Orientalisches Märchen Drucken E-Mail


(45) - Tausend und eine Nacht

 

Nachfolgend rührende Geschichte, die einem normal denkenden Menschen maximal ein müdes Lächeln entlockt, wurde gestern auf der Facebook-Seite "Rassistische Übergriffe und Diskriminierung in Österreich & Co." gepostet.

 

 

Dazu wurden zwei Fotos veröffentlicht, auf dem der Taxifahrer Varol S. mit einem sichtlich erheblichen Bargeldbetrag und ein Scheck über 45.000,- Euro (im Zahlenfeld) abgebildet sind.

 

 


Zur Geschichte selbst: Abgesehen davon, dass der Taxifahrer den Scheck nach Erhalt überprüft haben muss – denn alles andere wäre lebensfremd - müsste ihm ein derartiger Fehler aufgefallen sein.  Also hätte er den Fahrgast unverzüglich auf dessen Irrtum aufmerksam machen müssen und sich den Weg zur Bank erspart können, um den Betrag von 45.000,- Euro abzuholen - um danach den Fahrgast zu suchen, um diesem heute die Differenz auf den korrekten Fuhrlohn von 45,- Euro auszuhändigen.  Auffallend ist auch, dass der Scheck bereits am 25.12.2017 ausgestellt wurde.  Das heißt im Klartext, dass der Taxifahrer seit der Ausstellung schon 10 Tage Zeit gehabt hat den Fahrgast zu suchen und keinesfalls den irrtümlich ausgestellten Betrag von 45.000,- Euro von der Bank zu beheben.

 

Am auffälligsten ist jedoch die "Differenz" zwischen dem Beitrag im Zahlenfeld und jenem Feld, in dem der Beitrag in Worten angeführt wird.  In diesem wird nämlich wörtlich "Vierzigfünf" angeführt.  Keine Bank der Welt hätte einen solch ausgestellten Scheck eingelöst.  Wir halten den Beitrag gelinde gesagt für ein Märchen.  Das hinderte aber den Kurier nicht, den besagten Beitrag heute auf seiner Onlineplattform zu veröffentlichen.

 

 

Der Ursprung des Beitrags findet sich auf einer türkischsprachige Facebook-Seite, die sich erstaunlicherweise „Wiener Taxi Verein“ nennt.  Das war natürlich Wasser auf die Mühlen der Islam-affinen Facebook-Gruppierung "Rassistische Übergriffe und Diskriminierung in Österreich & Co.“, auf deren Facebook-Account Hass- und Hetzpostings keine Seltenheit sind.

 

Selbst einem ungeübten Leser ist es möglich zu erkennen, was die o.a. Islam-affine Facebook-Gruppierung mit dem Satz: „Im letzten Jahr gab es mehrere Beispiele bei denen Flüchtlinge oder Menschen mit Migrationshintergrund dem Boulevard bzw. den rechten Populisten zu Trotz ein Exempel an Menschlichkeit an den Tag legten“ zu beabsichtigen versucht.

 

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2018-01-05


 

Kommentare 

 
ferdi - 2018-01-05 21:47
geh bitte, unsere multikulturelle n bereicherer finden doch andauernd geldbeträge, juwelen und goldmünzen auf der straße und tragen sie zur polizei. 8)
 
 
biersauer - 2018-01-06 03:46
Wie heißtein orientlischesSp richwort:
wennma da gebt dann nemm
awa wennma da nemmt dann schrei!
alles andere sind Geschichten aus Tausend und einer Nacht
 
 
Ninive - 2018-01-08 18:53
kein "orientalisches", sondern ein jiddisches Sprichwort
 
 
Murx - 2018-01-06 14:27
... eine andere Möglichkeit wäre gewesen bei der Auszahlung den Betrag abzuglich der Kosten für die Taxifahrt sofort auf das belastete Konto zu überweisen ...
... natürlich hätte man dann nicht einen so tollen Artikel über den Mitbürger mit Migrationshinte rgrund schreiben können ...
und der Leser würde gar nicht in Versuchung kommen ... alle die nicht arbeitenden und nicht gesetzestreuen Migranten mit dem ehrliche Taxifahrer in einen Hut zu werfen ...
 
 
zippo - 2018-01-07 09:23
Würde mich interessieren, welche Bank einen solchen Betrag für so einen!! Scheck auszahlt. Nur damit ich mein Konto notfalls wechseln könnte...
 
 
Murx - 2018-01-07 22:06
zitiere zippo:
Würde mich interessieren, welche Bank einen solchen Betrag für so einen!! Scheck auszahlt. Nur damit ich mein Konto notfalls wechseln könnte...


zippo,
Du kannst beruhigt sein und brauchst die Bank nicht zu wechseln ... ohne genaue Prüfung des Schecks ... eventuellen Rückruf beim Kontoinhaber ... Meldung an die Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) ... würde sich nicht einmal ein Banklehrling (mit zwei Wochen Berufserfahrung ) getrauen eine solche Summe auszubezahlen ... :lol: :lol: :lol:
Viel eher würde der Vorschlag gemacht das Geld auf ein Konto zu überweisen ...
 
 
DerFliegenpilz - 2018-01-07 09:24
Und wer hat die zwei, deutlich anders geschriebenen, Nullen im Zahlenfeld dazugemalt?
 
 
Murx - 2018-01-07 22:00
zitiere DerFliegenpilz:
Und wer hat die zwei, deutlich anders geschriebenen, Nullen im Zahlenfeld dazugemalt?


... auf solche Kleinigkeiten wird von einer Bank bei der Auszahlung einer läppischen Summe von 45.000,- EUR nicht geachtet ...
 
 
Quasar - 2018-01-18 22:46
Die Bankangestellte n müssen laut Baumgärtel alle FP-Politiker sein. Die können ja nicht lesen und schreiben.

Ich lese auch Vierzgfünf.
 

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