Moslems gestört. 800,- Euro Geldstrafe! Drucken E-Mail

Kein Aprilscherz

Der User  "Sammy" hat uns in seinem Kommentar zum Beitrag  "Sind Österreicher(innen)
fremdenfeindlich?" auf einen Beitrag auf "krone.at" aufmerksam gemacht.  Darf man dem
Artikel Glauben schenken,  fällt der Vorfall wohl unter Österreichs skurrilste Gerichtsurteile.

Der Pensionist Helmut G.aus Graz,  mähte an einem  Freitagnachmittag den Rasen seines
Grundstückes. Dabei jodelte und sang er einige Lieder. Dadurch geriet er mit seinem mos-
lemischen Nachbarn in Konflikt.

Private Gebetsstunde

Dieser war mit  einigen  Glaubensbrüder  in seinem Haus zur  Gebetsstunde zusammenge-
kommen. Dabei wurde der häusliche Gottesdienst, per Lautsprecher in den Hof übertragen.
Die gläubigen  Moslems fühlten sich durch den Gesang, des rasenmähenden Pensionisten
gestört und zeigten  diesen bei der Polizei an.  Angeblich habe der  Jodler des Grazers, wie
der Ruf eines Muezzins geklungen.

Sollte jetzt  jemand glauben,  dass diese  Anzeige eingestellt  wurde,  der irrt gewaltig.  Der
Pensionist  wurde  vom Bezirksgericht  Graz-West,  wegen  "Verächtlichmachung religiöser
Symbole" und "Behinderung der Religionsausübung" zu 800,- Euro Geldstrafe verurteilt.

Öl ins Feuer gegossen

Ein derartiges Urteil kann nur Kopfschütteln auslösen und trägt sicher dazu bei, Öl ins Feu-
er für  Fremdenhass zu schütten.  Bei allen Respekt für das Richteramt,  der oder die urteil-
ende Richter(in),  gehört von  seinem (ihrem)  Amt abgezogen und  an  eine Stelle versetzt,
wo diese(r) keinen Schaden anrichten kann.

Wir respektieren die Freiheit der Religionsausübung. Sollte diese,  wie in diesem Fall aus-
serhalb eines Gotteshauses, auf einem Privatgrundstück abgehalten werden, so ist darauf
zu achten, dass unbeteiligte Nachbarn nicht behelligt werden.

Der Fall ist einzigartig

Uns ist  kein  derartiger Fall  bekannt,  bei dem eine  Religionsgemeinschaft  eine  Anzeige
erstattet hat, weil sie sich durch einen rasenmähenden und singenden Nachbarn belästigt
fühlte.  Mit einem derartigen  Verhalten  wird die Toleranzgrenze der Religionsfreiheit aus-
gereizt und trägt sicherlich nicht zur Völkerverständigung bei.

Es ist nur traurig, dass sich ein(e) Richter(in)  für derart billige Polemik hergibt und im Namen
der Republik Österreich urteilt.  Denn wir sind uns ziemlich sicher, dass dieses Urteil nicht im
Sinne der österreichischen Bevölkerung war.  Dem betroffenen  Pensionisten kann nur ange-
raten werden, in die nächste Instanz zu gehen und zu hoffen, dort einen praxisnahen Richter
zu finden.

*****

2010-11-27
 
 

Kommentare 

 
-1 Georg Kaufmann - 2010-11-27 22:58
Vielleicht wurde dem Richter von der steirischen SPÖ ein politisches Amt versprochen und er versucht sich schon zu profilieren.
 
 
Ing. Turner - 2010-11-27 23:01
Kennt ja man schon von der ÖVP und dem Elsnerprozess unter dem Vorsitz der ehrenwerten Richterin Bandion-Ortner.
 
 
grazbiker - 2010-11-27 22:58
und ich hab geglaubt nur wien ist anders.
 
 
+3 Otto - 2010-11-28 10:36
Da müßen aber die Sternsinger ab jetzt höllisch aufpassen wenn sie beim Haus der muslemischen Glaubensbrüder vorbeigehen und singen. Das gefällt denen sicher nicht und der Richter wird wieder ein Urteil im Sinne der Moslems fällen. Gute Nacht Österreich!
 
 
+2 alistair - 2010-11-28 13:11
Derartig perfide Urteile hätte man noch vor 10 Jahren nicht für möglich gehalten - heute Realität!
Zeit, daß die angestammten Österreicher aufwachen und derartig freche Ausländer zum Teufel jagen - ohne langes Hin und Her!
Von den Politikern ist keine Hilfe zu erwarten, die beschleunigen nur unseren Untergang ....
 
 
+1 fred - 2010-11-28 15:00
wie wir in den medien lesen konnten haben wir in österreich eine miese PISA bewertung - was wollen wir dann von politikern richter(innen) anderses erwarten, die sind doch auch alle bei uns in österreich in die schule gegangen
 
 
+4 Beim Barte des Proleten! - 2010-12-01 13:45
Wer diesem HEtzblatt glaubt ist selber schuld.

kobuk.at/.../...
 
 
gpin - 2010-12-02 01:23
Somit zwar "Kein Aprilscherz" sondern nur eine der vielen "Kronen Zeitungs Gschichterln"

mittlerweile auch auf
derstandard.at/.../...
 
 
Georg Pichler 2010-12-02 01:05
Tja, wenn man von einem Revolverblatt wie der Krone abschreibt, muss man sich nicht wundern, wenn man danach genau so dumm dasteht wie selbige (die Krone hat mittlerweile sämtliche Berichte zum Fall aus gutem Grund vom Netz genommen).

Ich schmeisse mal Wortlos einen Link zur wirklichen Sachlage dieses Falles in die Runde, und lasse ihn wirken...

kobuk.at/.../...
 
 
Die Redaktion - 2010-12-02 17:00
@Georg Pichler
Zitat:
Tja, wenn man von einem Revolverblatt wie der Krone abschreibt,....
Es wurde nicht abgeschrieben, sondern zitiert. Ausserdem gibt es eingangs den Satz Zitat:
Darf man dem Artikel Glauben schenken,...
Ob kobuk.at/.../... die richtige Plattform ist, welche ein objektives Einwirken bewirken kann, sei auch dahingstellt.
MfG
 

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