Mengele-Abklatsch erfährt jahrelange Huldigung
Im Beitrag "Steyr glorifiziert Nazi-Arzt" haben wir berichtet, dass in der oberösterreichischen Stadt dem Mengele-Abklatsch, Robert Stigler mittels Strassennamen gehuldigt wird. Das erstaunliche daran ist, dass die Strassenbezeichnung nicht unter freiheitlicher Federführung entstand.
(Fotoquelle: www.ooenachrichten.at)
 Dem Nazi-Arzt Stigler wurde jahrelang unter der SPÖ-Regierung gehuldigt
Erstaunliche Rechtfertigung
Noch erstaunlicher ist der Umstand, dass die seit Jahren in Steyr regierenden Sozialdemo-kraten, jahrelange Proteste für diese Nazi-Huldigung einfach ignorierten. Als Rechtfertigung wurde der Amtsbericht der Fachabteilung für Altstadterhaltung herangezogen. In diesem konnten keine wesentlichen Verfehlungen des NSDAP-Mitgliedes und Rassenforscher des Naziregimes gefunden werden konnten.
Und das bei einem Mann, der unter anderen an farbigen Kriegsgefangenen krankhafte und perverse Studien durchgeführt hatte. Stigler hatte den Männern ohne Narkose mit Stichen ins Brustbein, Knochenmark für Untersuchungen entnommen.
Hut ab, vor den Grünen
Wir halten zwar die Grünen in den meisten Fällen für realitätsfremd, müssen ihnen aber in diesem Fall, für ihren dauerhaften Einsatz Respekt zollen. Auf Grund ihres politischen Drucks, sowie den der Medien, wird der braune Schandfleck in Steyr nun entfernt.
Dümmer geht's wohl nicht mehr
Erstaunlich ist auch nun die neuerliche Rechtfertigung der Rathaus-SPÖ in der Stadt Steyr, warum einem Naziverbrecher derartig gehuldigt wurde. Robert Stigler habe auch die Ge-birgsbahre erfunden, welche vielen verunglückten Bergsteigern das Leben gerettet hat, lautet nun das Argument der Stigler-Fans in den sozialdemokratischen Reihen.
Da ist es doch erstaunlich, dass gerade aus den Reihen der Sozialdemokraten die Nazi- keule gegen die BP-Kanditatin Barbara Rosenkranz geschwungen wird. Vielleicht sollten sich so manche Genossen einmal in den eigenen Reihen umsehen.
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2010-03-07
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