ware verkauft haben, welches die hungrige Kundschaft zum Großteil bereits verzehrt hat.
DDr. Schock wittert Skandal
Aber kein Grund zur Sorge für unsere heimischen Dönerliebhaber, dieser Vorfall ereig-nete sich bei unseren deutschen Nachbarn. Das hindert jedoch den FPÖ-Klubobmann DDr. Eduard Schock nicht daran, auch bei uns einen eventuellen Fleischskandal zu orten.
Da laut seiner Aussage in Wien die Dönerbuden wie die Schwammerln aus den Boden wachsen, fordert er Schwerpunktkontrollen des Marktamtes, um den Verkauf von Gammel-fleisch zu unterbinden.
Die Forderung zur Unterbindung des Verkaufes von Gammelfleisch ist deshalb erstaunlich, da es in der Bundeshauptstadt nicht den geringsten Anhaltspunkt dafür gibt, dass verdorb-ene Ware im Umlauf ist.
Falsche Verkäufer?
Vielleicht liegt es daran, das Döner von Türken verkauft wird und nicht von blauäugigen, blonden und großgewachsenen Männern. Aber wir fragen uns allen Ernstes, was will die FPÖ eigentlich wirklich.
Einerseits bekritelt sie teilweise zu Recht das Asylantentum in Österreich, während auf der anderen Seite arbeitsame Ausländer (in diesem Fall Türken) die ihr Geld selbst ver-dienen und nicht der Allgemeinheit auf der Tasche liegen, offensichtlich ein Dorn im Auge sind.
Big Mac statt Döner
Sollte Herr DDr. Schock wirklich so ein Liebhaber von Fastfood sein und sich dabei um seine Gesundheit beim Verzehr eines Döners sorgen, können wir ihm nur empfehlen zu Mac Donald auszuweichen.
Allerdings gibt es auch dort einen Wertmuthstropfen für den wackeren FPÖ-Mann. Hinter der Verkaufstheke des US-Konzern stehen meistens kleine Verkäufer indischer Herkunft.
Stauni 2009-10-20
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