Nein zur Marlboro, ja zum Joint Drucken E-Mail

Grüne Nichtrauchersheriffs

Auch die GRÜNEN wollen nun beim Thema "Nichtraucherschutz" mitmischen. Seitdem der
ehemalige kettenrauchende Parteischef A. Van Der Bellen in Pension ist, fällt es auch leichter
die Anliegen der Nichtraucher zu vertreten.

Da den grünen Parteigenossen die momentane Raucher-Nichtraucherregelung in den heim-
ischen Lokalen nicht gefällt, fordern sie für die Gastronomie ein komplettes Rauchverbot. Viel-
leicht kommt es noch soweit, dass sie sich dem "Rauchersheriff Dietmar Erlacher" anschliessen.

Grüne Spezialisten

Auf der Webseite "favoriten.gruene.at " stellen selbsternannte Spezialisten fest, was ohnehin
ein jeder Mensch weiß. Das Rauchen eine Sucht ist, die Gesundheit der Raucher gefährdet,
das Rauchen Lungenkrebs verursacht, usw., usw. Sie meinen auch, dass viele Lokalbesitzer
ums Geschäft bangen, falls sie ihren Gästen das Rauchen verbieten.

Momentane Situation ist O.K.

Wir finden die momentane Regelung mit Raucher und Nichtraucherlokalen eigentlich in Ord-
nung. So kann sich jeder Konsument aussuchen, welches Lokal er besuchen will. Auch für die
Lokalbetreiber ist es optimal, da sie wählen können, ob sie ihren Gästen das Rauchen erlauben
oder verbieten wollen.

In Lokalen ab einer gewissen Grössenordnung, sind ohnehin räumliche Trennungen vorge-
schrieben. Das ist den GRÜNEN aber zuwenig, den sie meinen dass ohne Strafmassnahmen
und mehrmalige Kontrollen, das Rauchverbotsgesetz keinen Erfolg bringen wird.

GRÜNE sind besorgt

An und für sich wäre dieses Thema nicht wirklich aufregend, wenn da nicht folgender Aspekt
wäre. Da setzt sich eine Partei für ein absolutes Rauchverbot ein, da sie sich um die Gesund-
heit der Bevölkerung sorgt.

Drogenfreigabe

Die selbe Partei plädiert aber bereits seit Jahren, für die Freigabe von "leichten" Drogen
wie Haschisch und Marihuana. Das Nikotin ein schädlicher Giftstoff ist, ist unbestritten.
Aber Nikotin macht im Gegenteil zu Haschisch und Marihuana nicht "stoned".

Ein Zigarettenraucher ist nach dem Genuss einer Zigarette nicht geistig umnebelt, was man
ja von einem Jointraucher nicht behaupten kann. Aber vielleicht ist die Stratgegie Zigarette
"nein", Joint  "ja" von den GRÜNEN beabsichtigt.

Möglicherweise in der Wahlkabine optimal

In Zeiten wo die GRÜNEN einen permanenten Stimmenverlust erleiden, ist es vielleicht
besser wenn der Wähler in der Wahlkabine nicht ganz nüchtern ist, um so manche erstaun-
lichen Wahlversprechen der Grünen Fraktion zu glauben.

Aber lassen wir einmal den Sarkasmus sein. Eines steht mit Sicherheit fest, keine Partei
hat zur Zeit in dieser Angelegenheit,  mehr an Doppelmoral zu bieten.

*****

2009-12-05
  
 

Kommentare 

 
kritikus.at 2009-12-05 21:59
Die Grünen sind nicht dumm. Sie haben sicherlich schon überrissen, dass es ein Fehler war, den verbotsaffinen, aus Geschäftsgründe n initiierten, neuen Religionen beizutreten (Nichtraucher- und Klimareligion). Es ist für Otto Normalverbrauch er schon schwer, Fehler einzubekennen, in der Politik nach derzeitigem Verständnis ist das noch schwerer. Insbesonders dann, wenn genau die Personen, welche die Partei in die Fehler geführt bzw diese eingefordert haben, jetzt die Führung der Partei bilden. Wie würden die denn dastehen, wenn sie jetzt eingestehen müssten, von vorneherein durchschaubar gewesenen Geschäftemacher n auf den Leim gegangen zu sein... ;-)

Das einzige (wirklich das einzige), wo sich die Grünen treu geblieben sind, ist die Forderung, nach Freigabe von Cannabis. Ohne jetzt irgendwelche Erfahrungen mit derartigen Dingen zu haben, würde ich da auch nichts dabei finden (etwa nach dem niederländische n Modell, wenngleich das Rauchverbot in den Coffeeshops dort ein schlechter Witz ist). Wer kennt nicht "Althippis" jenseits der 50, die sich wahrscheinlich auch heute noch gelegentlich einen Joint reinziehen. Die sind im allgemeinen durchschnittlic h gesund, haben Familie und gehen einer geregelten Arbeit nach. Ich habe auch noch nicht gehört, dass jemand an Cannabis alleine asozial geworden wäre. Bei Alkohol und/oder Medikamenten (die inflationär verschrieben werden) schaut die Bilanz sicherlich weit schlecher aus...
 
 
stauni - 2009-12-05 22:11
Zitat:
...nicht gehört, dass jemand an
Cannabis alleine asozial geworden wäre.
Zitat Ende:
Ich betrachte Cannabis als Einsteigerdroge . Aber das ist meine persönliche Meinung die ich aber unterstreiche, weil ich schon genug Leute gesehen habe, die vom Joint zum Kokain oder Heroin gelangt sind.
Aber zurück zum Rauchverbot. Wenn es nach den GRÜNEN geht, darf sich zwar niemand eine Zigarette zum Kaffee, jedoch einen Joint anzünden. Irgendwie pervers oder ? ? ?
 
 
Rigardi.org 2009-12-06 01:25
Die Darstellung "Grüne wollen keine Zigarette zum Kaffee" aber "Joint zum Kaffee" von Kritikus ist unrichtig. Die Forderung nach einer Freigabe von weichen Drogen beinhaltet nicht automatisch deren Konsum in öffentlichen Gebäuden bzw. Gasthäusern. Dieser Vergleich ist nonsense. Nix perverses also.

Die Wahlfreiheit der aktuellen Regelung ist nur eine relative. Grundsätzlich sollte man den Aspekt beachten, dass ein Raucher prinzipiell in jedes Lokal gehen kann und die schlimmste "Einschränkung" das zwischezeitige Verlassen des Lokals für ein paar Minuten Rauchpause ist. Einige Nichtraucher (insbesondere Kinder/Jugendliche, Menschen mit Lungenproblemen und generell empfindliche Leute) können das nicht.

Jetzt mag man sagen, dass es eh Nichtraucherlok ale gibt, aber faktisch ist die Auswahl in den Städten schon sehr gering, am Land defacto oft gar nicht gegeben. Auch weil die wenigen, verfügbaren Lokale dafür schlichtweg zu klein sind.

Die Wirte scheuen sich vor einer Umstellung, in der (nicht ganz unberechtigten) Furcht, dass viele Gäste sonst zum nächsten Konkurrenten rennen, der das Rauchen erlaubt.

Jetzt finde ich zum Einen, dass jeder das Recht haben sollte, ein Lokal - egal wo und wie gross - betreten zu können ohne giftiges Zeug einatmen zu müssen, und zum Anderen muss ich feststellen, dass Marktlogik (die vorhin genannte Wirte anwenden) mit Gesundheitsanli egen nicht zwingend kompatibel ist.

Und weil sie das auf absehbare Zeit nicht wird und ich Gesundheit für einen höheren Wert als den Konsum von Drogen (Joint oder Tschick, ganz egal) halte und nicht einsehe, dass oben genannte Gruppen vor eine unfaire bzw. gar keine Wahl gestellt werden (für die gibt es die hier von den Contra-Rauchverbots-Vertretern vorgebrachte Wahlfreiheit häufig nicht), ist die einzige logiche Lösung ein ausnahmsloses Rauchverbot in Lokalen.

Das Einzige, was den Rauchern hier abverlangt wird, ist für ihren "Genuss" (ich tu mir im Bezug auf eine Sucht tatsächlich schwer mit dem Begriff) kurz vor die Türe zu gehen.
 
 
Rigardi.org 2009-12-06 01:33
...will ich auch noch etwas nachreichen:

Zum Einen sind beim Rauchen meines Wissens auch Einflüsse auf das Wahrnehmungsver mögen nachgewiesen, sie sehen bloß anders aus.

Genau das von dir genannte "Einstiegsdrogen problem" könnte durch Legalisierung gelöst werden. Das mit den Folgedrogen funktioniert vor allem deshalb, weil es ein Dealer seinen Marihuanakonsum enten anbieten/aufschwatzen kann. Es würde möglicherweise auch bei Rauchern funktionieren, wenn diese Dealer bräuchten und nicht in die Trafik gehen könnten - dort gibts nämlich kein "härteres Zeug" zu kaufen, ergo auch nicht die Versuchung danach bzw. jemandem, ders einem aufdrängt und auch die Szene rundherum nicht.

Wer Hanf als Einstiegsdroge sieht muss eigentlich für die Legalisierung sein.
 
 
stauni - 2009-12-06 11:16
Zitat:
Wer Hanf als Einstiegsdroge sieht muss eigentlich für die Legalisierung sein.
Zitat Ende:

Also dieser (Un)logik kann ich beim besten Willen nicht folgen. Vorallem weil man durch den Genuss eines Joints "high" wird.
 
 
Rigardi.org 2009-12-19 05:11
Das ist keine Unlogik sondern eigentlich sehr nachvollziehbar , weil es nichts mit dem "high" zu tun hat (und wie gesagt, auch Zigaretten haben Einfluß auf den psychischen Zustand).

Kaufe dein Hasch beim Dealer in
irgendeinem Finsteren Eck:
- du tust was illegales und pumpst Geld in kriminelle Machenschaften
- du weißt nie sicher was du kaufst, und ob es gepanscht ist
- der Preis ist nich nachvollziehbar , ebenso nicht nachvollziehbar en Schwankungen ausgesetzt
- da es eben auch ums Geld geht und die Dealer selbst meist nur Handlanger sind wartet bei selbigen auch die aktive Verführung zu weiteren Schritten in der Drogenkarriere (mit Koks, Meth, Heroin und Co verdient man schließlich mehr)

(stell dir einfach mal vor, die Raucher müssten nachts am Karlsplatz ihren Tabak kaufen...)

Kaufe dein Hasch in der Trafik:
- du tust nichts illegales, dein Geld landet mit sehr hoher Wahrscheinlichk eit nicht bei irgendwelchen Drogenbaronen. Im Gegenteil: Denen wird der Markt und somit finanzieller Boden entzogen. Die Drogenmafia ist vermutlich erbitterter Gegner einer Legalisierung. Stattdessen fließen Steuereinnahmen an den Staat.
- du weißt was du kaufst, und dass es nicht mit möglicherweile sehr schädlichen Substanzen gestreckt ist
- der Preis ist stabil
- dein Trafikant wird dich eher nicht verführen bei ihm künftig auch harte Drogen einzukaufen ;-)

Fazit:
Legalisierung...
- bringt Entkriminalisie rung einer Droge deren Gefahr überschätzt wird, weil sie meinem Kenntnisstand zwar andere Auswirkungen hat als Rauchen, aber per se nicht schädlicher ist als selbiges (wenn man es mit dem Konsum nicht übertreibt, was für beide gilt)
- Bodenentzug für ein ausbeuterisches und gewalttätiges Geschäft
- Abnahme des Konsums harter Drogen, folglich weniger Tote und Einsparungen im Gesundheitswese n durch wegfallende Therapie- und Behandlungskost en
- Steuergeld in die Staatskassen

ich hoffe, mein Standpunkt ist nun klarer :-)

kleine off-topic Anregungen bzgl. der Technik:

- eine "Kommentare per E-Mail abonnieren" Funktion für einzelne Beiträge wäre wünschenswert

- wenn ich mich zum kommentieren schon registrieren muss, dann wäre es nett, wenn ich nicht jedesmal meine Homepage neu eintippen müsste, wenn ich einen kommentar schreib

- die Absätze in den Kommentaren sind kaputt
 
 
Blindenhund - 2009-12-06 02:56
> Jetzt mag man sagen, dass es eh
> Nichtraucherlok ale gibt, aber
> faktisch ist die Auswahl in den
> Städten schon sehr gering, am Land
> defacto oft gar nicht gegeben. Auch
> weil die wenigen, verfügbaren Lokale
> dafür schlichtweg zu klein sind.

Ein typisches Beispiel dafür, mit welchen hirnlosen Argumenten von militanten Nichtrauchern Propaganda betrieben wird.

McDonalds ist ein klassisches Nichraucherloka l den gibt es auch am Land - meist auch in überdimensional er Größe. Wenn einem Raucher das Rauchverbot bei McDonald nicht gefällt, wird er dort einfach nicht hingehen.

Folgt man den wirren Gedanken der Nichtraucherlob by, dann wird als nächstes in Diskotheken die laute Musik abgeschafft werden, nur weil ein paar übersensible Naturen auch einmal Discoluft schnuppern wollen.

Wem die Zustände in einem Lokal nicht passen, der braucht ja dort nicht hinzugehen. Es ist niemand gezwungen, jemand anderen in seiner unaufgeräumten Wohnung zu besuchen, wenn ihm die Unordnung dort nicht paßt. Und schon gar nicht kann der Wohnungsinhaber dazu gezwungen werden, seine Wohnung aufzuräumen.

Im Falle einer Gaststätte ist der Gastwirt der Gastgeber, und der hat alleine zu entscheiden, wie "seine Wohnung" (Gaststätte) gestaltet ist.

Wenn Nichtraucher mehr Nichtraucher-Lokale wollen, steht es ihnen ja frei, selbst welche zu eröffnen.
 
 
stauni - 2009-12-06 11:37
zitiere Blindenhund:
> McDonalds ist ein klassisches Nichraucherloka l den gibt es auch am Land - meist auch in überdimensional er Größe. Wenn einem Raucher das Rauchverbot bei McDonald nicht gefällt, wird er dort einfach nicht hingehen.


Mc Donald ist überhaupt ein Paradebeispiel für die Gesundheit. Jeder Mensch weiß, dass das Essen in diesem Fastfood-Tempel, nicht unter die Kategorie "gesund" fällt. Es ist fett, kein Nährwert, voller Cholesterin und voll mit Geschmacksverst ärker. Schlicht gesagt unter einem gesunden Essen stellt man sich etwas anderes vor. Niemand käme jedoch auf die Idee Fastfood zu verbieten. Wenn ich also auf gesundes Essen Wert lege, werde ich Mc Donald nicht besuchen. Warum macht man aus dem Nichtrauchersch utz eigentlich so ein großes Politikum? Wenn ich auf meine Gesundheit Wert lege, besuche ich einfach ein Nichtraucherlok al.
 
 
+1 Rigardi.org 2009-12-11 23:14
McDonalds gibts zwar häufig, noch lange nicht überall, es fällt aber nicht in die selbe Kategorie wie Gasthäuser, Irish Pubs, Bars & Co. Im Übrigen ist deine Anmerkung total paradox, weil du sagst "Wenns bei euch nur den Mäci gibt, sollen die Nichtraucher halt dahin gehen". Allein, das sie schon auf McD zurückgreiefn müssen um ein Nichtraucher-"Lokal" zu nennen, ist ein ziemlich gutes Indiz dafür, dass die Auswahl für Nichtraucher entweder kaum oder gar nicht vorhanden oder im besten Falle extrem einseitig ist (für Raucher gibt es alle möglichen Lokalen verschiedener Ausrichtung, Nichtraucher werden fast immer vor eine "Friss oder Stirb"-Wahl gestellt) und dank der Marktlogik auch weiterhin so bleiben wird.

Fastfood ist ungesund, da gebe ich dir Recht. Ein Grund, warum ich Fresstempel ala McD höchst selten aufsuche. ABER: Der Konsum von Cheese Macs usw. geschieht freiwillig und betrifft auch nur die Person die diesen verspeist.

Bei Zigarettenrauch liegt die Sache anders. Zum einen machen Zigaretten den jeweiligen Konsumenten auf Dauer süchtig (ähnliches hat man bei Hamburgern bis dato nicht nachgewiesen), was aber noch das Problem des Rauchers ist, und für das ich bereit bin die Behandlung der mittel- und langfristigen Folgeschäden in Form von Krankenkassenbe iträgem mitzubezahlen.

Da aber jeder Mensch atmen muss, werden die Personen in der Nähe des Rauchers in einem geschlossenen Raum unfreiwillig damit beglückt, und ich bin für meinen Teil nicht bereit körperliche Schäden für die Sucht anderer davonzutragen (noch problematischer ist das bei empfindlichen/allergischen Personen), ebenso sollte niemand dazu gezwungen werden.

Die Analogie zu McDonalds wäre: Sie essen einen Hamburger und stopfen mit auch gleich einen zwangsweise in den Mund, obwohl ich das gar nicht will.

Der Unterschied: Wenn sie mich mit einem Hamburger zwangsbeglücken wollen, darf und werde ich mich (notfalls auch mit körperlicher Gewalt) zur Wehr setzen um es zu verhindern. Bei Zigarretenrauch kann ich das in erster Linie gar nicht, denn wie gesagt: ich muss ja atmen.
 
 
stauni - 2009-12-11 23:32
Zugegebener Weise hinkt mein Vergleich mit Mc Donalds etwas. Es ist schon richtig das mich niemand mit Fastfood zwangsernähren kann und beim Rauch keine Alternative (ausser zum Atmen aufhören) gegeben ist. Aber ich wollte eigentlich daraufhinweisen , warum Nichtraucher eigentlich kein Nichtraucherlok al aufsuchen können. Es hat so den Anschein, dass sie lieber eine verrauchte Kneipe besuchen und dann über den Rauch meckern.

Lange vor dem Nichtraucherges etz haben einige Gastronomen versucht, ihre Lokale rauchfrei zu halten. Wer nicht rasch wieder umgestellt hatte, ging pleite. Also wo waren die vielen nichtrauchenden Konsumenten?

Solange der Staat sich an der Droge Nikotin eine goldene Nase verdient, muß es auch legal sein, eine Zigarette zu rauchen.
 
 
Rigardi.org 2009-12-19 04:57
Nochmal: abgesehen von so etwas wie "Gruppenzwang" (welche Clique ist schon streng nach (Nicht-)Rauchern getrennt?) liegt die nach wie vor recht hohe Frequenz der Nichtraucher in Rauchlokalen eben an der mangelnden Auswahl.

Sehr oft sind Nichtraucherlok ale entweder irgendwelche Bio-/Vegetarier-Restaurants oder dergleichen bzw. am Abend halt Bobo-Bars und Lokale.

Ich gehe zB. gern in Irish Pubs, wo man zu Stoßzeiten oft keine 3 Meter weit sieht weil es aussieht wie in der Sauna. Das ist ein Problem, weil rauchfreie Irish Pubs gibt es schließlich in annehmbarer Entfernung nicht - falls es in Wien überhaupt eines geben sollte. In einen Boboschuppen will ich aber schlichtweg nicht, weil ich da auch von den Getränkepreisen abgesehen nix verloren hab.

Vor ähnlichen Hürden stehen mit Sicherheit auch Nichtraucher bzw. empfindliche Personen die gerne Beisl, Heurige, Wirtshäuser und diverse andere Lokale abseits des Bio-/Gesundheit- und Bobosegments besuchen möchten.

Ich weiß jetzt nicht WANN "lange vor dem Nichtraucherges etz" gewesen sein soll. Ich kann mich zeitlebens jdf. nicht erinnern, dass Lokale mehrheitlich rauchfrei gewesen wären.

Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass die Thematisierung damals eine andere, weniger intensivere war, die Passivrauch-Diskussion vermutlich kaum geführt ergo die Aufklärung auch nicht besonders breit. Ich denke, dass diese Ängste nach wie vor existieren, aber weitgehend unberechtigt sind WENN eine strikte und ausnahmefreie Nichtraucherreg elung kommt, mit der alle in der Hinsicht gleiche Bedingungen haben, unabhängig davon wo ihr Lokal steht und wie groß es ist.
 
 
harkim bay - 2015-12-20 06:45
her also zu der Zeit dieses postes gab und gibt es nachwievor das irishpup in der arbeitergasse welches rauchfrei ist. Also man sollte sich schon etwas umsehen sein lokal zu finden, es wird schon das richtige dabei sein.. aber nur weil sich das rauchfrei irishpup nicht um die ecke befindet gleich von fehlenden alternativen zu reden... Und das in der arbeitergasse ist nur eines von vielen beispielen, lieber mehr Zeit in die lokalsuche als in die Entmündigung anderer Leute zu investieren.

Weiters beobachte ich häufig in zwei bereichslokalen das die Nichtraucher sich dann doch zu den rauchen gesellen... Warum wohl ;-)

Wir sind Europäer und als solches möchte ich über mich und meine Gesundheit frei entscheiden können. Immerhin gibt es die Wahl... Bestes bsp die westbahn, warum man dort in dem raucherbereich wohl nie einen platz findet? :-)

Leben und leben lassen... Und ja es muss geatmet werden, allerdings wenn wer neben ihnen raucht und sie ihrer Gesundheit gefährdet sehen kann man auch mal par sek die Luft anhalten bis man den "gefahrenbereich " verlassen hat. Perlentaucher sollen ja 5min und mehr schaffen :-)

Und zur hanffreigabe sollte bis auf die oben genannten punkte wie Steuer, kein Geld für Mafia, kein Zugang über Dealer zu harten Drogen, Qualitätssicher ung auch der medizinische nutzen angesprochen werden. Ich selber leide unter migrane und keines der Medikamente hilft so gut und Vorallem nebenwirkungsfr ei wie die kiminallisierte Medizin Marihuana. Ich seh es nicht ein warum ich mich für Legalität Nebenwirkungen wie Übelkeit erbrechen schwäche zitteranfallen aussetzen soll wenn es doch etwas aus der Natur gibt und das nebenwirkungsfr ei... darüber schon mal nachgedacht?
 

ZUM KOMMENTIEREN BITTE ZUERST ANMELDEN. DANKE!

 

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