Schamlippenbeschneidung Zurück Drucken E-Mail

Erstaunlicher Asylgrund

Ein erstaunlicher Vorschlag kommt wieder einmal von den GRÜNEN. Diese wollen, dass
die „weibliche“ Genitalverstümmelung, auch Beschneidung genannt, als Asylgrund an-
erkannt wird. "Frauen, die vor drohender Genitalverstümmelung flüchten, müssen in
Österreich Aufnahme finden“, so die Frauensprecherin der Grünen Judith Schwentner.

Verursachen Beschneidungen Schäden?

Dieses Ritual ist meist in afrikanischen Ländern kulturell verankert und der Eingriff erfolgt
vom Säuglings- bis ins Erwachsenenalter. Ob die Beschneidung körperliche oder psych-
ische Schäden verursacht können wir nicht beurteilen, da uns dazu das Fachwissen fehlt.

Auch aus einschlägiger Literatur können wir keine Schlüsse ziehen, da die Meinungen
der Autoren und Spezialisten weit auseinandergehen. Persönlich halten wir eine Be-
schneidung für eine unnötige Angelegenheit, die niemanden zum Vorteil reicht, es sei
denn, dass dieser Eingriff aus zwingenden medizinischen Gründen erfolgt.

Ist das männliche Geschlecht wertlos?

In ihrem feministischen Glaubensbekenntnis vergessen die GRÜNEN aber, dass auch
bei Knaben und Männern Beschneidungen aus kulturellen und religiösen Gründen vor-
genommen werden. Die „Wertigkeit“ dieser, wird mit jenem der weiblichen Beschneid-
ung gleich sein.

Asylbetrug leicht gemacht

Warum also billigen die GRÜNEN nur dem weiblichen Geschlecht das Privileg eines Asyl-
grundes zu? Abgesehen davon, wäre mit der Begründung einer drohenden Beschneid-
ung als Asylgrund, dem Asylbetrug Tür und Tor noch weiter geöffnet, als es bisher
ohnehin schon der Fall ist.

Während bis dato Asylbetrüger sich doch noch ein wenig anstrengen müssen um einen
glaubhaften Grund für ihr Asylansuchen zu nennen, ginge dies nach dem neuen Asyl-
wunsch der GRÜNEN ganz problemlos. Die Begründung: „Die Medizinfrau will mich
beschneiden“ würde genügen um in Österreich Asyl zu bekommen.

Sind Beschneidungen nun wirklich verboten?

Laut Wikipedia ist die Beschneidung weiblicher Geschlechtsteile in vielen Staaten, unter
anderem aller Staaten der Europäischen Union, eine Straftat. Da fragen wir uns doch,
warum auf der Webseite von „Moderne Wellness – Ästhetische Operation vom Spezial-
listen für mehr Lebensqualität“ folgendes zu lesen ist.
 
Sauna, FKK sowie das Entkleiden vor anderen Personen können zur Tortur werden, psych-
ische und Partnerprobleme sind vorprogrammiert. Bei vergrößerten Schamlippen wird die
überschüssige Haut entfernt und die Schamlippen auf eine natürliche Größe korrigiert.

Wir dachten immer das Schamlippen einer Frau ohnehin natürlich sind und nicht auf eine
„natürliche“ Größe zusammengeschnitten werden müssen. Aber weiter geht es im
erstaunlichen Text.

Ziel des Eingriffes ist es störende Verformungen oder einfach zu lange oder unschöne
Schamlippen (genauer: die so genannten "kleinen Schamlippen", also die unmittelbar aus
der Scheide kommenden Gewebelappen) zu verkleinern, zu kürzen, oder ihnen eine gefäl-
ligere Form zu geben.

Offensichtlich gibt es auch in unseren Breiten Leute, die an einer „gefälligeren Form“ von
weiblichen Schamlippen mehr Freude oder sonst irgendwelche Gefühle haben und sich die
betreffende Dame daher unters Messer legt oder legen muss.

Kein Unterschied

Abgesehen davon, dass sich der kosmetische Chirurg eine goldene Nase verdient und den
Unterschied der hygienischen Bedingungen, finden wir nun keinen Unterschied mehr, ob
eine Vagina-Beschneidung in Afrika oder bei uns stattfindet.

Also sehen wir keinen Grund dafür, dass eine drohende Beschneidung der weiblichen
Genitalien ein Asylgrund sein soll, solange sich Frauen in unseren Breiten, zwecks mehr
Gefälligkeit an ihren Schamlippen herumschneiden lassen.

*****

2010-02-04
  
Neuer Kommentar Suche RSS
schmidt   |2010-02-04 20:26:46
Als nächstens fällt den Grünen ein, daß die Langhalsfrauen und
Tellerlippenfrauen eigentlich auch einen Asylgrund haben. Wenn das so weiter
geht sollten die Asylbestimmungen aufgehoben werden. Jedem Österreicher seinen
persönlichen Asylanten.
fred   |2010-02-04 21:04:00
Ja so sind die GRÜNEN nichts wissen und blöd reden das ist das einzige was sie
können !
bab   |2010-02-04 21:36:21
auch wenn der vorschlag meines erachtens nach nicht gerechtfertigt ist,
asyl in folge einer drohenden beschneidung zu gewähren - so ist
der ganze artikel doch unsachlich und naja... äpfel und birnen
vergleich.

Zitat:
Auch aus einschlägiger Literatur können wir keine Schlüsse ziehen, da
die Meinungen
der Autoren und Spezialisten weit auseinandergehen.

nicht so ganz richtig, medizinisch bedenklich und auch nicht zu
verwechseln mit der "schamlippenverkürzung" es ist auch
nicht umsonst in großen teilen der welt verboten bzw. um mal
wikipedia zu zitieren:
Zitat:
In jüngerer Zeit wird Flucht vor Beschneidung in europäischen Ländern
zunehmend als Asylgrund anerkannt. Auch in einigen
außereuropäischen Ländern ist eine drohende Beschneidung
Asylgrund (siehe Fall Kasinga/Kassindja).


Zitat:
In ihrem feministischen Glaubensbekenntnis vergessen die GRÜNEN aber, dass
auch
bei Knaben und Männern Beschneidungen aus kulturellen
und religiösen Gründen vor-
genommen werden. Die „Wertigkeit“
dieser, wird mit jenem der weiblichen Beschneid-
ung gleich sein.

sind 2 paar schuhe und nicht vergleichbar von den folgen, risiken etc...


und ja =)
beschneidungen sind wirklich verboten!(im großteil der
welt, teilweise auch in afrika und ist sogar in der
un-menschenrechtskonvention drinnen)

beim nächsten mal denn
wikiartikel vorher durchlesen, auch wenn er lang ist :-)

lg
erich   |Administrator |2010-02-04 22:13:28
@bab
Ich gebe zu, dass der Vergleich zwischen männlicher und
weiblicher Beschneidung etwas hinkt. Allerdings wurde der Beitrag
absichtlich provokant geschrieben, um auf den Realitätsverlust der
GRÜNEN hinzuweisen.

Trotzdem finde ich es pervers, wenn sich Frauen,
ausgenommen aus gesundheitlichen Gründen, ihre Schamlippen vom
kosmetischen Chirurgen beschneiden lassen um "schöner" auszusehen.

Noch perverser finde ich jene Ärzte, die den Frauen dies
einreden um sich eine goldene Nase zu verdienen.
pit   |2010-02-04 22:24:27
natürlich haben frauen, die sich einer solchen "operation" aus
"schönheitsgründen" einen schlag oder zuviel geld, auf jeden fall aber
zuwenig hirn.
aber "finden wir nun keinen Unterschied mehr, ob
eine
Vagina-Beschneidung in Afrika oder bei uns stattfindet" wenn sie keinen
unterschied zwischen einer op in europa und einer beschneidung mit einer
rostigen rasierklinge unter gottes freier natur finden, dann versteh ich da
etwas nicht ganz (freundlich gesagt).
erich  - re:   |Administrator |2010-02-04 22:31:31
pit schrieb:
.. wenn sie keinen unterschied zwischen einer op in europa und einer
beschneidung mit einer rostigen rasierklinge unter gottes freier
natur finden, dann versteh ich da etwas nicht ganz (freundlich
gesagt)...
Offensichtlich haben Sie diesen Absatz überlesen, wo ich dieses Faktum
festgehalten habe. (Letzter Absatz)
bab   |2010-02-04 23:43:25
@ erich
Zitat:
Trotzdem finde ich es pervers, wenn sich Frauen,
ausgenommen aus
gesundheitlichen Gründen, ihre Schamlippen vom
kosmetischen
Chirurgen beschneiden lassen um "schöner" auszusehen.


kann ich leider nicht beurteilen, da ich männlich bin =)

rein aus
ästetischen gründen find ichs fragwürdig, obs sonst irgendwie
stört (was die sache für mich bedeutend plausibler erscheinen
lässt)... keine ahnung.
Wilhelm 1   |2010-02-05 00:19:46
Die Grünen denken und handeln für Österreich absolut verantwortungslos
und was muss man inhalieren oder einnehmen, um so daneben zu sein???
mrpean   |2010-02-05 13:39:08
http://de.wikipedia.org/wiki/Beschneidung#Klito...
Es besteht doch wohl ein Unterschied zwischen einer
freiwilligen "Schönheitsoperation"oder einer zwangsweise
durchgeführten Genitalverstümmelung.
Zitat: "Die Eingriffe werden ohne medizinische Gründe ausgeübt, sind meist
mit starken Schmerzen verbunden und können schwere körperliche und
psychische Schäden verursachen. Aufgrund dieser weitreichenden Folgen für
Leib und Leben der betroffenen Mädchen und Frauen steht die Praxis
seit längerem weltweit in der Kritik von Menschen-
und Frauenrechtsorganisationen. Zahlreiche staatliche Organisationen
wie die Vereinten Nationen, UNICEF, UNIFEM und die
Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie nichtstaatliche Organisationen wie
Amnesty International wenden sich gegen die Beschneidung und stufen
sie als Verletzung des Menschenrechtes auf körperliche Unversehrtheit
ein."

http://de.wikipedia.org/wiki/Beschneidung_weiblicher_Genitalien
Ich denke,Hr.Reder, dass Sie den
Vorschlag der Grünen vielleicht von dieser Seite
betrachten sollten.
Der Blattlinie entsprechend, sozusagen.
Danke
für´s zuhören
mrpean  - re:   |2010-02-05 13:42:51
schmidt schrieb:
Als nächstens fällt den Grünen ein, daß die Langhalsfrauen und
Tellerlippenfrauen eigentlich auch einen Asylgrund haben. Wenn das so
weiter geht sollten die Asylbestimmungen aufgehoben werden. Jedem
Österreicher seinen persönlichen Asylanten.


Geht es eigentlich noch unreflektierter?
fred   |2010-02-05 13:56:59
Andere Länder andere Sitten.
Ist aber noch lange kein Grund,denen alle bei uns
Asyl zu gewähren !!!!
Wir haben schon genug !!!!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Kommentare: lesen / schreiben   
Name:
Email:
 
Website:
Titel:
UBBCode:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img] 
 
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code ein, den Sie am Bild sehen.
Die Kommentare von eingeloggten Usern werden sofort in Echtzeit freigeschaltet.
Kommentare von anonymen Gästen werden erst nach Durchsicht veröffentlicht.

3.26 Copyright (C) 2008 Compojoom.com / Copyright (C) 2007 Alain Georgette / Copyright (C) 2006 Frantisek Hliva. All rights reserved."

 
 

Archiv

Banner
 
Banner
 
Banner
 
Banner
 
Banner
 
Banner
 
Banner
 
Banner
 
Banner