Wenn Rauchverbot nicht kippt, wird die Freiheit von Gästen und Wirten beschnitten Drucken E-Mail


Freiheitliche Wirtschaft Wien vehement gegen totales Rauchverbot

 

Im Mai 2018 soll ein generelles Rauchverbot in der Gastronomie in Kraft treten. Damit wird die Gastronomie ein weiteres Mal geschädigt, denn die meisten haben ihr Lokal auf mit teils zehntausenden Euro umgebaut und so fit für das damals geänderte Nichtrauchergesetz gemacht.  Viele Wirte überlebten diesen Umbau aufgrund des massiven finanziellen Aufwandes nicht.  Die Unternehmer vertrauten der damaligen SPÖVP-Regierung dahingehend, dass mit diesem Kompromiss (Raucher- und Nichtraucherbereiche) 2008 die Debatte endlich zu einem gekommen ist.  Mit der geplanten Regelung stößt man die Unternehmer nun wieder vor den Kopf.

 

Die Freiheitliche Wirtschaft Wien setzt sich für eine Beibehaltung der aktuellen Regelung im Sinne der Entscheidungsfreiheit ein.  „Wir brauchen für unsere Unternehmer kein Diktat von oben – wir stehen auch für die Freiheit zu wählen, welche Art von Lokal wir besuchen wollen.  Es gibt ohnehin schon genug Nichtraucherlokale, das ist auch in Ordnung, denn jeder Unternehmer und jeder Gast soll selbst entscheiden, was er möchte“,  betont der Präsident der Freiheitlichen Wirtschaft Wien, LAbg. Karl Baron.

 

Außerdem sieht Baron die Wirtschaftskammer in der Pflicht, sich endlich klar zu positionieren. „Auf welcher Seite steht die von der ÖVP dominierte Wirtschaftskammer? Steht sie auf jener der Unternehmer oder auf jener, die unseren Wirte andauernd etwas vorschreiben wollen und sie somit ruinieren“, kritisiert Baron die schwammige Linie der Wirtschaftskammer und fordert diese auf, sich endlich klar und deutlich hinter „ihre“ Wirte und somit gegen das totale Rauchverbot zu stellen.

 

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2017-11-21


 

Kommentare 

 
Wachsmann - 2017-11-21 21:57
Der Strache hat so große Töne gespuckt. Bin schon neugierig ob er seine Wahlversprechen einhalten wird.
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Hubert Buhlan - 2017-11-22 10:49
Verstehe nicht, warum Wirte mit einem Rauchverbot geschädigt werden... In Bayern sind die Gastroumsätze seit dem totalen Rauchverbot sogar gestiegen. Dann kanns ja nicht so falsch sein? Klar, ein süchtiger Raucher sieht das anders...
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xxx1.0 - 2017-11-22 17:18
Ich bin gespannt wie lange sich die schwer verschuldete SPÖ noch ihre Hetzschreiber leisten kann, so quasi die online Silbersteins der Roten. Oder nehmen sie wieder einen Kredit etwas früher auf um ihr Budgetdefizit zu schönen und um die Wähler zu täuschen? So wie aktuell im Fall Krankenhaus Nord bekannt wurde und nur die Lächerlichkeit von 30 Millionen kostet. Was wurde aus den bezahlten Antisemitischen Postings der SPÖ?
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stefan2222 - 2017-11-22 18:03
Ziemlicher Unsinn, da erstens die Mehrheit der Wirte eine klare Regelung mit dem Rauchverbot fordert, und die 100 Millionen Umbaukosten zweitens nur erforderlich wurden, weil die Wirtschaftskamm er sich gegen ein kostenfreies Rauchverbot gestellt hat.

Da nichtrauchende Kunden zudem mehr Umsatz machen, ist die ganze Diskussion Pro Rauch eh absurd
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magni - 2017-11-23 06:29
es geht einfach um die freiheit für die Gastronomen, ein rauchverbot in seinem lokal einzuführen oder nicht. mir persönlich wäre ein rauchverbot auch lieber.
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boris - 2017-11-23 12:50
Zu viel zucker,fett,alk ohol,salz,jeden tag
mc.donald,wenig bewegung,14 täglich arbeiten,all das schadet auch,also am besten alles verbieten,auch das reisen mit schiff,touchwiz ,auto,(auch mit e-antrieb),fahrra d auch(wegen reifen abnützung)Also am besten das ganze leben verbieten.merkt noch jemand wo der irrsinn hingeht.
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Links ist Zukunft - 2017-11-23 19:22
Der Anführer der Blaunen wirds schon richten. Groß angekündigt hat er es ja vor den Wahlen. LOL:
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xxx1.0 - 2017-11-24 13:38
Vielleicht hat ja der kettenrauchende ****** noch ein Herz für die Qualmer
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Observer - 2017-11-25 22:03
Diese ganze Debatte über das Rauchverbot, ist doch zum Himmelschreien, und von den vorigen Verhandlugs Runden der schwarz roten Regierung geschuldet.
Man hätte schon vor ca. 6 Jahren Nägel mit Köpfen machen sollen wobei die Richtung völlig egal gewesen wäre.
Durch wirkliche Wahrnemung der Verantwortung der oben genannten, wären die immensen Kosten auf Rücken der Wirtsleute nicht angefallen, und kein Hahn würde mehr danach krähen.

Nun zu Herbert Buhlan, ihre Aussage ist sehr verzerrt, sie haben vergessen zu erwähnen das ein nicht gerade kleiner Teil der Wirte in Bayern und vor allen in Grenzregionen zu Österreich auf Grund des Rauchverbotes die Flinte ins Korn werfen musste, sperrten aus Wirtschaftliche n Gründen für immer zu. Da ist es ja gerade ein Selbstläufer das bei den restlichen Wirten der Umsatz steigt.
Es gibt ja dann eine Umverteilung der potentiellen Kunden, um gleich die Hahnebüchenen Argumente entgegen zu tretten, stelle ich gleich eine Folgerichtige Hypothese auf, die den Regeln der freien Marktwirtschaft geschuldet ist.
Annahme : Ein Raucherlokal hatt einen Kundenkreis von 100, die Hälfte verzichtet generell auf Lokalbesuche, ergo kann der Wirt nicht mehr Wirtschaftlich überleben und sperrt zu. So weit Verstanden? Jetzt passiert folgendes die restlichen 50 teilen sich
sagen wir auf 3 Lokale zu je 10 Gäste auf, aus Gründen der Nähe, Qualität etc. Die nun verbleibenden restlichen 20 sind so genannte Laufkundschaft in irgend welche Lokale.
Da ist nun die plötzliche Umsatzsteigerun g die du so verzerrt wieder gibst.

Das Grundsätzliche Problem sehe ich jedoch in der Grundsatzfrage ist das noch freie Marktwirtschaft wenn ich als Gewergetreibend er nicht mehr entscheiden darf, wem ich nun eine Dienstleistung anbieten darf und kann solange diese moralisch zu vertretten ist.

Jetzt kommt wieder das Argument : Arbeitnehmersch utz, was sehr wichtig ist, jedoch gibt es schon seit ca.35 Jahren wenn nicht schon länger in div. Stellenangebote n der Hinweis " nur Nichtraucher " .
Schlussvolgerun g : Es könnte auch in der Stellenausschre ibung auch stehen " nur Raucher"

Wieder ein Argument wiederlegt.

Noch einmal diese ganze Diskussion wäre hinfällig, wenn mal ein Gesetz in letzter Konsequenz durchdacht und um gesetzt wird, und nicht so eine Wischi-Waschi Aktion wie von rot schwarz, einmal der Wirt soll selbst entscheiden, dann wieder ein Raucherbereich muss um viel Geld geschaffen werden, und am Schluss doch ein komplettes Rauchverbot.
Soll sich jeder selbst ein Bild davon machen.

Diese unausgegorenen Gesetze gibt es leider zu hauf bei uns, diese auf zu zählen sprengt jedes Forum.

Gott zum Gruß
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Ninive - 2017-12-03 17:17
Die Freiheit des Rauchers endet dort, wo mein Recht auf ungefährliche Atemluft beginnt. Leider sind Raucher i.A. rücksichtslos und das gute Benehmen alter Zeiten, wo man gefragt hat, ob man rauchen darf, ist vergessen.
In den Wartehäuschen sitzen gemütlich Raucher, während selbst bei Regen andere, auch Behinderte auf Krücken, draußen stehen müssen, wenn sie nicht die Lungenabgase eines süchtigen Giftlers einatmen wollen. Oder sie verteilen sich locker über die ganze Haltestelle, statt sich zusammenzuklump en, so daß es nirgends ein rauchfreies Plätzchen gibt. Egal ob einem ein Raucher entgegenkommt oder ob man hinter einem hergeht - man muß seinen Gestank einatmen.
Die Teilung in Nichtraucher- und Raucherbereich funktioniert oft nicht, weil Türen dazwischen ständig auf- und zu gehen, so sie überhaupt geschlossen sind. Erst muß man durch einen total verstunkenen Raucherbereich, ebenso zum WC oder zu den Zeitungen. Das Hummel war letzte Woche bummvoll - da gibt es keinen Raucherbereich und der Kaffee duftet!
Strache will uns mehr Lungen- und andere Krebsarten, Acrylamid, mehr Feinstaub, mehr Lärm durch eine 3. Landebahn u.v.m. bescheren - schöne Weihnachten!
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