Gemeinsamer Antrag für Schließung des Abdullah-Zentrums beschlossen Drucken E-Mail


Grausame Menschenrechtsverletzungen erfordern schärfste Reaktionen

 

Die FPÖ hat heute im Zuge der Sitzung des Nationalrates gemeinsam mit SPÖ und Liste JETZT einen gemeinsamen Entschließungsantrag für die Schließung des König-Abdullah-Zentrums in Wien beschlossen.

 

„Wir sind diesem saudischen Zentrum immer mit großer Skepsis gegenübergestanden und haben bereits in der Vergangenheit immer wieder die Schließung gefordert, weil man auch gar nicht gewusst hat, was dort tatsächlich vor sich geht. Unserem damaligen Koalitionspartner ÖVP war der Weiterbetrieb aber immer ein sehr großes Anliegen - und das trotz der katastrophalen Menschenrechtslage in Saudi-Arabien. Jetzt haben wir die Mehrheit und damit auch die Möglichkeit, vom Nationalrat ausgehend die Bundesregierung zu ersuchen, das Zentrum zu schließen“, so FPÖ-Bundesparteiobmann und Klubobmann NAbg. Norbert Hofer, der sich bei der Liste JETZT für die diesbezügliche Initiative bedankt.

 

Die Ermordung des saudischen Journalisten Khashoggi im saudischen Konsulat in Ankara hat der gesamten Welt die dramatische Menschenrechtslage in Saudi-Arabien vor Augen geführt. Die bevorstehende Hinrichtung eines Jugendlichen, nur, weil dieser als Kind für Menschenrechte demonstriert habe, hat das Fass zum Überlaufen gebracht.

 

„Solche grausamen Menschenrechtsverbrechen erfordern schärfste Reaktionen. Ich möchte nicht verantworten, dass hier in Österreich ein Zentrum betrieben wird, deren Finanziers ein solches Treiben möglicherweise unterstützen. Daher bin ich für die frühestmögliche Schließung des Abdullah-Zentrums“, betont Hofer.

 

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2019-06-12


 

Kommentare 

 
Quasar - 2019-06-13 21:29
...und der Rest Fantasie.

Jamal Kashoggi war ein international gesuchter Muslimbruder. Das ist, falls es wer vergessen hat, eine Terrororganisat ion, in fast allen arabischen Staaten verboten, und für hunderttausende Ermordungen von Michtmoslems verantwortlich.
Kashoggi hatte jahrelang gegen Saudi Arabien gehetzt. Bis heute weiß man nicht, was passiert ist, aber niemand kann sich vorstellen, dass ein gesuchter Terrorist freiwillig in das Konsulat von SA geht.

Hinrichtung eines Jugendlichen? Gibt es nicht einen größeren Staat, ganz da drüben im Fernen Osten, mit dem man so gern handelt? Der jedes Jahr mehrere zehntausend Bürger hinrichtet, Alter egal?

Das Abdullah-Zentrum ist aus einem anderen Grund zu schließen. Es kann keinen Dialog mit einem Gewaltkult geben. Das sollte auch Hofer ehrlich sagen.
 
 
HGPeitl - 2019-06-21 06:40
Da reden wir von Menschenrechtsv erletzung beim Abdulah Zentrum, während wie in Österreich einen von den USA beeinflussten NR-Wahlkampf entgegen fiebern. Bei dem den Kleinparteien nicht nur mit 3 Wochen für 2600 Unterstützungse rklärungen die Mindestzeit zugestanden wird, sondern auch noch Facebook so gut es geht, die Kleinparteien behindert. Und da spricht dann niemand von Menschenrechtsv erletzungen

jachwe.com/.../...
 

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