Wellen bis nach Deutschland
Unsere Beiträge über die erstaunlichen Aktivitäten des WWF-Österreich, haben Wellen bis nach Deutschland ausgelöst. Bei der Auswertung unserer Webstatistik, in der jede einzelne Verlinkung registriert ist, haben wir festgestellt, dass zahlreiche deutsche Webseiten und Foren auf unsere betreffenden WWF-Beiträge verlinkt haben.
Während sich der WWF-Österreich in vornehmes Schweigen hüllt und vermutlich darauf hofft, dass Gras über unsere Aufdeckungen wächst, hat sich die Social Media Managerin des WWF-Deutschland, Paula Hannemann, per Kommentar auf ERSTAUNLICH zu Wort gemeldet.
WWF-Deutschland meldet sich zu Wort
Frau Hannemann lässt uns wissen dass es ihr weh tue, dass bei uns der Eindruck entstan-den ist, dass der WWF eine geldgierige und verantwortungslose Organisation sei. Sie würde auch gerne einige Dinge richtig stellen, dies sei jedoch aus der "Ferne" schwierig. Ferner bot sie uns an, Email Kontaktdaten auszutauschen, um Kritik und offene Fragen persönlich klären zu können.
Da wir aber daran interessiert sind, dass unsere Leserschaft daran teilhaben kann, haben wir Frau Hannemann angeboten, ihr per offenen Brief zu antworten. Sie hat dann die Mög-lichkeit zu einer Stellungsnahme, die wir auf Wunsch selbstverständlich im Originaltext ver- öffentlichen werden. Wir hoffen, dass die WWF-Mitarbeiterin von unserem Angebot Ge-brauch machen wird.
Sehr geehrte Frau Hannemann!
Dieses Online-Magazin hat es sich zur Aufgabe gemacht, über Erstaunlichkeiten und Dop-pelmoral aus der österreichischen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zu berichten (siehe Blattlinie). Das bedeutet aber nicht automatisch, dass erstaunliche Aktivitäten ungesetz- lich wären. Es fallen auch Ereignisse darunter, die zwar auf gesetzlichen Bestimmungen beruhen, aber mit normalen Rechtsempfinden und gesunden Hausverstand nicht nachvoll-ziehbar sind.
Der WWF-Österreich ist ein Musterbeispiel an Doppelmoral. Wir denken nicht, dass diese Natur- und Tierschutzorganisation verantwortungslos handelt, sondern im Rahmen des Profitdenkens sicher alle gesetzlichen Vorgaben einhaltet. Allerdings besteht ein starkes finanzielles Eigeninteresse, um Ihrem Ausdruck der "Geldgier" eine korrekte Bezeich-nung zu verleihen.
Die Politik in Österreich ist stark an der finanziellen Nutzung von Nationalparks interessiert und macht aus diesem Interesse auch kein Hehl. Da finden wir es doch bedenklich, dass sich der WWF-Österreich mit profitorientierten Politikern ins Bett legt und für diese als Fei-genblatt fungiert.
Von einem betroffenen Personenkreis wurden wir ersucht, uns der Angelegenheit des ge-planten 7. Nationalparks in Österreich anzunehmen. Wir haben sehr genau recheriert und sind dabei auf wirklich Erstaunliches gestossen. Unter den folgend verlinkten Beiträgen, können Sie die Ergebnisse unserer Recherchen nachlesen.
1)Nationalparks.... 2)WWF bläst..... 3)WWF bläst...TEIL2.. 4)WWF verhökert....
Erstaunlich fanden wir auch, dass der WWF-Österreich nach dem Erscheinen unserer Bei-träge eine Umfrage in Auftrag gab und via Kronen Zeitung behauptete, dass 75 Prozent der Bevölkerung für ein Schutzgebiet in der Region des angedachten Nationalparks sei. Dieser Umfrage mit dem angeblich repräsentativen Ergebniss, haben wir einen eigenen Beitrag gewidmet. Dieser ist unter diesem "Link" nachlesbar.
Auch die örtliche Presse nahm dem WWF-Österreich seine Selbstbeweihräucherung nicht ab und kritisierte die "repräsentative" Umfrage heftigst.
 Eine aktuelle Umfrage des WWF ergab: Ostösterreich sagt Ja zum Nationalpark March-Thaya-Auen. Hermann Hansy, Geschäftsführer des Weinviertel Managements, stellt die Ergebnisse in Frage...weiterlesen
Auch lassen diverse Äusserung von WWF-Mitarbeiter, wie zum Beispiel die von Frau Aich- berger: "„Dass eine intakte Umwelt bei den Österreichern einen derart hohen Stellenwert genießt, ist ein klarer Auftrag, Österreichs siebten Nationalpark in den March-Thaya-Auen zu realisieren” den Schluss zu, dass sich der WWF-Österreich für eine politische Partei oder für den Eigner von österreichischen Wäldern hält.
Es gibt von der österreichischen Bevölkerung keinen klaren Auftrag an Non-Profit-Organi- sationen. Dafür ist die Politik und deren Vollzugsorgane zuständig. Und was die Wälder betrifft, ist es ein absolutes "No-Go", dass eine Natur- und Tierschutzorganisation, Eigen-jagden unterhält, in denen Wildtiere abgeschossen werden. Dieses Verhalten des WWF-Österreich hat bereits Politiker auf den Plan gerufen und diese werten so wie wir, dies eindeutig als Doppelmoral.
So sieht die momentane Situation des WWF in Österreich aus. Auf Grund unserer Recher-chen und der daraus resultierenden Beiträgen, hat bei Teilen der Bevölkerung in der be-troffenen Region ein Umdenken eingesetzt, welches ihr bisheriges Verhältnis zum WWF-Österreich betrifft.
Mit dem Verhalten welches der WWF-Österreich in Sachen Nationalpark an den Tag legte, hat sich dieser unserer Meinung nach, sicherlich nicht mit Ruhm bekleckert. Hier wird einige Arbeit zur Schadensbegrenzung notwendig sein und vor allem wäre dieser Natur-und Tierschutzorganisation mitzuteilen, welche Position sie tatsächlich in Österreich innehaben.
Werte Frau Hannemann, möglicherweise wird dies Ihre Aufgabe sein. Eine Stellungsnah-me Ihrerseits, werden wir gerne auf ERSTAUNLICH veröffentlichen. Bis dahin zeichnen wir mit freundlichen Grüßen
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2010-11-28
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Zitat:
Das steht in de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Gorton
Karin Gorton ist Ehefrau von Ferdinand und Partnerin vom WWF Österreich. Viel Phantasie braucht man nicht, um hier reine finanzielle Interessen des WWF zu erkennen.