Festnahme bei Medienprozess
Im Anschluss eines gestrigen Medienprozesses im Landesgericht Wien, wurde der Beklagte Mag. Herwig Baumgartner von der Polizei festgenommen. Wir kennen diesen Mann nicht und auch der Grund seiner Festnahme ist uns unbekannt. Genderwahn
Dieser Vorfall selbst ist nicht Thematik unseres heutigen Beitrages, sondern die Bericht- erstattung des selbsternannten Machtfaktors des Internet, Herrn Marcus J. Oswald. Beim Medienprozess ging es um das Webforum „Genderwahn“, in dem auch Oswald sehr lange Zeit fleißig postete. Sein letzter Beitrag stammt vom 31. Okt 2009, 06:47 Uhr. Erstaunliche Loyalität
Oswald schrieb nun wörtlich: „Was Baumgartner nun droht, wurde diesem ein Jahr lang immer wieder gesagt. Er wollte nicht hören. Trotz Loyalität in der Sache: Irgendwann ist genug.“ Allerdings vergaß er dabei anzugeben, was in diesem Jahr immer wieder gesagt wurde und auf wem Baumgartner nicht hören wollte. Dem geneigten Leser auf B&G bleibt nur übrig, sich in seiner Fantasie auszumalen, um was es eigentlich geht. Aber er bekundet zumindest Loyalität in der Sache, auch wenn nicht ersichtlich ist in welcher. Die Loyalitätsbekundung von Oswald erscheint uns aber doch etwas fragwürdig. Uns wurde ein E-Mail übermittelt, in dem Oswald dem Empfänger wörtlich mitteilt: „Ich habe eigentlich keinen guten Grund, dem Herwig Baumgartner zu helfen oder Gutes zu tun.“ Na ja, unter dem Wort Loyalität verstehen wir etwas anderes. Dabei hatte die Männerfreundschaft so schön begonnen. Beide lernten sich bei einem staatlich subventionierten Urlaub in der JVA Simmering näher kennen. Ihre Suiten lagen auf dem selben Trakt. Das Fähnlein im Wind
Einige Zeilen später im gleichen E-Mail schreibt Oswald: „Frag den Nechvatal. Ich halte ihn zwar für einen Vollnazi, aber er ist als Fotograf gut einsetzbar und hilfsbereit.“ Dieser Satz hat es in sich. Oswald sieht den Wiener Anwalt Mag. Werner Tomanek im rechten Eck der politischen Gesellschaft und bezeichnet diesen wortwörtlich als: „Ratte unter den Wiener Anwälten“ (Originalauszug aus einem Mail). In einem B&G-Beitrag warf er dem Herausgeber von „Erstaunlich“ vor sich mit diesen, in seinen Augen offensichtlich unwürdigen Mann, zwecks einer geschäftliche Besprechung getroffen zu haben. Da erscheint doch der selbsternannte Machtfaktor des Internet wie ein Fähnlein im Wind, denn er richtet sich’s wie er es braucht. Er empfiehlt oder setzt einen Mann ein, den er laut eigener Aussage für einen „Vollnazi“ hält. Sonst ist über die äußerst nebulose Berichterstattung von Oswald, nichts nennenswertes zu erwähnen. Wahrscheinlich wissen nur Insider, warum es zur Festnahme des Mag. Herwig Baumgartner mit einem derart großen Polizeiaufgebot gekommen ist. Cyberstalking ?
Ein pikantes Detail am Rande des Machtfaktors hätten wir doch. Einer nicht in der Öffent- lichkeit stehenden Privatperson ging es offensichtlich auf den Geist, ständig im Blog des Marcus J. Oswald erwähnt und zusätzlich mit E-Mails bombardiert zu werden. Also was machte der gute Mann? Er wendete sich ans Gericht und ersuchte dort um Hilfe. Eine Richterin erließ eine „einstweilige Verfügung“ gegen Oswald, um die Privatsphäre dieser Person zu schützen. Da dieser laut eigener Aussage, wie er selbst in einem E-Mail schreibt, keine Gerichtspost abholt und sich auch nicht von Gerichten erpressen lässt, ver- säumte er die Rechtsmittelfrist. Anzeige gegen Richterin
Also erwuchs die „einstweilige Verfügung“ in Rechtskraft. Was tat nun der selbster- nannte Machtfaktor des Internet? Er zeigte die Richterin MMag. Renate Thumb bei der Staatsanwaltschaft Wien an. Wahrscheinlich wird man sich dort über die Anzeige von Oswald krumm lachen und das dürfte ihm auch bewußt sein. Also sucht er via seinem Blog B&G, Informationen zu der Richterin. Wir zitieren wörtlich aus B&G: „Daher ist diesem Journal jeder Hinweis willkommen, welche Akten die Richterin Renate Thumb vom BG Wien-Josefstadt noch bearbeitet.“ Soviel zur Verbundenheit zur österreichischen Rechtsordnung, eines Marcus J. Oswald. Stauni 2009-11-04
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