Friedhof statt Pension Zurück Drucken E-Mail
 

Traumgagen und Luxuskarossen

In Österreich gibt es eine altehrwürdige Institution, in der vermutlich alle Österreicher(innen)
liebend gerne arbeiten würden. Traumgagen, Luxusdienstautos und 35 Dienstjahre, um mit
85 Prozent des Letztbezuges in  Pension gehen zu können,  sind nur so einige Annehmlich-
keiten die dort geboten werden.

Möglicherweise werden sich jetzt einige Leser(innen) fragen,  um welche Institution es sich
handeln kann, die in wirtschaftlich schwierigen  Zeiten über derart viel  Geld verfügt, um es
ihren Bediensteten an nichts missen zu lassen.

Fotoquelle: http://de.wikipedia.org

Für die Mitarbeiter der OeNB gilt, 35 Jahre Arbeit sind genug.

Der Privilegienstadel

Richtig geraten, es ist der Privilegienstadel "Österreichische Nationalbank" (OeNB). Seit Jahr-
zenten ist die OeNB von Privilegien und Freunderlwirtschaft geprägt. Parteien aller Couleurs,
soferne sie am Regierungsruder saßen, haben immer wieder ihre Günstlinge in der Österreich-
ischen Nationalbank untergebracht.

Nun diese Vorgehensweise von politischen Parteien ist ja nichts neues, bedenkt man z.B. wie
die Posten in Wirtschafts- oder Arbeitkammer besetzt werden. Erstaunlich ist es aber, wenn sich
ein(e) Chef(in) einer solchen "Privilegientrutzburg" zu einem sozialen Thema zu Wort meldet, so
wie der Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny.

Fotoquelle: http://de.wikipedia.org

Der Herr Gouverneur sollte in Sachen Pensionsantrittsalter vor der eigenen Türe kehren.

Von der Lehre auf den Friedhof

Nowotny  plädiert für eine rasche Anhebung des  Pensionsalters auf 70 Jahre in Österreich.
Wenn es dem OeNB-Gouverneur derart pressiert, die arbeitende Bevölkerung um ihren wohl-
verdienten Ruhestand zu bringen und diese statt in die Pension auf den Friedhof zu schicken,
sollte er damit in seinem Betrieb anfangen.

Am besten wäre es aber wenn Nowotny in Sachen Pensionsantrittsalter den Mund hält und still
und heimlich weiter die Privilegien seines Dienstgebers, der Republik Österreich genießt. Denn
eines sollte Nowotny schon bewusst sein. Man soll nur so viel Staub aufwirbeln, den man auch
bereit ist selbst zu schlucken.

*****

2010-07-20
  
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Kritiker   |2010-07-20 18:19:19
Das Problem mit Leuten wie Novotny ist, dass diese keine Ahnung davon haben wie
es ist 40 oder 45 Jahre körperlich zu arbeiten. Er wird wahrscheinlich nicht
einmal sein Billasackerl nach Hause tragen. Dass wird sicher sein Chauffeur
erledigen.
schmidt   |2010-07-20 18:55:39
Der Mann hat noch nie körperlich gearbeitet.http://www.oenb.at/de/service_veranst/cv/nowotn... Es sei denn das nach unten treten und nach oben bücken als körperliche
Arbeit zählt. http://de.wikipedia.org/wiki/Ewald_Nowotny Er ist der typische rote Emporkömmling
leser   |2010-07-20 19:35:30
wer sich den lebenslauf von nowotny durchliest stellt fest, dass sein ganzes
berufsleben von steuergelder bezahlt wurde.
i hate me sometimes  - re:   |2010-07-22 03:15:13
leser schrieb:
wer sich den lebenslauf von nowotny durchliest stellt fest, dass sein
ganzes berufsleben von steuergelder bezahlt wurde.


Unrichtig !

1971–1972 American Council of Learned Societies-Scholar an
der Harvard University (USA)

1999-2003 Vizepräsident, Europäische
Investitionsbank, Luxemburg

2006-2007 Generaldirektor der
BAWAG P.S.K

wo sind die steuerzahler ?????
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