SPÖ-Politiker diskriminiert Polizisten ab 60 Zurück Drucken E-Mail

Beleidigende Aussage

Gerade die SPÖ gibt sich als jene Partei aus, die gegen Diskriminierung von älteren
Dienstnehmern ist. Für eine Partei die Gleichberechtigung an allen Fronten fordert,
ist die Aussage des SP-Sicherheitssprecher Godwin Schuster nicht einmal mehr er-
staunlich, sondern schon beleidigend.

Interessanter Artikel in der Krone

In der heutigen Ausgabe der Kronen-Zeitung werden folgende Aussagen von Schuster
wiedergegeben, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.  Der SPÖ-Sicherheitssprecher
meint: „"Ein Viertel aller Polizisten ist älter als 50 Jahre. Wie soll denn die Kriminalität von
jemanden bekämpft werden, der 60 ist?"

"Wie soll sich ein 60-Jähriger mit der Brutalität auf der Straße auseinandersetzen? Über-
haupt nicht! Und was bringt dann die Zukunft: Uniformierte Opa-Beamte? Leidet das
Auge des Gesetzes gar jetzt schon am grauen Star?“ so der Politiker der einer Partei
angehört, die sich unter anderen gegen Altersdiskriminierung ausspricht.

Foto/Quelle: Kronen Zeitung
Erfahrenen Beamten wird altersbedingt ihre Qualifikation abgesprochen

Ab 50 zum alten Eisen?

Das heißt im Klartext, dass Godwin Schuster allen Polizeibeamten ab dem 60.Lebensjahr
die Qualifikation für ihre Arbeit abspricht. Dass Polizisten mit zunehmenden Alter ihre
Körperkraft mit Routine ausgleichen und ihren Job mindestens gleichwertig, wenn nicht
besser als ihre jungen Kollegen erledigen, scheint dem SPÖ-Sicherheitssprecher nicht
in den Sinn gekommen zu sein.

Wie lange bleibt Schuster noch im Amt?

Bei der Meinung die Schuster vertritt fragen wir uns natürlich automatisch, wie kann jemand
über 60 noch ordentliche Sicherheitspolitik betreiben? Denn der SPÖ- Sicherheitssprecher
zählt immerhin schon 59 Lenze. Folgt  man seiner Aussage,  bleibt dem guten Mann noch ein
Jahr in der Sicherheitspolitik tätig zu sein. Denn diese dient auch zur Bekämpfung der Krimi-
nalität.

Was anderes wäre es gewesen, wenn Schuster die Gesundheitsfrage gestellt hätte. Aber
bloß das Alter für die Disqualifizierung eines Berufes anzuführen, ist Diskriminierung in Rein-
format.

*****

2010-07-05
  
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kritikus.at     |2010-07-05 20:08:50
Der Gute hat noch Glück. Wäre das neue Anti-Meinungs(äh Terror)-Gesetz schon
in Kraft, würde er wohl wegen Verhetung drankommen und womöglich 2 Jahre
gesiebt Luft atmen... :)
erich   |Administrator |2010-07-05 21:02:20
Vermutlich würde er sich sofort auf seine Immunität berufen. Vor dem Gesetz
sind zwar alle gleich, allerdings sind einige gleicher und dazu zählen sicher
Politiker.
Glock17   |2010-07-05 21:34:35
Zitat:
"Wie soll sich ein 60-Jähriger mit der Brutalität auf der Straße
auseinandersetzen?
Mit einem Griff in den Holster!
Gast     |2010-07-05 21:46:03
da geb ich dir recht. http://www.glock-waffen-technik.eu/ diese sprache versteht jeder verbrecher, egal wie alt derjenige ist der
das ding in der hand hält.
erich   |Administrator |2010-07-06 13:00:54
Zitat:
da geb ich dir recht. http://www.glock-waffen-technik.eu/ diese
sprache versteht jeder verbrecher, egal wie alt derjenige ist der das
ding in der hand hält.

Ältere Beamte haben weit weniger Waffengebräuche als ihre jungen
Kollegen. Sie erledigen ihre Arbeit großteils mit Routine.
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