Sehr geehrte "Erstaunlich"-Redaktion Danke für den gelungenen Artikel zu Genitalverstümmelungen, die von österreichischen Ärzten verübt werden - und die Ignoranz der Politik. Vielleicht interessiert es Sie, dass wir in Deutschland massiv mit der gleichen Problematik konfrontiert werden: Die Ärzte werben mittlerweile schon in der U-Bahn auf Plakaten für ihre "Verschönerungs-OPs" - und generieren mit dem, was genau genommen Verstümmel- ungen sind, einen Umsatz von geschätzten 20 Millionen Euro pro Jahr, Tendenz stark steigend! Nun haben die Justizminister der Bundesländer Hessen und Baden Württemberg einen Gesetzesentwurf zur Schaffung eines Straftatbestandes Genitalverstümmelung in den Bundesrat eingebracht: Darin soll die Strafbarkeit von Schamlippen-Entfernung durch Ärzte explizit ausgenommen werden! Bitte lesen Sie bei Interesse die entsprechende, m.E. spannende Analyse: http://www.taskforcefgm.de/wp-content/uploads/2010/02/Analyse-zu-Gesetzesänderungen_Volksbetrug1.pdfMit freundlichen Grüßen, Ines Laufer TaskForce für effektive Prävention von Genitalverstümmelung Postfach 30 41 44, D-20324 Hamburg Tel. +49 (0) 40 - 80 79 69 44 eMail
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Gesendet: 02.03.2010 10:31 An:
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Betreff: Genitalverstümmelung ***** 2010-03-02
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