Zoll beschlagnahmte 8 Millionen Zigaretten aus illegaler Zigarettenfabrik in Niederösterreich

6 Millionen Euro Tabaksteuer hinterzogen, 3 Festnahmen

Der Zollfahndung gelang ein massiver Schlag gegen illegale Zigarettenproduktion: Nach umfangreichen Ermittlungen wurde bei einer Hausdurchsuchung in einer niederösterreichischen Lagerhalle eine illegale Zigarettenfabrik ausgehoben und dabei u.a. rund 8 Millionen Stück Zigaretten beschlagnahmt. Der Steuerschaden liegt bei etwa 6 Millionen Euro. Drei Personen wurden vorläufig festgenommen, die Ermittlungen dauern noch an.

Ins Rollen gebracht wurde der Fall durch umfangreiche Ermittlungsarbeit, in die aufgrund der internationalen Dimension auch der polnische sowie slowakische Zoll eingebunden war. Nach wochenlangen Observationen, bei denen auch neueste Drohnenüberwachung eingesetzt wurde, erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) schließlich auf deren Anordnung am 18. März der Zugriff vor Ort. An der Hausdurchsuchung waren rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zolls beteiligt, auch Beschäftigte von EUROPOL sowie vom polnischen und slowakischen Zoll waren anwesend.

In der komplett autark betriebenen Halle wurde eine voll funktionstüchtige Fabrikationsanlage vorgefunden, inklusive provisorisch und sehr spartanisch eingerichteten Schlafräumen für Arbeiterinnen und Arbeiter. Um Lärmbildung zu vermeiden, war die gesamte Halle mit Dämmmaterial ausgestattet. In der Halle wurden 30 Paletten mit rund 40.000 Stangen fertig produzierten Filterzigaretten, die bereits zur Abholung bereitstanden, beschlagnahmt. Nach bisherigem Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass in der illegalen Fabrik insgesamt mehr als 200.000 Stangen Zigaretten für den europäischen Schwarzmarkt produziert wurden. Die Tabaksteuer für die beschlagnahmten Zigaretten allein belaufen sich auf 1,5 Millionen Euro, der gesamte Steuerschaden beträgt mehr als 6 Millionen Euro.

Darüber hinaus konnten 22 Paletten Filterkarton, 4 Paletten Filterpapier, 2 Paletten Alupapier und 10 Paletten Zigarettenschachtelpackungen sichergestellt werden. Damit hätten rund 80.000 Stangen Zigaretten hergestellt werden können. Durch die Beschlagnahme konnte ein weiterer Steuerausfall von ca. 3 Millionen Euro verhindert werden. Auf dem Auflieger eines LKW-Zugs befand sich eine weitere Zigarettenproduktionsmaschine, die offensichtlich von einer zweiten Fabrik stammte. Sie wurde ebenfalls mitsamt dem LKW und Auflieger beschlagnahmt, ein weiterer LKW sowie ein PKW wurden ebenso sichergestellt. Vor Ort führte das LKA NÖ die kriminaltechnische Untersuchung durch, um eine Zuordnung der Täter zu erleichtern.

Von den vier vor Ort angehaltenen Personen wurden drei vorläufig festgenommen, wobei mittlerweile bei einer Person die Untersuchungshaft verhängt wurde. Weitere Ermittlungen der Zollfahndung und der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft zu den Hintermännern sind im Laufen. Bei einer Anklage drohen den mutmaßlichen Tätern hohe Geldstrafen bzw. Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren Haft.

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Sozialleistungsbetrug

2025 wurden 6.191 Tatverdächtige erfasst, davon 74,5 Prozent Fremde und 25,5 Prozent Inländer

Heute, am 15. April 2026 fand im Festsaal des Bundeskriminalamtes der Sicherheitsgipfel zur Bekämpfung von Sozialleistungsbetrug statt. Neben Innenminister Gerhard Karner, dem Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Franz Ruf, sowie dem Direktor des Bundeskriminalamtes, Andreas Holzer, nahmen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Ministerien, Sicherheitsbehörden sowie Sozialleistungsträgern teil.

Der Sicherheitsgipfel markiert den Startpunkt einer bundesweiten Schwerpunktoffensive zur Bekämpfung von Sozialleistungsbetrug und soll die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen weiter vertiefen, strukturieren und gezielt ausbauen. Seit ihrer Gründung hat die Task Force SOLBE einen Gesamtschaden von rund 158 Millionen Euro aufgedeckt. Das ist das Ergebnis von aufwendiger Ermittlungsarbeit, guter Koordination und gelebter Zusammenarbeit über Ressort- und Ländergrenzen hinweg.

Auch die Anzeigenentwicklung zeigt die verstärkte Bekämpfung: Während im Jahr 2016 noch 472 Anzeigen verzeichnet wurden, lag die Zahl 2025 bereits bei 6.062 Fällen – nahezu eine Verzwölffachung. Die ist vor allem auf die Ausbildung von Spezialistinnen und Spezialisten in diesem Deliktsfeld zurückzuführen. Sozialleistungsbetrug zählt zu den sogenannten Kontrolldelikten: Je intensiver die Kontrollen, desto mehr Fälle werden sichtbar und vom „Dunkelfeld“ ins „Hellfeld“ überführt. Die Aufklärungsquote von Sozialleistungsbetrug liegt aktuell bei 99,6 Prozent.

Regional zeigt sich ein deutlicher Schwerpunkt in Wien, wo 2025 rund 43 Prozent aller Anzeigen (2.625 Fälle) registriert wurden. Im Jahr 2025 wurden 6.191 Tatverdächtige erfasst, davon 74,5 Prozent Fremde (4.610 Personen) und 25,5 Prozent Inländer (1.581 Personen). Zu den häufigsten Herkunftsländern zählen neben den österreichischen Staatsbürgern unter anderem die Ukraine (1.049 Personen), Syrien (737), Serbien (499) und Afghanistan (343).

„Wo funktionierende Kontrollmechanismen greifen, wird Missbrauch frühzeitig erkannt und gesamtstaatlicher Schaden wirksam verhindert“, betonte Franz Ruf, Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit.

Aus kriminalpolizeilicher Sicht sind eine zunehmende Professionalisierung und Vernetzung der Täterstrukturen feststellbar. Neben Einzelfällen gewinnen insbesondere komplexe, arbeitsteilige und teils grenzüberschreitende Betrugssysteme an Bedeutung.

Dabei bestehen zunehmend Überschneidungen mit anderen Deliktsfeldern wie organisiertem Betrug, Suchtgiftkriminalität, organisierter Schwarzarbeit oder der Nutzung von Scheinunternehmen.
Die Analyse von mehr als 50 unterschiedlichen Begehungsformen und acht Hauptgruppen des Sozialleistungsbetrugs durch die Task Force SOLBE bildet eine wesentliche Grundlage für effektive Gegenmaßnahmen.

Zentrale Herausforderungen bestehen insbesondere in

° der oft erst durch Kontrollen sichtbaren Deliktsnatur,
° eingeschränkten Ermittlungs- und Datenzugängen im Vorfeld eines Anfangsverdachts,
° komplexen Zuständigkeitsstrukturen mit vielen beteiligten Behörden,
° der zunehmenden internationalen Dimension,
° der hohen Anpassungsfähigkeit der Täter.

Präventionsmaßnahmen spielen dabei eine entscheidende Rolle, um Schäden bereits im Vorfeld zu verhindern. Der Sicherheitsgipfel stellt den bewusst gesetzten Auftakt für den vom Direktor des Bundeskriminalamtes initiierten kriminalpolizeilichen Schwerpunkt im Jahr 2026 dar.

„Das Bundeskriminalamt setzt mit der Schwerpunktoffensive zur Bekämpfung des Sozialleistungsbetruges den nächsten Schritt: Wir bündeln Kompetenzen, schärfen unsere Maßnahmen und erhöhen den Druck auf jene, die das System ausnutzen. Gleichzeitig stärken wir damit das Vertrauen in einen funktionierenden Rechtsstaat“, so Andreas Holzer, Direktor des Bundeskriminalamtes.

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Schwitzen, stöhnen, straucheln

Das haben Sport und Sexualität gemein

Ob Fitnessstudio, Radfahren oder die Horizontal-Disziplin im Schlafzimmer: Körperliche Betätigung fördert Gesundheit und Wohlbefinden. Während laut der Stiftung für Zukunftsfragen 55 % der über 18-Jährigen im Jahr 2025 regelmäßig Sport trieben, zeigt eine aktuelle Umfrage von JOYclub (www.joyclub.de) unter 3.043 Männern: Wenn es hart auf hart kommt, würden 82,7 % eher die Sportschuhe an den Nagel hängen, als auf Sex (17,3 %) zu verzichten. Die Online-Community fürs lustvolle Leben hat anlässlich der neuen Sex-Education-Kurse „Endlich wieder hart – so geht’s“ und „Länger durchhalten – so geht’s“ bei Männern nachgefragt, wie sportlich ambitioniert ihre Sexualität ist.

Straucheln erlaubt, gezieltes Training empfohlen

Selbst die besten Sportler straucheln mal und 67,4 % der Befragten haben bereits erlebt, dass ihr Penis nicht so will, wie sie selbst. Doch ist das gleichbedeutend mit einer sexuellen Niederlage? Ja, für so einige dieser Männer. Auf Platz drei, wenn sie zu früh gekommen sind (32,2 %). Keine Erektion zu bekommen (38 %) rangiert auf dem zweiten. Die schwerwiegendste Niederlage ist, wenn der/die Partner(in) nicht zum Höhepunkt gekommen ist (44,7 %). Da oftmals Frust, Scham und Schweigen ein solches Spielresultat beherrschen, plädieren Experten für einen ganzheitlichen und langfristigen Ansatz. Hierbei geht es – genauso wie im Sport – ums richtige Training. Beste Voraussetzung dafür: 81,3 % glauben, dass man seine „Sex-Muskeln“ genauso gezielt trainieren kann wie den Bizeps oder die Waden.

Lassen sich Muskeln noch gut allein trainieren, ist die Verarbeitung solcher Spielresultate idealerweise Teamsache – und bei Bedarf wird ein/e Trainer(in) hinzugeholt. Von den betroffenen Männern schweigen jedoch viele selbst gegenüber vertrauten Experten bei ihrer Therapeutin (61,5 %) oder ihrem Arzt (45,3 %).

Einzeltraining sinnvoll, offene Kommunikation unterstützt

Über Gründe für Erektionsprobleme sowie frühzeitigen Samenerguss informiert der Psycho- und Sexualtherapeut Linus Günther in den beiden Sex-Education-Kursen und klärt dabei über psychische, soziale wie auch körperliche Aspekte auf. Ergänzend gibt er praktische Übungen zum Nachmachen an die Hand – quasi einen Trainingsplan, unter anderem zur Masturbation.

„Ein zunehmend unverschämter Umgang würde sicherlich leichter fallen, wenn es Vorbilder gäbe“, meint Judith Langer, Sexologin und Kommunikationsmanagerin bei JOYclub, und führt aus: „In der Öffentlichkeit wird wenig über sexuellen Leidensdruck von Männern gesprochen. Selbst kaum ein Influencer bricht das Schweigen – anders als Influencerinnen für Frauenthemen. Denn Sport und Sexualität verbindet mitunter traurigerweise auch der Leistungsdruck, dabei ist in beiden vieles erlern- und trainierbar.“

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Von Wien nach Prag in 2,5 Stunden

Österreich und Tschechien stärken grenzüberschreitenden Bahnverkehr

Der österreichische Mobilitätsminister Peter Hanke hat heute in Wien gemeinsam mit dem tschechischen Verkehrsminister Ivan Bednárik eine Absichtserklärung  zur weiteren Vertiefung der Zusammenarbeit im Bereich der grenzüberschreitenden Eisenbahninfrastruktur unterzeichnet. Ziel ist es, zentrale Bahnverbindungen zwischen Österreich und der Tschechischen Republik leistungsfähiger, schneller und attraktiver zu machen. Im Fokus der Vereinbarung steht insbesondere der Ausbau der bedeutenden europäischen Bahnachsen zwischen Wien, Prag und Berlin sowie zwischen Linz, České Budĕjovice und Prag. Langfristiges Ziel ist es, die Fahrzeit für die Verbindung Wien-Prag auf 2,5 Stunden zu reduzieren. Die beiden Länder bekräftigen damit ihr gemeinsames Engagement für eine nachhaltige, klimafreundliche Mobilität und die Stärkung des Schienenverkehrs im Herzen Europas – dazu gehört auch der Ausbau des Schienengüterverkehrs, für den sich Tschechien auf EU-Ebene verstärkt einsetzt.

„Mit dieser Absichtserklärung setzen wir einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Bahnverkehrs in Mitteleuropa. Unser Ziel ist klar: schnellere Verbindungen, mehr Kapazitäten und ein attraktives Angebot für Reisende und Wirtschaft. Damit leisten wir einen entscheidenden Beitrag für die Mobilitätswende und zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts“, so Mobilitätsminister Hanke.

Via Vindobona als zentrales Zukunftsprojekt: Wien-Berlin in 4, Wien-Prag in 2,5 Stunden

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der sogenannten „Via Vindobona“, der Bahnverbindung Wien–Prag–Berlin. Diese gilt als eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für die europäische Vernetzung im mitteleuropäischen Raum. Durch koordinierte Maßnahmen sollen Engpässe beseitigt, Reisezeiten verkürzt und zusätzliche Kapazitäten im Personen- und Güterverkehr geschaffen werden.

Auf österreichischer Seite wird dabei insbesondere der Ausbau der Nordbahn zwischen Wien und der Grenze bei Břeclav vorangetrieben. Ziel ist eine Streckengeschwindigkeit von bis zu 200 km/h. Parallel dazu laufen in Tschechien die Planungen für neue Hochleistungsstrecken zwischen Prag, Brünn und Břeclav sowie in Richtung Deutschland. Bis 2040 sollen die Strecken so ausgebaut sein, dass die Verbindungen Wien-Prag in 2,5 und Wien-Berlin innerhalb von nur 4 Stunden zurücklegbar sind. Langfristig wird auch die Einführung regelmäßiger Direktverbindungen zwischen Wien, Prag und Berlin ausgeweitet.

Studie für Hochleistungsverbindung Linz–Prag

Auch die Entwicklung der Bahnverbindung Linz–České Budĕjovice–Prag wird vorangetrieben. Eine gemeinsame Studie der ÖBB-Infrastruktur AG und der Správa železnic soll bis Ende 2026 eine fundierte Grundlage für eine mögliche Hochleistungsverbindung schaffen. Dabei werden sowohl das Verkehrsaufkommen als auch Kosten und Nutzen umfassend analysiert.

Bessere Abstimmung bei Bauprojekten und mehr Kapazitäten

Ein weiterer zentraler Punkt der Vereinbarung ist die enge Abstimmung bei Bauvorhaben entlang der Nordbahn. Durch frühzeitige Koordination von Bauzeiten sollen Auswirkungen auf den laufenden Betrieb minimiert werden. Gleichzeitig wollen beide Länder ausreichende Ausweichkapazitäten auf bestehenden Strecken sicherstellen. Dazu zählt unter anderem die Elektrifizierung wichtiger Verbindungen auf tschechischer Seite, die als Voraussetzung für leistungsfähige Umleitungsverkehre gilt.

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FPÖ – Schnedlitz „Millionenbetrug am Steuerzahler durch Migrantenclan ist Ergebnis eines politischen Totalversagens!“

Lässt Innenminister Karner nun künftig „Scheinfirmen-Verbotszonen“ errichten?

Nach der Aufdeckung eines massiven Betrugsnetzwerks, bei dem eine Gruppe von Zuwanderern den österreichischen Staat um knapp fünf Millionen Euro betrogen haben soll, übte FPÖ-Generalsekretär und Heimatschutzsprecher NAbg. Michael Schnedlitz heute scharfe Kritik. Dass ÖVP-Innenminister Karner und SPÖ-Finanzminister Marterbauer diesen späten Zugriff nun als großen Erfolg verkaufen würden, sei ein reiner Hohn, so Schnedlitz.

„Während die Finanz oft so manchem ehrlichen heimischen Häuslbauer und Kleinunternehmer im Nacken sitzt und bei der kleinsten Unregelmäßigkeit ein riesiges Tohuwabohu veranstaltet wird, kann ein krimineller Migrantenclan offensichtlich ungestört den Staat plündern. Dass dieses hochkriminelle Netzwerk aus über 200 Scheinfirmen erst nach einem Schaden von fast fünf Millionen Euro gestoppt wurde, ist kein Erfolg, sondern ein handfester Skandal und ein Armutszeugnis für die Sicherheit in diesem Land unter der ÖVP“, so Schnedlitz, der ergänzte: „Wenn die FPÖ billigen Sprit an einer Tankstelle in Wien ausgibt, steht beim Tankstellenbetreiber ad hoc die Behörde zur Kontrolle vor der Haustür. Wenn Steuermillionen über einen offensichtlich längeren Zeitraum hinweg durch Zuwanderer erschlichen werden, will das offensichtlich niemandem auffallen. Ob hier die Prioritäten richtig gesetzt sind, muss jeder für sich selbst beantworten.“

Für den freiheitlichen Generalsekretär zeige dieser Fall einmal mehr das völlige Versagen der politischen Verantwortlichen im Kampf gegen die organisierte Kriminalität und den florierenden Sozialmissbrauch. Die Dimension des Betrugs sei ein Beweis für die Realitätsverweigerung der Systemparteien. „Wo war denn der angebliche ‚harte Mann‘ Karner in all der Zeit? Wahrscheinlich war er gerade wieder damit beschäftigt, eine seiner unzähligen Pressekonferenzen abzuhalten, weil er medienwirksam einen einzelnen Syrer oder Afghanen außer Landes gebracht hat. In der Zwischenzeit wird unser Sozial- und Steuersystem von einer ausländischen Clan-Struktur nach Strich und Faden ausgenommen. Dieses Geld ist für den österreichischen Steuerzahler womöglich unwiederbringlich verloren“, erklärte der FPÖ-Heimatschutzsprecher, der nur noch darauf wartet, dass Karner künftig „Scheinfirmen-Verbotszonen“ errichtet, um dem Problem in altbekannter Scheinmanier Herr zu werden.

Abschließend forderte Schnedlitz drastische Konsequenzen für die Täter, insbesondere im Hinblick auf den erschlichenen österreichischen Pass, und einen sofortigen Paradigmenwechsel in der Kontrollpolitik der Regierung: „Es kann nicht sein, dass Österreich zu einem Selbstbedienungsladen verkommt. Wer sich unsere Staatsbürgerschaft durch Betrug und gefälschte Lohnzettel erschleicht, dem muss sie umgehend und ohne jede Diskussion wieder entzogen werden. Diese Dilettanten in der Regierung müssen endlich aufwachen und die Interessen der eigenen Bevölkerung schützen, anstatt tatenlos zuzusehen, wie unser Steuergeld von Kriminellen vernichtet wird!“

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Produktrückruf bei Lidl

Wiesentaler Senninger´s Frankfurter nach Landmetzgerart, 1 kg

Der Erzeuger Metzgerei Senninger ruft aktuell das Produkt „Wiesentaler Senninger´s Frankfurter nach Landmetzgerart, 1 kg” mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 04.05.2026 öffentlich zurück. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass das oben genannte Produkt mit Listeria monocytogenes verunreinigt ist. Aufgrund eines möglichen Gesundheitsrisikos sollten Kund:innen den Rückruf unbedingt beachten und das betroffene Produkt nicht verzehren.

Das betroffene Produkt wurde bei Lidl in Österreich verkauft und kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Von dem Rückruf ist ausschließlich das Produkt „Wiesentaler Senninger´s Frankfurter nach Landmetzgerart, 1 kg” des Erzeugers Metzgerei Senninger mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 04.05.2026 betroffen. Andere bei Lidl in Österreich verkaufte Produkte des Erzeugers Metzgerei Senninger sowie weitere Produkte der Marke „Wiesentaler“ sind von dem Rückruf nicht betroffen. Sollten Ihnen Personen bekannt sein, die ebenfalls von dem Rückruf betroffen sind, bitten wir Sie die Information an diese weiterzugeben. Diese Warnung besagt nicht, dass die Gefährdung von Lidl Österreich verursacht worden ist.  Der Erzeuger Metzgerei Senninger entschuldigt sich bei allen Betroffenen für die entstandenen Unannehmlichkeiten.

Kundenservice
Bei Fragen zum Thema steht der Lidl-Österreich-Kundenservice unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800/500 810 von Montag bis Freitag von 7:30 bis 18:00 Uhr zur Verfügung.

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Ostern 2026 – Unfallbilanz und Verkehrsüberwachung

Vier Verkehrstote am Osterwochenende, weniger Unfälle und Verletzte, deutlich mehr Geschwindigkeitsübertretungen beanstandet und 304 Alko- sowie 81 Drogenlenker angezeigt

Am Osterwochenende 2026 ereigneten sich in Österreich insgesamt 337 Verkehrsunfälle mit Personenschaden, das waren um 36 (12,9 Prozent) weniger als im Vorjahr (373 Unfälle). Dabei wurden 382 Personen verletzt, um 68 (20,7 Prozent) weniger als zu Ostern 2025 (450 Verletzte), und vier Personen getötet, um eine mehr als im Vorjahr (drei Todesopfer). Im Jahr 2024 gab es fünf Verkehrstote, in den Jahren 2020 bis 2022 kamen jeweils vier Menschen am Osterwochenende im Straßenverkehr ums Leben.

Die bisher geringste Opferzahl seit Einführung der Statistik im Jahr 1968 wurde mit einem Verkehrstoten in den Jahren 2013 und 2023 verzeichnet. Zum Vergleich dazu mussten im bisher schlimmsten Jahr 39 Tote am Osterwochenende 1976 beklagt werden.

Im Zuge der verstärkten Verkehrsüberwachung durch die Polizei wurden zu Ostern 63.767 Kraftfahrzeuglenker wegen Überschreitung der höchstzulässigen Geschwindigkeit beanstandet (2025: 53.348), ein deutlicher Anstieg um 19,6 Prozent. Gegen 304 Fahrzeuglenker wurde wegen Trunkenheit am Steuer Anzeige erstattet (2025: 334), ein Rückgang um 9,9 Prozent. Weitere 81 Drogenlenker mussten von der Polizei aus dem Verkehr gezogen werden, um fünf oder 6,6 Prozent weniger als im Vorjahr (86). 288 Lenkern (+ 5,4 Prozent) wurde am Osterwochenende der Führerschein bzw. der Mopedausweis vorläufig abgenommen (2025: 274). Drei Kraftfahrzeuge wurden zu Ostern infolge extremer Geschwindigkeitsüberschreitungen von der Bundespolizei vorläufig beschlagnahmt (2025: fünf).

In der gesamten Karwoche, einschließlich Ostermontag, verunglückten sieben Menschen im Straßenverkehr tödlich: drei Motorrad-Lenker, ein Pkw-Lenker, ein E-Bike-Lenker, ein Fußgänger und ein Pkw-Mitfahrer.

Drei Menschen kamen in der Vorwoche auf einer Landesstraße „B“, zwei auf einer Gemeindestraße und je einer auf einer Schnellstraße und auf einer Landesstraße „L“ ums Leben. Vier Verkehrstote wurden in der Vorwoche in Niederösterreich und jeweils einer in Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark beklagt.

Vermutliche Hauptunfallursachen waren in drei Fällen eine nicht angepasste Geschwindigkeit, in zwei Fällen Unachtsamkeit/Ablenkung und in je einem Fall Alkohol, Drogen oder Medikamente und Überholen. Vier tödliche Verkehrsunfälle waren Alleinunfälle.

Vom 1. Jänner bis 6. April 2026 gab es im österreichischen Straßennetz vorläufig 70 Verkehrstote. Im Vergleichszeitraum 2025 waren es 77, 2024 62, 2023 77, 2022 88 und 2021 53 Getötete.

Eine genaue Aufschlüsselung der Oster-Bilanz (Karfreitag bis Ostermontag) für jedes Bundesland kann der eingangs gezeigten Tabelle (Quelle und Screen BMI) entnommen werden.

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Kein Osterfrieden mit der Polizei auf X?

Verbale Entgleisung des X-Twitteranten der LPD Wien

Und dass es zu Ostern – zumindest virtuell – nicht zu friedlich zugeht, sorgte am gestrigen Ostersonntag ein nicht ganz zimmerreiner Dialog zwischen einem X-User und dem SM-Team der LPD-Wien.

Besagter X-User warf der Polizei – an die Adresse des X-Accounts der LPD Wien gerichtet – vor, dass die Polizei kriminelle Migranten zu sanft behandle und postete dazu ein Video eines Polizeieinsatzes aus Italien, welches er mit folgenden Worten schmückte:

„So schützt man sein Volk vor kriminellen #Invasoren, & nicht wie unsere „LuscheN“ Polizei z.B: @LPDWien die nur gegen das eigene Volk, gegen Alte, Kinder und friedlichen Demonstranten vorgeht.“

Anstatt den primitiven Kommentar des X-Users zu ignorieren, machte der Polizei-Twitterant den Fehler, völlig unmotiviert und ohne Not ins Corona-Thema einzusteigen und postete:

„Es ist interessant, dass immer die Leute nach harten Maßnahmen rufen, die am lautesten über „Faschismus“ gejammert haben, als sie eine Maske aufsetzen sollten.“

Eines hat mit dem anderen nämlich überhaupt nichts zu tun und zudem muss ja gesagt werden, dass sich die Polizei während des Corona-Zwangssystems über weite Strecken nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert hat. Zwar versuchte man seitens der LPD-Wien – nach Beginn einer bereits heftiger werdenden Diskussion, das obig angeführte Polizei-Posting zu entschärfen und schrieb:

„Nun, wir haben gesetzliche Vorgaben umgesetzt, so wie es unsere Aufgabe ist. Dass dabei ob der speziellen Situation, die so bis dahin niemand kannte, auch viele Fehler passiert sind, ist unbestritten.“

Ob dieser abgedroschenen und  immer wieder – in allen Regimen – bemühten Rechtfertigung a la „Wir haben ja nur Befehle befolgt“ eskalierte die Diskussion dann gänzlich. Dies führte dann sogar so weit, dass sich der Polizei-Twitterant zu folgenden Worten hinreißen ließ:

„Wir denken nicht, dass wir uns hier verbal anbrunzen lassen müssen – Osterfriede hin oder her.“

Ob das klug war, wagen wir zu bezweifeln. Besser wäre es gewesen, den Beleidiger durch Ignorieren zu bestrafen. Von Polizeibeamten wird immerhin eine gewisse Contenance erwartet.

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FPÖ – Hafenecker „Tempolimit-Pläne deuten auf nächsten Einschränkungsangriff der Verlierer-Ampel auf die Bürger hin!“

Während man nach außen noch „freiwillige“ Einspartipps gibt, wird im Hintergrund offenbar bereits eine „Maßnahmenkaskade“ vorbereitet

Nachdem Medienberichten zufolge das ÖVP-geführte Wirtschaftsministerium die Reduktion von Tempolimits aufgrund des Spritpreischaos nicht mehr ausschließt und bereits eine „Maßnahmenkaskade“ vorbereitet werde, warnte FPÖ-Generalsekretär und Verkehrssprecher NAbg. Christian Hafenecker, vor Einschränkungen gegenüber der Bevölkerung: „Zuerst schickt die Regierung Experten voraus, um freiwilligen Geschwindigkeitsreduktionen oder dem Autoverzicht das Wort zu reden, dann erteilt sie selbst freiwillige Einspartipps und dementiert gleichzeitig verpflichtende Maßnahmen, während sie genau diese offenbar bereits im Hinterzimmer vorbereitet. Dieses ‚Drehbuch‘ kennen die Österreicher bereits aus der unseligen Coronazeit!“

Die Verlierer-Ampel dürfe ihr Versagen und ihren Unwillen, für echte Entlastung bei den Treibstoffpreisen zu sorgen, samt ihrer fehlgeleiteten Energiepolitik nicht auf die Bevölkerung abwälzen. „Die Menschen leiden massiv unter den hohen Preisen für Diesel und Benzin an den Zapfsäulen und die Regierung lässt sie einfach eiskalt im Stich. Wenn Stocker, Babler und Meinl-Reisinger dieses Leid der Österreicher auch noch in ökomarxistischer Manier für einen Angriff auf ihre individuelle Mobilität ausnutzen, liefern sie den letzten Beweis für das, was sie tatsächlich sind – nämlich eine Regierung gegen das eigene Volk!“, so Hafenecker.

Gerade im ländlichen Raum sei das Auto für die Menschen unverzichtbar, jede Einschränkung hätte damit auch schwerste Folgen: „Auf der übergroßen XXXL-Regierungsbank herrscht offenbar kein Bewusstsein dafür, dass am Land nicht die Straßenbahn oder U-Bahn vor der Tür hält und öffentliche Verkehrsmittel daher keine Alternative zum Auto sind, weil sie schlichtweg vielerorts gar nicht zur Verfügung stehen.“

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Junge Wildtiere richtig verstehen und schützen

So hilft man im Frühling am besten

Auch heuer erinnert das Wildtierservice des Forst- und Landwirtschaftsbetriebs der Stadt Wien Spaziergänger daran, wer im Frühjahr junge Wildtiere entdeckt, sollte diese keinesfalls angreifen oder mitnehmen. Was oft hilflos wirkt, ist in Wirklichkeit ganz natürlich. Junge Hasen, Rehkitze oder Jungvögel werden von ihren Eltern regelmäßig versorgt, auch wenn diese gerade nicht sichtbar sind. Für die Jungtiere ist es normal, auf elterliche Pflege zu warten.

Jungtiere sind meist nicht verlassen

Tiereltern sind oft nur kurz beim Nachwuchs, um keine Fressfeinde anzulocken und Nahrung zu suchen. Bei vielen Vogelarten verlassen die Jungtiere das Nest bereits, bevor sie vollständig flugfähig sind, und halten sich am Boden oder in der Vegetation auf. In dieser Phase bleiben sie in Kontakt mit ihren Eltern und werden weiterhin versorgt.
Wer sich nähert, hält die Elterntiere oft davon ab, zurückzukehren.
Nur verletzte Tiere brauchen Hilfe

„Bitte lassen Sie aufgefundene Jungtiere unbedingt in Ruhe und entfernen Sie sich. So helfen Sie am meisten“,  betont Günther Annerl, Leiter des Wildtierservice Wien,  „nur sichtbar verletzte Tiere benötigen menschliche Unterstützung.“

Was tun im Ernstfall?

Das Einsatzteam des Wildtierservice Wien hilft verletzten und in Not geratenen Wildtieren. Bestens geschulte und erfahrene Wildtierökologen und Tierpfleger beraten die Bevölkerung und sorgen bei Einsätzen für eine schonende und möglichst stressfreie Hilfe für die Wildtiere.

Richtiges Verhalten auf einen Blick:

° Nicht angreifen oder mitnehmen
° Abstand halten und rasch weitergehen
° Beobachtungen nur aus großer Entfernung
° Hunde an die Leine
° Nur verletzte Tiere melden – keine Eigenversorgung

Wildtierservice: 01 4000-49090

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Verbot der privaten Schutzhundeausbildung gekippt – Verordnung Nr. 332025 gesetzwidrig

Verfassungsgerichtshof erklärt das Verbot der privaten Schutzhundeausbildung für gesetzeswidrig – weltweit ausgeübter Sport auch in Österreich wieder zulässig

Im Auftrag von mehreren Antragstellern hat die auf öffentliches Recht, Tierschutzrecht und Tierrecht spezialisierte Rechtsanwaltskanzlei Akkad erfolgreich einen Antrag auf Verordnungsprüfung gegen die 33. Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BGBl. II Nr. 33/2025) eingebracht.

Diese Verordnung untersagte seit 15. April 2025 die Schutzhundeausbildung für privat gehaltene Hunde gänzlich. Der Verfassungsgerichtshof erklärte nun die zentrale Bestimmung der Novelle der Hundeausbildungsverordnung für gesetzwidrig und daher aufgehoben.

„Mit der aufgehobenen Bestimmung hat der damalige Gesundheitsminister keine Angelegenheit des Tierschutzes, sondern eine Angelegenheit der örtlichen Sicherheitspolizei geregelt. Diese erweist sich damit schon aus diesem Grund als gesetzwidrig“, erläutert Peter Akkad, der den Antragstellerkreis vertrat. Zugleich betont er: „Ein verantwortungsvoller Tierschutz erfordert differenzierte Regelungen – keine pauschalen Verbote, die legitime Ausbildungszwecke und Hundesportarten, die weltweit betrieben werden, kriminalisieren.“

Der Gerichtshof stellte mit seiner Entscheidung klar, dass der Schutz des Menschen vor Tieren als Zielrichtung dieser Regelung im Vordergrund steht, weshalb es sich um keine Angelegenheit des Tierschutzes, sondern um eine Angelegenheit der örtlichen Sicherheitspolizei handelt, deren Regelung in den Zuständigkeitsbereich der Länder fällt.

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Aufrüstungsoffensive beim Einsatzkommando Cobra

Neue Fahrzeuge mit hohem Feuerschutz und Geländegängigkeit, speziell für Einsätze mit hohem Gefahrenpotenzial

 

„ENOK light“: dank Wendigkeit und Schnelligkeit perfekte Ergänzung für städtischen Bereich

Zehn sondergeschützte Fahrzeuge, sogenannte Light Armoured Patrol Vehicles (LAPV) des Typs „ENOK light“, basierend auf dem geländegängigen Fahrzeugkonzept einer Mercedes Benz G-Klasse bzw. des Puch G, wurden nun an das Einsatzkommando Cobra übergeben. Die Fahrzeuge bieten Schutz gegenüber allen gängigen Kurz- sowie Langwaffengeschossen und stellen ein werksseitig produziertes Gesamtsicherheits- und Mobilitätssystem dar. Im Gegensatz zu nachträglich aufgerüsteten Fahrzeugen ist das „ENOK light“ ein für alle Sondereinsatzmöglichkeiten geeignetes Fahrzeug, beispielsweise für Antiterroreinsätze, schnelle Interventionsoperationen, Schutzdienste für gefährdete Personen, Zeuginnen und Zeugen sowie Sondertransporte mit hohem Gefahrenpotenzial. Die „ENOK light“ Fahrzeuge sind besonders für den Einsatz im städtischen Bereich sehr wirkungsvoll, weil sie schnell und wendig sind und kleiner als andere vergleichbar gepanzerte Fahrzeuge. Die ENOKs werden auf alle acht Cobra-Stützpunkte in Österreich aufgeteilt, um bei Einsatzlagen im ganzen Bundesgebiet schnell verfügbar zu sein.

Cobra-Aufrüstungsoffensive: Drohnen, „Survivor“, CBRN-Fahrzeuge und Roboter-Hund

In den vergangenen Jahren wurde bereits viel in die Spezialausrüstung und den Fuhrpark des Einsatzkommandos Cobra investiert – sechs „Survivor“ (schwere gepanzerte Sonderfahrzeuge), ein intelligenter Roboter-Hund für gefährliche Sprengstoffeinsätze, 34 modernste Drohnen mit Wärmebildkameras, Suchscheinwerfern und Lautsprechern zur Grenzraumüberwachung und Aufklärungen von Tatorten sowie Zugriffsorten und fünf CBRN-Fahrzeuge zur Nutzung bei chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Gefahren zählen zu den größten und wichtigsten Anschaffungen der vergangenen Jahre.

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Gebrauchte Kleinwagen kaum teurer geworden

Seit 2022 sind die Preise für Gebrauchtwagen um rund 14 Prozent gestiegen, Kleinwagen haben in diesem Zeitraum nur rund 2 Prozent zugelegt

Der durchschnittliche Gebrauchtwagen kostet in Österreich im März 29.613 Euro. Damit sind die Preise seit Jahresanfang um 1,85 Prozent oder 537 Euro gestiegen. Das zeigt der aktuelle AutoScout24-Gebrauchtwagen-Preis-Index. Über einen längeren Zeitraum betrachtet ergibt seit März 2022 ein Anstieg des Durchschnittspreises von 26.076 Euro auf 29.613 Euro und damit um 3.537 Euro bzw. 13,6 Prozent.

„Die aktuelle Dynamik reiht sich in eine Entwicklung ein, die wir bereits seit geraumer Zeit beobachten. Nach dem kräftigen Preisanstieg vor einigen Jahren hat sich das Niveau inzwischen weitgehend eingependelt, auch wenn weiterhin leichte Schwankungen auftreten. Über den längeren Zeitraum betrachtet ergibt sich zudem ein differenziertes Bild, da sich einzelne Fahrzeugkategorien erheblich stärker verteuert haben als andere“, erläutert Nikolaus Menches, Country Manager von AutoScout24 in Österreich.

Deutliche Preiszuwächse – aber große Unterschiede zwischen den Segmenten

Seit März 2022 sind die Preise für Gebrauchtwagen in nahezu allen Fahrzeugtypen gestiegen – allerdings mit erheblichen Unterschieden in der Dynamik. Besonders stark verteuert haben sich Vans und Kleinbusse: Ihr Durchschnittspreis stieg von 20.603 Euro auf 27.726 Euro, was einem Plus von 7.123 Euro beziehungsweise 34,6 Prozent entspricht. Auch Sportwagen legten deutlich zu und verteuerten sich um 14.492 Euro auf 79.888 Euro (+22,2 Prozent).

Im oberen Marktsegment fallen die Preissteigerungen insgesamt moderater aus. Fahrzeuge der oberen Mittelklasse verzeichneten ein Plus von 3.430 Euro (+12 Prozent), während die Oberklasse um 6.181 Euro beziehungsweise 10,7 Prozent zulegte. In anderen Segmenten zeigt sich eine noch geringere Dynamik: Die Kompaktklasse verteuerte sich um 1.653 Euro (+8,5 Prozent), SUVs und Geländewagen um 2.280 Euro (+7 Prozent) und die Mittelklasse um 1.272 Euro (+5,1 Prozent).

Kleinwagen bleiben günstig

Besonders hervorzuheben sind die Kleinwagen, die sich klar vom restlichen Markt abheben. Hier fiel der Preisanstieg mit lediglich 324 Euro minimal aus. Der Durchschnittspreis erhöhte sich von 14.707 Euro auf 15.032 Euro, was nur einem Plus von 2,2 Prozent entspricht. Damit bilden Kleinwagen das Schlusslicht der Preisentwicklung und zeigen, dass sich vor allem größere und spezialisierte Fahrzeugsegmente deutlich stärker verteuert haben.

„Kleinwagen sind für viele Menschen unverzichtbar, gerade vor dem Hintergrund, dass rund 60 Prozent im Alltag auf das Auto angewiesen sind. Umso auffälliger ist, dass dieses wichtige Einstiegssegment preislich kaum zugelegt hat und damit deutlich hinter der allgemeinen Marktentwicklung zurückbleibt. Der starke Preisanstieg bei Vans und Kleinbussen spiegelt auch ein verändertes Reiseverhalten nach der Pandemie wider. Mehr Menschen setzen auf flexible, individuelle Mobilität und nutzen größere Fahrzeuge für Urlaub, Freizeit oder als Alternative zu Flug- und Fernreisen. In Kombination mit ihrer Vielseitigkeit treibt das die Nachfrage und damit die Preise spürbar nach oben“, so Nikolaus Menches.

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64 Verkehrstote im ersten Quartal 2026

Das kommende Osterwochenende erfordert besondere Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmer

Im ersten Quartal 2026 verunglückten im österreichischen Straßenverkehr laut vorläufigen Zahlen des BMI 64 Personen tödlich.

„Das entspricht einer Zunahme um zwei Prozent zum Vorjahr und stellt den viertniedrigsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen dar“, erklärt ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé.

Pkw-Insassen machen mit 34 Todesfällen den größten Anteil aus, gefolgt von Fußgängern (10), Klein-Lkw-Insassen (8), Motorradfahrer (4) und Radfahrer (3). Keine tödlichen Unfälle verzeichnete man in Wien und im Burgenland.

Insassen von Pkw besonders gefährdet, starker Anstieg bei Klein-Lkw

Rund 53 Prozent aller Verkehrstoten waren Pkw-Insassen. Die Hälfte davon starb bei Frontalkollisionen, ein Drittel bei Alleinunfällen – die fast alle mit Objektanprall (meist an einem Baum) endeten. 31 der 34 Pkw-Todesopfer verunglückten im Freiland (Quelle: BMI; ÖAMTC).

Auffällig ist auch der Anstieg der Getöteten bei Klein-Lkw-Insassen, die 13 Prozent aller Verkehrstoten ausmachen – ein dreimal so hoher Wert wie in den Vorjahren. Die Hälfte der getöteten Klein-Lkw-Insassen kam bei Alleinunfällen mit Objektanprall ums Leben. Ungeschützte Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Radfahrer) verunglückten bislang etwas deutlich seltener tödlich als im Durchschnitt der vergangenen 14 Jahre.

Mutmaßliche Hauptunfallursache ist weiterhin überwiegend Unachtsamkeit/Ablenkung gefolgt von nicht angepasster Geschwindigkeit und Vorrangverletzung. Dabei ist nicht angepasste Geschwindigkeit nicht gleichbedeutend mit Raserei oder dem Überschreiten des erlaubten Limits, sondern heißt, dass das zum Unfallzeitpunkt gewählte Tempo nicht den Verhältnissen angepasst war.

Osterwochenende – Erhöhtes Verkehrsaufkommen erfordert Aufmerksamkeit, Motorrad- und Radfahrer nach Winterpause wieder vermehrt unterwegs

Üblicherweise kommt es am Osterwochenende mit mehr Verkehrsaufkommen auch zu einem Anstieg der Unfallzahlen. In den vergangenen 20 Jahren starben zwischen Karfreitag und Ostermontag insgesamt 92 Menschen. Der traurige Rekord stammt aus dem Jahr 1976 mit 39 Todesopfern am Osterwochenende (Quelle: BMI).

Aufgrund sonniger, aber noch unsicherer Wetterprognose muss man auch in diesem Jahr mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen und einem größeren Mix an Verkehrsteilnehmenden rechnen. Viele Menschen planen Tagesausflüge, etliche mit Motorrad oder Fahrrad. Gerade nach der Winterpause sollten Zweiradfahrer vorsichtig und defensiv in die Saison starten. Im Sinne der Verkehrssicherheit ist es wichtig, dass alle im Straßenverkehr aufmerksam sein – Autofahrer sollten sich ab jetzt aber wieder auf mehr Motorrad- und Radfahrer einstellen und dementsprechend vorausschauend fahren.

Getötete im Straßenverkehr, jeweils erstes Jahres-Quartal, seit 2012

Jahr 1. Quartal / Getötete
2012                        99
2013                        79
2014                      113
2015                       89
2016                      79
2017                       71
2018                       79
2019                       64
2020                      69
2021                      48
2022                      77
2023                      76
2024                      54
2025                      63
2026*                    64

Quelle: Statistik Austria; BMI; Bearbeitung: ÖAMTC; *vorläufige Daten des BMI

Verkehrsunfälle, Verletzte und Getötete an Osterwochenenden seit 2012

Jahr UPS Verunglückte Getötete Verletzte
2012  245         332               6                 326
2013  233         334               1                 333
2014  319         411               4                 407
2015  243         326               3                 323
2016  253          344              9                 335
2017  258          330              6                 324
2018  245           331             2                 329
2019  465           624             8                 616
2020  193           221             4                 217
2021  215           277             4                 273
2022  283           390             4                 386
2023  222           307             1                 306
2024  289           368             5                 363
2025* 373          453              3                450

Quelle: Statistik Austria, BMI; Bearbeitung: ÖAMTC; *vorläufige Daten des BMI

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