Wildwest-Szenen in Wien Floridsdorf

Quietschende Reifen und Baseball-Schläger

Ein Anwohner hielt einen PKW im 21. Wiener Gemeindebezirk, in der Robert-Lach-Gasse, aufgrund seiner auffälligen Fahrweise an, da dieser in den umliegenden Gassen immer wieder die Reifen durchgedreht haben soll. Im Zuge einer verbalen Auseinandersetzung trat ein 36-Jähriger gegen die Seitentür des Fahrzeugs des Tatverdächtigen und beschädigte dieses. Der 26-jährige Lenker kehrte daraufhin mit mehreren Angehörigen zurück, wobei drei Personen mit Gegenständen, unter anderem einem Schlagstock sowie einem Baseballschläger, bewaffnet waren und das Opfer bedrohten. Es kam zu einem lautstarken Streit mit gegenseitigen Beschimpfungen sowie weiteren Drohungen. Als das Opfer zu filmen begann, entfernten sich die Tatverdächtigen.

Die Tatverdächtigen stellten sich in weiterer Folge selbstständig bei den herbeigerufenen Beamten. Die für die Drohung verwendeten Gegenstände wurden sichergestellt. Der 26-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Zwei seiner Begleiter im Alter von 18 und 46 Jahren wurden zur sofortigen Vernehmung auf eine Polizeidienststelle vorgeführt. Gegen die drei Beteiligten wurden vorläufige Waffenverbote ausgesprochen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien erfolgte die Anzeige wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung auf freiem Fuß. Auch der 36-Jährige wurde wegen des Verdachts der Sachbeschädigung an dem PKW angezeigt.

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Offener Brief der Mitarbeiter des Anton Proksch Instituts an politische Entscheidungsträger

Warnung vor massiven Einsparungen im Wiener API: Suchtbehandlung ist keine Randversorgung, sondern unverzichtbare Daseinsvorsorge

Mit einem offenem Brief wenden sich die Mitarbeiter des von massiven Einsparungen betroffenen Anton Proksch Instituts (API) in Wien an politische Entscheidungsträger, Sozialversicherungsträger, Kostenträger und weitere Verantwortungsträger im Gesundheits- und Sozialwesen und stellen klar: „Suchtbehandlung ist keine Randversorgung – sie ist unverzichtbare Daseinsvorsorge“.

Sie warnen, dass unbehandelte oder unzureichend behandelte Suchterkrankungen zu mehr Krankenständen und Arbeitsausfällen, Verlust von Arbeitsfähigkeit und Erwerbsbiografien, höheren Kosten im Akutspitalsbereich, mehr psychiatrischen und internistischen Folgeerkrankungen, familiären Krisen, Kindeswohlgefährdungen und sozialen Zerwürfnissen, mehr Belastung für Sozialhilfe, Justiz, Wohnungslosenhilfe und Pflege, und letztlich zu enormen volkswirtschaftlichen Schäden führen würden.

Die API-Mitarbeiter fordern daher, ein klares politisches Bekenntnis zur Notwendigkeit spezialisierter Suchtbehandlung, eine auskömmliche und nachhaltige Finanzierung entsprechender Einrichtungen, speziell des API, Entscheidungen mit Blick auf langfristige gesellschaftliche Auswirkungen statt kurzfristiger Budgeteffekte, die Anerkennung, dass Prävention, Therapie und Rehabilitation bei Suchterkrankungen der gesamten Gesellschaft dienen. „Wer Suchtbehandlung abbaut, spart nicht – er verschiebt Kosten, Leid und Verantwortung in die Zukunft“, betonen die Mitarbeiter im offenen Brief.

Unterstützt werden die Anliegen der API-Mitarbeiter von der Gewerkschaft vida. „Hier zu kürzen ist kurzsichtig. Kurzfristige Finanzierungsmechanismen und akute Kürzungen gefährden Heilungsprozesse, Entzüge und Präventionsarbeit sowie die Begleitung von betroffenen Angehörigen. Die Folgekosten am Arbeitsmarkt, in den Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, sowie im Sozialversicherungssystem werden hoch sein. Ganz zu schweigen von den persönlichen Schicksalen Betroffener und ihrer Angehörigen“, warnt Gerald Mjka, Vorsitzender des vida-Fachbereichs Gesundheit.

Der offene Brief der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Anton Proksch Instituts an die Entscheidungsträger in der Politik, Sozialversicherungsträger, Kostenträger und weitere Verantwortungsträger im Gesundheits- und Sozialwesen im Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir wenden uns als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Anton Proksch Instituts mit großer Sorge an Sie. Unsere Einrichtung ist von massiven Einsparungen betroffen. Diese Entwicklungen gefährden nicht nur einzelne Arbeitsplätze oder interne Strukturen, sondern im schlimmsten Fall die Existenz einer spezialisierten Versorgungseinrichtung, die für das Gesundheitswesen und für die Gesellschaft insgesamt von erheblicher Bedeutung ist. Zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bereits ihren Arbeitsplatz verloren. Für viele Kolleginnen und Kollegen bedeutet dies nicht nur einen beruflichen Einschnitt, sondern auch eine persönliche wirtschaftliche Belastung mit spürbaren Folgen für ihre Existenz und ihre Familien.

Sucht betrifft nicht nur sogenannte Randgruppen. Sucht betrifft Menschen aus allen Schichten der Gesellschaft: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Eltern, Jugendliche, Pensionistinnen und Pensionisten, Selbständige, Führungskräfte, Menschen in Verantwortung, Menschen mit hoher öffentlicher Sichtbarkeit ebenso wie jene, die im Stillen leiden. Suchterkrankungen sind kein Randphänomen, sondern eine Volkskrankheit mit schweren individuellen, familiären, sozialen und volkswirtschaftlichen Folgen.

Das Anton Proksch Institut behandelt Menschen mit Suchterkrankungen professionell, multiprofessionell und mit der notwendigen Diskretion. Gerade diese Diskretion ist für viele Patientinnen und Patienten entscheidend. Unter unseren Behandelten sind auch Personen, die in der Öffentlichkeit stehen oder in gesellschaftlich sensiblen Funktionen tätig sind. Für sie wie für alle anderen gilt: Nur wenn es verlässliche, qualitätsvolle und geschützte Behandlungsangebote gibt, kann Hilfe rechtzeitig angenommen werden.

Die Auswirkungen der aktuellen Entwicklung sind bereits deutlich spürbar. Für Patientinnen und Patienten aus Wien kommt es schon jetzt zu Einschränkungen beim Zugang zur Behandlung. Erste Betroffene erleben bereits konkrete negative Folgen – etwa verzögerte Aufnahmen, eingeschränkte Behandlungsmöglichkeiten oder längere Wartezeiten auf dringend benötigte Therapieplätze. Die Folgen der finanziellen Einschnitte werden damit früher und deutlicher sichtbar als ursprünglich angenommen.

Wird diese Versorgung weiter geschwächt oder zerstört, verschwinden die Probleme nicht. Sie verlagern sich nur – und zwar mit erheblich höheren Folgekosten.

Denn unbehandelte oder unzureichend behandelte Suchterkrankungen führen zu:

mehr Krankenständen und Arbeitsausfällen,

Verlust von Arbeitsfähigkeit und Erwerbsbiografien,

höheren Kosten im Akutspitalsbereich,

mehr psychiatrischen und internistischen Folgeerkrankungen,

familiären Krisen, Kindeswohlgefährdungen und sozialen Zerwürfnissen,

mehr Belastung für Sozialhilfe, Justiz, Wohnungslosenhilfe und Pflege,

und letztlich zu enormen volkswirtschaftlichen Schäden.

Jeder Euro, der in qualitätsvolle Suchtbehandlung investiert wird, spart an anderer Stelle ein Vielfaches. Wer heute bei der Behandlung spart, zahlt morgen mit Zinsen – als Gesellschaft, als Gesundheitssystem, als Sozialstaat und als Volkswirtschaft.

Wir appellieren daher mit Nachdruck an Politik, Kostenträger und alle relevanten Stakeholder:

Erhalten Sie spezialisierte Suchtbehandlung.

Sichern Sie die Finanzierung unserer Versorgung.

Verhindern Sie, dass kurzfristige Sparlogik langfristige gesellschaftliche Schäden produziert.

Es geht hier nicht um Partikularinteressen. Es geht um die Frage, ob eine Gesellschaft bereit ist, Menschen mit einer schweren Erkrankung rechtzeitig, wirksam und würdevoll zu behandeln – oder ob sie bereit ist, die viel höheren Folgekosten des Wegsehens zu tragen.

Eine Suchtklinik ist kein verzichtbarer Kostenfaktor. Sie ist ein zentraler Bestandteil einer funktionierenden Gesundheits- und Sozialversorgung.

Wir fordern daher:

1. ein klares politisches Bekenntnis zur Notwendigkeit spezialisierter Suchtbehandlung,

2. eine auskömmliche und nachhaltige Finanzierung entsprechender Einrichtungen, speziell des Anton Proksch Instituts,

3. Entscheidungen mit Blick auf langfristige gesellschaftliche Auswirkungen statt kurzfristiger Budgeteffekte,

4. die Anerkennung, dass Prävention, Therapie und Rehabilitation bei Suchterkrankungen der gesamten Gesellschaft dienen.

Wir stehen täglich im Kontakt mit Menschen, deren Leben, Familien und berufliche Existenzen auf dem Spiel stehen. Wir wissen aus unserer Arbeit: Behandlung wirkt. Hilfe wirkt. Frühzeitige Intervention wirkt. Doch sie kann nur wirken, wenn die Strukturen dafür erhalten bleiben.

Wer Suchtbehandlung abbaut, spart nicht – er verschiebt Kosten, Leid und Verantwortung in die Zukunft.

Mit Nachdruck und in großer Sorge,

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Anton Proksch Instituts

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Ramadan-Großveranstaltung auf der Donauinsel zeigt fortschreitende gesellschaftliche Spaltung in Wien

Eine mutige Zuwanderungspolitik steht auch für Asylstopp und Abschiebungen krimineller Ausländer

Der vorgestrige Beginn des Ramadan-Endes mit tausenden Teilnehmern auf der Wiener Donauinsel zeigt einmal mehr, wie stark sich das gesellschaftliche Gefüge in unserer Stadt bereits verändert hat. Wenn sich über 60.000 Menschen zu einer religiösen Großveranstaltung – die mehr einer Machtdemonstration glich – versammeln, wird deutlich, dass sich in Wien zunehmend Parallelstrukturen entwickeln, die mit unseren gewachsenen kulturellen Traditionen nur noch wenig zu tun haben.

Besonders deutlich wird auch eine sicherheitspolitische Schieflage. Während Weihnachtsmärkte und traditionelle Veranstaltungen wie Kirtage aufgrund der realen Bedrohung durch islamistischen Terror nur noch unter massivem Polizeischutz stattfinden können, können solche Großveranstaltungen ohne vergleichbare Sicherheitsmaßnahmen abgehalten werden.

Dazu der Klubobmann der Wiener FPÖ LAbg. Maximilian Krauss: „Dass ausgerechnet unsere eigenen Traditionen durch die unkontrollierte Zuwanderung zum Hochsicherheitsrisiko geworden sind, ist eine traurige Realität. Diese Entwicklung darf nicht länger schöngeredet werden. Eine verantwortungsvolle Politik muss die Probleme klar benennen und Konsequenzen ziehen. Dazu gehört auch ein radikaler Asylstopp, die Abschiebung krimineller Ausländer und ein Ende der Sozialhilfe für Nicht-Österreicher.“

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Was ist schneller fertig – U5 oder Maßnahmenpaket für Jedmayer?

„Gefühlt hundertster Sesselkreis wird Probleme nicht lösen“

FPÖ-Mariahilf Bezirksparteiobmann LAbg. Leo Lugner und Klubobmann Lukas Korp an den weiterhin ausbleibenden Fortschritten beim angekündigten Maßnahmenpaket rund um die Suchthilfeeinrichtung Jedmayer. Dieses wurde von Stadtregierung und Bezirk bis Jahresende groß angekündigt – doch bis heute ist nichts passiert. „Die Wienerinnen und Wiener fragen sich mittlerweile zu Recht: Was wird schneller fertig – der Bau der U5 oder das versprochene Maßnahmenpaket für das Jedmayer?“, so Korp. Trotz vielfacher Ankündigungen und unzähliger Arbeitskreise in den letzten zehn Jahren sei kein greifbares Ergebnis in Sicht.

Kritisch sehen die Freiheitlichen auch die Freude der ÖVP Mariahilf: „Die Freude von Herrn Dr. Hammerer über den mittlerweile gefühlt hundertsten angekündigten Arbeitskreis und das zigste Anrainertreffen zur Suchthilfe ist genauso fehlplatziert wie das Benehmen der Patienten des Jedmayers“, konstatiert Lugner. Anrainer würden weiterhin unter der Situation leiden, während Politiker und Magistrate nur reden und ankündigen.

Auch Korp fordert endlich konkrete Maßnahmen: „Die Anrainer brauchen keine Anrainertreffen mehr. Sie brauchen eine rasche Lösung: Die Absiedelung des Suchthilfezentrums Jedmayer in ein geeignetes Gewerbegebiet.“

„Die Stadtregierung und die Bezirksvorstehung versuchen auf Zeit zu spielen – nur haben die Anrainer keine Zeit mehr“, stellt Lugner abschließend fest.

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US-Bericht zeigt massive Missstände bei Ukraine-Hilfen

Volle Transparenz auch in Österreich gefordert

„Aktuelle Erkenntnisse einer Anhörung vor dem US-Kongress belegen massive Mängel und schwerwiegende Missstände im Umgang mit öffentlichen Geldern aus den USA in der Ukraine“, so der FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz. „Nun muss auch NEOS-Außenministerin Meinl-Reisinger rasch Transparenz zu Österreichs Ukraine-Zahlungen schaffen und Kontrolle lückenlos offenlegen“, so Schnedlitz weiter.

„In dieser Anhörung kam zutage, dass sich unter anderem ukrainische Regierungsstellen, Ministerien sowie private Auftragnehmer wiederholt nicht an die vertraglich vereinbarten Transparenzstandards gehalten haben. Besonders gravierend sind die Mängel bei der finanziellen Berichterstattung. Notwendige Nachweise über die Verwendung von Mitteln wurden vielfach verspätet, unvollständig oder in manchen Fällen überhaupt nicht vorgelegt. Dadurch fehlte den Aufsichtsbehörden ein klarer Überblick über den Verbleib erheblicher Geldsummen. Eine lückenlose Nachverfolgung der Mittelflüsse vom US-Finanzministerium bis zum ukrainischen Endempfänger ist nahezu vollständig unmöglich. Diese Entwicklung stellt frühere Zusicherungen über wirksame Kontrollmechanismen in Frage und verschärft die politische Debatte über die Verwendung internationaler Hilfsgelder erheblich“, zitierte der FPÖ-Generalsekretär aus dem Bericht.

„Genau diese dubiosen Umstände sind es auch, vor denen wir Freiheitliche seit Wochen im Zusammenhang mit österreichischen Steuergeldern warnen und die wir konsequent aufzeigen. Während die schwarz-rot-pinke Verlierer-Ampel weiterhin Millionen Euro ins Ausland überweisen will, gerät die eigene Bevölkerung durch Teuerung, hohe Abgaben und eine verfehlte Wirtschaftspolitik zunehmend unter finanziellen Druck. Es ist völlig unverständlich, dass trotz erdrückender Hinweise auf Korruption in der Ukraine – selbst durch dortige Antikorruptionsbehörden – bereits 3,26 Milliarden Euro aus Österreich geflossen sind, ohne dass eine lückenlose Kontrolle sichergestellt wurde. Diese verantwortungslose Politik geht zulasten der heimischen Bevölkerung und untergräbt das Vertrauen in den Umgang mit Steuergeld massiv“, betonte Schnedlitz.

Spätestens nach diesem US-Bericht muss NEOS-Außenministerin Meinl-Reisinger umgehend handeln und offenlegen, welche konkreten Kontroll- und Transparenzstandards Österreich für seine Zahlungen definiert hat, ob diese tatsächlich eingehalten wurden und wie der Verbleib der Mittel im Detail nachvollzogen werden kann. Es braucht endlich volle Transparenz gegenüber der österreichischen Bevölkerung. Sollte diese lückenlose Aufklärung nicht unverzüglich erfolgen oder nicht möglich sein, muss die Republik jeden einzelnen Cent von der Ukraine zurückfordern. Eines ist aber klar: Wer nämlich Steuergeld in dieser Größenordnung ohne ausreichende Kontrolle vergibt, trägt auch die politische Verantwortung und diese muss im Zweifel auch persönliche Konsequenzen bis hin zum Rücktritt von NEOS-Außenministerin Meinl-Reisinger nach sich ziehen“, forderte Schnedlitz.

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Ostern: Bringt der Osterhase heuer Käfigeier?

In Österreich ist jegliche Form der Käfighaltung seit 2020 verboten – der Import von Käfigeiern allerdings nicht

Bunt gefärbte Eier, Osterschinken, Kren, Pinze oder Osterlamm: Rund um Ostern kommen traditionell verschiedenste Köstlichkeiten auf den Tisch. Allerdings können sich darunter auch Lebensmittel befinden, die nicht unseren Produktionsstandards entsprechen: In Österreich ist beispielsweise die Käfighaltung von Legehennen verboten – in Form von verarbeiteten Lebensmitteln wie Ostereiern oder Gebäck kann sie aber trotzdem im Einkaufswagen landen. Der Verein Land schafft Leben erklärt, warum es bei der Osterjause nicht egal ist, woher die Lebensmittel kommen. Wenn nach der 40-tägigen Fastenzeit Ostern gefeiert wird, darf in vielen Haushalten die klassische Osterjause nicht fehlen.

Hannes Royer, Gründer des Vereins Land schafft Leben: „In Österreich haben wir das Glück, eine enorm hochwertige Lebensmittelproduktion zu haben. Und trotzdem greifen wir oft blindlings ins Supermarktregal – und so unter Umständen zu Billigprodukten aus dem Ausland. Ostern sei ein guter Anlass, sich gezielt mit der Herkunft unserer Lebensmittel auseinanderzusetzen. Viele Menschen vertrauen darauf, dass sie sich mit traditionellen Ostergerichten auch regionale Lebensmittel auf den Teller legen. Aber ohne klare Kennzeichnung ist bewusster Konsum Glückssache.“

Ostereier: bunte Schale, anonymer Kern

In Österreich ist jegliche Form der Käfighaltung seit 2020 verboten – der Import von Käfigeiern allerdings nicht. Während sich im Frischeier-Sortiment ausschließlich österreichische Eier finden, können Eier aus dem Ausland über verarbeitete Produkte in die heimischen Supermärkte gelangen. Auch im Osternest können somit Käfigeier liegen: in Form von bereits gekochten und gefärbten Eiern, aber auch fertig gekauften Osterpinzen, -Striezeln oder anderem Ostergebäck. Hier gilt keine Kennzeichnungspflicht. Konsumentinnen und Konsumenten, die nicht selbst Eier färben oder Pinzen backen, bleiben somit über die Herkunft der Eier oder die Haltung der Legehennen meist im Unklaren. Wer Eier in verarbeiteter Form kauft, weiß oft nicht, wie die Hühner gehalten wurden. Ausreichende Sicherheit beim Einkauf kann uns deshalb nur eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung geben. Daher wäre die Dringlichkeit einer umfassenden Kennzeichnungspflicht gegeben. Bis dahin könnte man etwa auf bunte Ostereier zurückgreifen, bei denen die Herstellerbetriebe die Herkunft und Haltungsform freiwillig angeben.

In den vergangenen Monaten wurde in den Medien vermehrt von einer Eierknappheit in Österreich gesprochen. Diese hat verschiedene Ursachen: unter anderem die Vogelgrippe im Ausland, die zu einem Rückgang der Legehennenbestände führt, aber auch der steigende Eierbedarf der Konsumentinnen und Konsumenten. Grundsätzlich ist die heimische Produktion darauf ausgelegt, Österreich auch bei hoher Nachfrage mit Eiern zu versorgen, es kann allerdings vereinzelt zu einem geringeren Angebot in den Supermärkten kommen, etwa bei Bio-Eiern. Es besteht aber kein Grund zur Sorge, dass Ostern 2026 ohne heimische Ostereier gefeiert werden müsste.

Osternest bis -jause: Transparenz auf den ersten Blick

Neben bunten Eiern sollte auch bei anderen verarbeiteten Lebensmitteln unbedingt auf freiwillige Kennzeichnung geachtet werden. Bei Osterschinken, Kren, Brot und Gebäck können verschiedene Gütesiegel Orientierung bieten: Heimischer Kren ist mit dem g.g.A.-Gütezeichen gekennzeichnet – das steht für „geschützte geografische Angabe“ und garantiert, dass der Kren in der Steiermark angebaut wurde. Auch das AMA-Gütesiegel gewährleistet die Produktion in Österreich. Das bedeutet etwa beim Osterschinken, dass das Schwein in Österreich geboren, gemästet und geschlachtet wurde, und bei Brot und Gebäck, dass das vermahlene Getreide aus Österreich stammt.

Hannes Royer: „Lebensmittel sind nie neutral – wir treffen mit jedem Einkauf eine Entscheidung. Denn wir gestalten, was, wo und wie morgen produziert wird. Wer also beim Einkaufen genau hinschaut und sich bewusst entscheidet, genießt mit österreichischen Lebensmitteln bei der Osterjause nicht nur Tradition, sondern auch beste Qualität.“

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Angebot an Selbstverteidigungskursen für Frauen und Mädchen wird 2026 deutlich ausgebaut

„Nicht mit mir“ – Enorme Nachfrage im Pilotjahr bestätigt Interesse und Bedarf

Nach einem äußerst erfolgreichen Pilotjahr 2025 wird die Initiative „Nicht mit mir“ des SPORTLAND Niederösterreich im Jahr 2026 fortgesetzt und deutlich ausgebaut.

„Unsere Selbstverteidigungskurse für Frauen und Mädchen ab 14 Jahren verbinden Sport mit gesellschaftlicher Verantwortung auf einzigartige Art und Weise. Die enorme Nachfrage im ersten Jahr zeigt, dass unser Kombi-Angebot für Selbstschutz, Selbstvertrauen und Bewegung ein absoluter Volltreffer ist“, betont Sportlandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer.

Unter der Schirmherrschaft von Judo-Olympia-Ass Michaela Polleres stehen in den kommenden Monaten insgesamt 270 Kursplätze zur Verfügung. Neben dem Judo Landesverband Niederösterreich sind künftig auch die Landesverbände im Jiu-Jitsu und Karate mit an Bord.

An neun Standorten in Niederösterreich wird es im Rahmen der Initiative 2026 ein Kursangebot geben: Brunn am Gebirge, Klosterneuburg, Krems an der Donau, Pressbaum, Purgstall an der Erlauf, Sankt Pölten, Sollenau, Stockerau und Wimpassing.

Pro Standort stehen jeweils 30 Kursplätze zur Verfügung. Jeder Kurs umfasst fünf Einheiten zu je zwei Stunden und wird von professionellen Coaches der Landesverbände im Judo, Jiu-Jitsu und Karate geleitet. Die Inhalte reichen von der Fallschule über einfache und effektive Abwehrtechniken bis hin zu gezielten Schlag- und Tritttechniken sowie der richtigen Einschätzung von Gefahrensituationen.

„Die Kurse leisten einen wichtigen Beitrag zur Gewaltprävention und sind ein Sportangebot mit enormer gesellschaftlicher Relevanz. Jede Frau und jedes Mädchen hat das Recht, sich sicher zu fühlen – im Alltag, auf dem Schulweg oder im öffentlichen Raum. Jede Teilnehmerin nimmt also nicht nur Techniken mit nach Hause, sondern auch Mut, Selbstvertrauen und Freude an der Bewegung“, so Landbauer.

Pro Teilnehmerin fällt lediglich ein symbolischer Selbstbehalt von 20 Euro an – die restlichen Kurskosten werden von SPORTLAND Niederösterreich getragen. Am besten rasch anmelden, denn die Plätze sind begrenzt.

Alle Informationen zur Initiative sowie zur Anmeldung finden Sie auf der Projekt-Website: www.sportlandnoe.at/nicht-mit-mir

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Drohen leere Regale bei „Dreh und Trink“? Hersteller schlägt Alarm!

Die angespannte geopolitische Lage rund um die Straße von Hormus hat direkte Auswirkungen auf die Produktion von „Dreh und Trink“

Die angespannte geopolitische Lage rund um die Straße von Hormus hat direkte Auswirkungen auf die Produktion von „Dreh und Trink“

Durch die Schließung einer der wichtigsten globalen Handelsrouten, ist die Versorgung mit einem zentralen Verpackungsrohstoff für die Produktion von „Dreh und Trink“ massiv beeinträchtigt.

„Die Versorgungssicherheit mit LDPE ist aktuell nicht mehr gegeben. Die Lage ist ernst. Wenn sich die Situation nicht rasch entspannt, könnten im Sommer tatsächlich Produkte im Regal fehlen“, sagt Mag. Kurt Hofer, Geschäftsführer der Klosterquell Hofer GmbH.

Rohstoffpreise explodieren – massive Belastung für Hersteller

Das Unternehmen beobachtet derzeit eine dramatische Entwicklung an den Rohstoffmärkten: Die Preise für Polyethylen, das für die Produktion der charakteristischen Beutel benötigt wird, haben sich innerhalb kürzester Zeit verdoppelt.

„Aufgrund des sprunghaften Anstiegs der Rohstoffpreise erleben wir aktuell eine unvorhersehbare Mehrbelastung, die uns stärker trifft als die Corona-Pandemie“, so Kurt Hofer.

Sommer wird zur Bewährungsprobe

Kurzfristig kann die Produktion noch stabil gehalten werden. Doch die kommenden Monate gelten als kritisch.

„Aktuell können wir liefern. Aber wenn die Rohstoffversorgung weiterhin unterbrochen bleibt, müssen wir uns auf Einschränkungen einstellen. Das ist ein realistisches Szenario“, erklärt Hofer.


Die Klosterquell Hofer GmbH mit Sitz in Gutenstein, Niederösterreich, ist seit über 50 Jahren Hersteller des international bekannten Kindergetränks „Dreh und Trink“, das in über 30 Ländern weltweit vertrieben wird. Die Firma fordert rasche Maßnahmen zur Stabilisierung der globalen Lieferketten sowie politische Initiativen zur Entspannung der Lage im Nahen Osten.


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TierQuarTier startet Osteraktion 2026

Wunschzettel für Tiere in Not

Ostern steht vor der Tür und auch im TierQuarTier warten Hunde, Katzen und Kleintiere auf kleine Osterüberraschungen. Mit der traditionellen Osteraktion ruft das Tierheim Tierfreund*innen dazu auf, den tierischen Bewohnern einen Herzenswunsch zu erfüllen und ihnen die Zeit im Tierheim ein wenig zu verschönern.

Viele Tiere im TierQuarTier mussten bereits schwierige Erfahrungen machen: Sie wurden ausgesetzt, verletzt aufgefunden oder konnten aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr bei ihren bisherigen Besitzer*innen bleiben. Während sie auf ein neues Zuhause warten, sorgt das TierQuarTier-Team täglich für ihre Versorgung und Betreuung.

Gerade zu besonderen Anlässen wie Ostern möchten viele Menschen helfen. Deshalb haben die Tiere im TierQuarTier auch heuer wieder ihre Wunschzettel „geschrieben“. Darauf stehen Dinge, die ihren Alltag im Tierheim angenehmer machen: Kauartikel und Beschäftigungsspielzeug für Hunde, kuschelige Decken für Katzen oder Kräuter und Versteckmöglichkeiten für Kleintiere.

„Viele unserer Tiere verbringen die Osterfeiertage im Tierheim, weil sie noch kein neues Zuhause gefunden haben. Mit unserer Osteraktion möchten wir ihnen trotzdem eine kleine Freude bereiten“, erklärt Thomas Benda, Betriebsleiter des TierQuarTiers. „Schon ein kleines Geschenk kann den Alltag unserer Tiere bereichern und ihnen Abwechslung schenken.Das schönste Ostergeschenk für unsere Tiere bleibt natürlich ein eigenes Zuhause.“

Tierfreunde können die Wünsche der Tiere ganz einfach erfüllen: Die benötigten Produkte sind auf den Wunschlisten auf der Website des TierQuarTiers zu finden. Die Geschenke können entweder per Post an das TierQuarTier geschickt oder direkt vor Ort abgegeben werden. Die Osteraktion soll nicht nur Freude schenken, sondern auch darauf aufmerksam machen, dass viele Tiere noch auf ein liebevolles Zuhause warten.

So kann man helfen

Die Wunschlisten der Tiere sowie alle Informationen zur Osteraktion finden Sie hier: https://www.tierquartier.at/osterhasenaktion-2026/ – Sachspenden können per Post an das TierQuarTier Wien (Süßenbrunner Straße 101, 1220 Wien) geschickt oder während der Öffnungszeiten abgegeben werden.

Besonders dankbar ist das TierQuarTier auch für die Unterstützung von Unternehmen, die die Aktion mittragen. Im Dehner in Gerasdorf sowie im Fressnapf in Seyring hängen Wunschzettel der Tierheimtiere direkt in den Filialen. Tierfreund*innen können dort die Wünsche auswählen und gleich vor Ort erfüllen.

Keine Tiere als Ostergeschenk

Rund um Ostern erinnert das TierQuarTier außerdem daran, dass Tiere keine Geschenke sind. Besonders Kaninchen werden in dieser Zeit häufig spontan angeschafft. „Kaninchen brauchen viel Platz, Sozialkontakte und eine artgerechte Haltung. Sie sind keine kurzfristigen Ostergeschenke“, so Thomas Benda. Eine Anschaffung sollte immer gut überlegt sein und langfristig Verantwortung bedeuten.

Das TierQuarTier Wien – das Zuhause auf Zeit für Tiere in Not

Im TierQuarTier werden regelmäßig Tiere aufgenommen, die gefunden oder behördlich abgenommen wurden. Während sich manche Vierbeiner dank eines Chips rasch wieder mit ihren Besitzer*innen vereinen lassen, bleibt bei anderen zunächst unklar, woher sie kommen. Besonders bei Hunden und Freigängerkatzen ist das Chippen und Registrieren daher entscheidend: Nur wenn ein Tier nicht nur gechippt, sondern auch korrekt registriert ist, können seine Besitzer schnell ausfindig gemacht werden.

Das TierQuarTier Wien ist eines der modernsten Tierheime Europas und entspricht den höchsten Standards einer zeitgemäßen Tierbetreuung. Alle Tiere werden während ihres Aufenthalts medizinisch versorgt, professionell gepflegt und liebevoll betreut, während sie auf ein neues, artgerechtes Zuhause warten.

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Eigentumswohnungen: Preise steigen moderat, Nachfrage deutlich

Der Quadratmeterpreis erhöhte sich um vier Prozent auf durchschnittlich 6.041 Euro - Nachfrageplus vor allem in der Steiermark und Wien

Die Angebotspreise für Eigentumswohnungen in Österreich sind im Jahr 2025 gestiegen. Der Durchschnittspreis erhöhte sich von 5.810 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2024 auf 6.041 Euro pro Quadratmeter im Jahr 2025. Das entspricht einem Plus von vier Prozent. Eine Eigentumswohnung mit 70 Quadratmetern kostet damit im Schnitt 422.870 Euro. Gleichzeitig hat die Nachfrage bereits das zweite Jahr in Folge deutlich angezogen: Sie lag im Jahr 2025 um 17 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Das zeigt die aktuelle Datenanalyse von ImmoScout24.at, für die rund 194.000 Inserate auf der Immobilienplattform ausgewertet wurden.

„Das Interesse an Eigentumswohnungen ist groß, die Nachfrage auf unserer Plattform steigt schon seit 2024 stark. Nun bewegen sich auch die Preise. Sofern die langfristigen Kreditzinsen stabil bleiben, ist die Trendwende am Immobilienmarkt damit gegeben“, erläutert Markus Dejmek, Geschäftsführer von ImmoScout24 in Österreich.

Tirol bleibt am teuersten, Steiermark am günstigsten

Die teuersten Eigentumswohnungen finden sich weiterhin im Westen Österreichs. Am kostspieligsten ist Tirol mit einem Durchschnittspreis von 7.043 Euro pro Quadratmeter. Eine 70-Quadratmeter-Wohnung kostet dort durchschnittlich 493.010 Euro. Dahinter folgen Vorarlberg mit 6.901 Euro pro Quadratmeter (483.070 Euro für 70 Quadratmeter) und Wien mit 6.636 Euro pro Quadratmeter (464.520 Euro für eine 70-Quadratmeter-Wohnung). Auch Salzburg liegt mit 6.342 Euro pro Quadratmeter weiterhin deutlich über dem österreichischen Durchschnitt. Eine Wohnung mit 70 Quadratmetern kostet dort 443.940 Euro.

Am günstigsten sind Eigentumswohnungen in der Steiermark. Dort liegt der Preis bei 4.331 Euro pro Quadratmeter, eine 70-Quadratmeter-Wohnung kostet im Schnitt 303.170 Euro. Ebenfalls vergleichsweise günstig sind Niederösterreich mit 4.673 Euro pro Quadratmeter (327.110 Euro für 70 Quadratmeter) sowie Oberösterreich mit 4.721 Euro pro Quadratmeter (330.470 Euro).

Stärkster Preisanstieg im Burgenland

Besonders deutlich sind die durchschnittlichen Angebotspreise im Burgenland gestiegen: Dort legte der Durchschnittspreis innerhalb eines Jahres um 33 Prozent zu – von 3.909 Euro auf 5.198 Euro pro Quadratmeter. Eine 70-Quadratmeter-Wohnung kostet damit im Schnitt 363.860 Euro. Der Grund liegt im Neubau:

„Der Markt im relativ kleinen Burgenland wird von der Fertigstellung von Neubauprojekten stark beeinflusst. Der Quadratmeterpreis von rund 5.000 Euro entspricht dem Preisniveau von aktuellen Neubauwohnungen“, so Markus Dejmek.

In Oberösterreich stiegen die Preise um fünf Prozent auf 4.721 Euro pro Quadratmeter, in Kärnten um vier Prozent auf 5.079 Euro. Moderater fiel die Entwicklung in den hochpreisigen Bundesländern aus: In Salzburg legten die Preise um drei Prozent zu, in Vorarlberg und Tirol jeweils um zwei Prozent. In Wien betrug das Plus lediglich ein Prozent.

Nachfrage zieht in fast allen Bundesländern an

Parallel zu den moderaten Preissteigerungen ist die Nachfrage nach Eigentumswohnungen deutlich gestiegen. Besonders stark fiel das Interesse in Wien und der Steiermark aus, wo die Nachfrage jeweils um 21 Prozent zulegte. Auch Vorarlberg (plus 20 Prozent) und Tirol (plus 18 Prozent) verzeichneten kräftige Zuwächse. In Niederösterreich und Salzburg stieg die Nachfrage um jeweils zwölf Prozent, in Kärnten um acht Prozent. Rückgänge gab es hingegen im Burgenland mit minus acht Prozent sowie in Oberösterreich mit minus ein Prozent.

Über die Datenanalyse

Die im März 2026 durchgeführte Analyse basiert auf 193.659 Datenpunkten für Eigentumswohnungen aus den Jahren 2024 und 2025 der auf ImmoScout24.at veröffentlichten Angebote. Als Berechnungsmethode für das statistische Mittel wurde der Median gewählt. Der Median hat im Gegensatz zum Mittelwert den Vorteil, dass er nicht durch wenige extrem billige oder wenige extrem teure Objekte verzerrt wird.

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FPÖ – Schnedlitz „‚Kiews Außenministerin‘ Meinl-Reisinger missbraucht Österreich als ‚Bankomat‘ für ukrainische Korruption“

Meinl-Reisinger muss Tauchstation zu Ukraine-Korruption endlich beenden und unser Steuergeld zurückfordern!

Angesichts der unfassbaren Korruptionsskandale in der Ukraine forderte FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz ein sofortiges Ende der Kriegslogik und einen bedingungslosen Stopp aller weiteren intransparenten Geldgeschenke an Kiew. Für den freiheitlichen Generalsekretär ist das Maß endgültig voll: „Ich fordere die völlig überforderte Außenministerin Beate Meinl-Reisinger auf, endlich Verantwortung für die österreichische Bevölkerung und für das österreichische Steuergeld zu übernehmen, anstatt sich als Kriegs-Claqueur der Kiewer Regierung aufzuspielen.“

Die Dimensionen des ukrainischen Korruptionssumpfs seien beispiellos. Die ukrainischen Antikorruptionsbehörden (NABU und SAPO) verzeichneten Stand Ende 2025 erschreckende 1.500 Angeklagte und über 750 formelle Anklageschriften. Im absoluten Epizentrum des jüngsten Skandals („Operation Midas“) stehe ein massives Schmiergeldsystem, bei dem mindestens 100 Millionen US-Dollar veruntreut wurden – orchestriert von engen Vertrauten und ehemaligen Geschäftspartnern von Präsident Wolodymyr Selenskyj.

Anstatt aufzuräumen, hat die Kiewer Führung jedoch versucht, die Ermittlungen sogar zu sabotieren. „Präsident Selenskyj drückte ein Gesetz durch, das die unabhängigen Antikorruptionsbehörden faktisch ausschalten sollte, was erst durch Massenproteste gestoppt wurde. Wer Aufklärung und Antikorruptionsbehörden bekämpft, spricht für sich“, erklärte Schnedlitz und weiter: „Interessant sind auch die panischen Reaktionen und Reflexe des ukrainischen Botschafters und die Attacken gegen die freiheitlichen Forderungen nach Aufklärung der letzten Tage in Österreich. Diese muss man gar nicht weiter kommentieren. Wer im Zusammenhang mit dem Wunsch nach Ermittlungen, Aufklärung und der Beantwortung berechtigter Fragen so reagiert und versucht, Aufklärung und Rechtsstaatlichkeit auch auf österreichischem Boden zu attackieren, spricht für sich selbst.“

„Trotz der erdrückenden Beweislage hinsichtlich Korruption in der Ukraine selbst, auch durch die ukrainischen Antikorruptionsbehörden, drückt die Verlierer-Koalition – angeführt von Meinl-Reisinger, die offensichtlich viel mehr als Außenministerin für Kiew und nicht für Wien agiert – weiter blind auf den Überweisungsknopf. Unglaubliche 3,26 Milliarden Euro wurden bereits an die Ukraine verschenkt. Das entspricht 800 Euro, die jedem einzelnen Haushalt in Österreich eiskalt aus der Tasche gezogen wurden. Weitere Millionen sollen folgen. Das ist vor dem Hintergrund der vielen Ermittlungen und Vorwürfe absurd“, so der freiheitliche Generalsekretär.

„Statt skandalösen Kriegstourismus auf Kosten der Steuerzahler zu betreiben und Österreich zum ‚sprichwörtlichen Bankomaten‘ für Geldgeschenke in Milliardenhöhe in Richtung ukrainischer Korruption zu machen, muss Meinl-Reisinger umgehend für vollständige Aufklärung sorgen, wo unsere bisherigen Milliarden genau verwendet wurden oder versickert sind“, betonte Schnedlitz.

„Wenn diese lückenlose Aufklärung nicht umgehend erbracht wird, muss jeder einzelne Cent zurückgefordert werden. Es ist ein direkter Verrat an der eigenen Bevölkerung, wenn die Regierung in Zeiten der Rekordteuerung österreichische Gelder in einem Sumpf versenkt. Weitere Zahlungen an dieses korrupte System sind grob fahrlässig und würden dem Fass den Boden ausschlagen. Sollte nur noch ein Euro in Richtung Korruption fließen, kann die Ministerin endgültig ihre Koffer packen“, so Schnedlitz abschließend.

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Mann beim Hantieren mit Handgranate schwer verletzt

Eine im Müllraum gefundene Übungsgranate explodierte

Heute Vormittag wurde die Polizei aufgrund eines Unfalls mit einer Übungshandgranate in einer Wohnung in Wien-Floridsdorf alarmiert. Der 45-jährige Wohnungsmieter gab gegenüber eingetroffenen Beamten an, im Müllraum des Mehrparteienhauses eine Kiste mit diversen Kriegsmaterialien gefunden zu haben. Diese hätte er mit in seine Wohnung genommen und in weiterer Folge beim Hantieren mit dem Zünder einer Übungshandgranate ohne Sprengkörper eine Verletzung der linken Hand erlitten. Der Mann wurde durch einen Rettungsdienst notfallmedizinisch erstversorgt und in ein Spital gebracht. Nach ersten Einschätzungen der hinzugezogenen sprengstoffkundigen Organe befanden sich unter den aufgefundenen Gegenständen keine funktionsfähigen Sprengkörper, weshalb von ihnen keine größere Explosionsgefahr ausgegangen war. Die übrigen Kriegsmaterialien wurden sichergestellt und durch den Entschärfungsdienst der Direktion für Spezialeinheiten abtransportiert.

Der 45-Jährige wurde wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Waffengesetz angezeigt. Weitere Ermittlungen sind im Gange.

Präventionstipps der Wiener Polizei:
° Wenn Sie sprengstoffverdächtige Gegenstände oder Kriegsmaterial auffinden, merken Sie sich den Auffindungsort und  begeben Sie sich in sichere Distanz.
° Rufen Sie unverzüglich 133 oder 112.
° Sprengstoffverdächtige Gegenstände und Kriegsmaterial dürfen nicht bewegt oder manipuliert werden.

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Anwalt von Ex-ORF-Generaldirektor Weißmann äußert sich zu Vorwürfen und weist die laufende Vorverurteilung zurück

"Vorwürfe wurden vom ORF bislang nicht geprüft und die Persönlichkeitsrechte von Mag. Weißmann werden laufend verletzt"

Via Presseaussendung äußerste sich heute der Rechtsvertreter von Mag. Weißmann wie folgt:

Mag. Roland Weißmann hat sich bislang aus Gründen des Schutzes der Privatsphäre nicht im Detail zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen geäußert. Nachdem aber das Stiftungsratspräsidium gestern, am 12. März, dem Stiftungsrat einseitig eine Stellungnahme der am Sachverhalt beteiligten ORF-Mitarbeiterin vorgelesen hat, der ORF ihn weiter medial vorverurteilt und die Rechte von Mag. Weißmann seit Tagen massiv verletzt, sieht er sich gezwungen, nunmehr auf die aus seiner Sicht unhaltbaren Vorwürfe einzugehen.

Mag. Weißmann hat bis heute keinen Überblick über das Material noch kennt er die gestern verlesene Stellungnahme. Er wurde vom ORF bislang nicht aufgefordert, seine Sicht der Dinge darzustellen, sondern wird sowohl vom Stiftungsratspräsidium als auch medial laufend vorverurteilt. Das Material wurde bislang nach Kenntnis von Mag. Weißmann auch nicht auf Authentizität überprüft. Sein Fall wird nunmehr geradezu zelebriert als Paradebeispiel für Machtmissbrauch und Übergriffe, ohne dass die Seite von Mag. Weißmann ein einziges Mal zu den Vorwürfen gehört wurde. Mag. Weißmann war zeit seiner Tätigkeit als Generaldirektor nachweisbar immer bemüht, gemeldete Fälle von Machtmissbrauch und sexueller Belästigung aufzuklären und abzustellen. Die Fälle, die ihm während seiner Amtszeit gemeldet wurden, rührten alle aus der Zeit vor seiner Tätigkeit als Generaldirektor und wurden von ihm korrekt und unter Einbeziehung interner und externer Rechtsberatung aufgearbeitet.

Die private Beziehung: Chronologie und Einvernehmlichkeit

Mag. Weißmann hatte mit der beteiligten Mitarbeiterin seit ca. Ende 2019 eine private Beziehung. Mag. Weißmann war damals weder Generaldirektor noch war er ihr Vorgesetzter. Die Beziehung hat als eine Art „emotionale Affäre“ begonnen. Es kam in beidseitigem Interesse und Initiative zu gemeinsamen Essen, Laufausflügen, Besuchen zu Hause und immer wieder zu regem Austausch per Telefon und Chats. Dabei wurden wechselseitig und einvernehmlich auch intime und höchstpersönliche Nachrichten ausgetauscht. Die Beziehung kühlte im Jahr 2021 deutlich ab.
Im Oktober 2022 kontaktierte die Frau Mag. Weißmann mit Werbefotos ihrer Person und forderte ihn auf, das schönste auszusuchen. Als Dank dafür lud sie ihn zu einem „romantischen Essen“ ein und teilte ihm dort mit, dass ihre Ehe nunmehr am Ende sei, und signalisierte Interesse an einer Beziehung; es kam dabei auch zu einvernehmlichem physischen Kontakt. Kurz danach zog sie sich wieder zurück und teilte dies in mehreren Nachrichten und Telefonaten Mag. Weißmann mit. Diese wurden offenbar, und jedenfalls ohne seine Zustimmung, mitgeschnitten. Am 31.12.2022 kam es zu einem freundschaftlichen Laufausflug. Im Sommer 2023 lud die Mitarbeiterin Mag. Weißmann in ihr neu gebautes Haus ein, es gab einen gemeinsamen Laufausflug und sie teilte ihm danach mit, dass sie nunmehr zwar geschieden sei, aber einen neuen Lebensgefährten habe. Mag. Weißmann zog sich daraufhin zurück. Es gab nur noch oberflächlichen Kontakt, aber auch keine Spannungen. Noch im Jahr 2025 gratulierte die Frau Mag. Weißmann per WhatsApp zum Geburtstag.

Mag. Weißmann hat diese private Beziehung niemals mit seiner (ab 2022 bestehenden) Stellung als Generaldirektor in Verbindung gebracht. Die Tätigkeit der Mitarbeiterin beim ORF war während der gesamten Zeit niemals Thema zwischen ihr und ihm. Es gab auch niemals irgendeine Form der Druckausübung oder eines Machtmissbrauchs.

Druck auf Mag. Weißmann und erzwungener Rücktritt

Beispiellos ist der Umgang des Stiftungsratspräsidiums mit der Causa. Die neue Generaldirektorin Ingrid Thurnher hat in der ZIB 2 am 12. März bestätigt, dass sie keine Kenntnis vom genauen Sachverhalt hat und die Vorwürfe, die spätestens seit 4. März dem Stiftungsratspräsidium bekannt sind, bislang nicht geprüft wurden. Mag. Weißmann hat auf Druck des Stiftungsratspräsidiums und zum Schutz seiner Reputation und der des ORF am 8. März seinen Rücktritt erklärt. Auch seitdem ist der ORF nicht mit einem Ansinnen auf Aufklärung auf ihn zugekommen. Vielmehr hat das Stiftungsratspräsidium mit seiner Veröffentlichung der unbewiesenen Vorwürfe am 9. März den ORF ins Chaos gestürzt und Mag. Weißmann einer massiven Rufschädigung ausgesetzt. Anders als von Stiftungsratspräsident Heinz Lederer behauptet, war diese Vorgehensweise nicht alternativlos. Die Vorgänge seit 4. März 2026 spielten sich vielmehr wie folgt ab:

Am Mittwoch, den 4. März 2026, wurde das Stiftungsratspräsidium des ORF über einen Rechtsanwalt kontaktiert. Dieser gab an, eine ORF Mitarbeiterin zu vertreten, und zeigte den Mitgliedern des Stiftungsrates Ton-, Bild-, und Videomaterial, das übergriffiges Verhalten dokumentiere. Der Rechtsanwalt forderte namens seiner Mandantin den Rücktritt von Mag. Weißmann als Generaldirektor, einen Verzicht auf eine weitere Kandidatur, eine Geldspende an eine karitative Organisation und die Übernahme des Rechtsanwaltshonorars der Frau binnen kurzer Frist bis zum 10. März. Später erfolgte sogar eine Fristverkürzung auf den 9. März um 12:00. Falls Mag. Weißmann der Aufforderung nicht nachkomme, werde „die Sachlage, die Optik und die Art und Weise der Kommunikation allenfalls der Journalismus, das Unternehmen oder die Öffentlichkeit klären“. Mag. Weißmann wurde daraufhin von Lederer und anderen Mitgliedern des Stiftungsrates mit diesem nicht überprüfbaren Vorwurf konfrontiert. Er konnte die den Mitgliedern des Stiftungsrats vorgelegten Unterlagen entgegen anders lautender Behauptungen weder einsehen noch entgegennehmen.
Das Stiftungsratspräsidium und der von ihm beigezogene Rechtsanwalt teilten Mag. Weißmann in zahlreichen Gesprächen seit dem 5. März mit, dass es gleichgültig sei, ob die Vorwürfe richtig seien oder nicht, bereits die erhobene Verdachtslage reiche aus. Er müsse zum Schutz des ORF und seiner Person der Forderung der Mitarbeiterin nachkommen und zurücktreten. Mag. Weißmann erklärte sich dazu letztlich schweren Herzens bereit, wobei ihm am Abend des 8. März nach seinem Rücktritt überraschend vom Stiftungsratspräsidium mitgeteilt wurde, dass dieser nun doch eine Presseaussendung am 9. März veröffentlichen werde, in der Vorwürfe sexueller Belästigung thematisiert werden würden.

Unklare Motivlagen innerhalb des ORF

Aus Medienberichten ist bekannt geworden, dass ein besonderes Naheverhältnis zwischen der beteiligten Mitarbeiterin und einem hochrangigen ORF-Mitarbeiter bestehen soll. Dieser Mitarbeiter reklamiert für sich Ansprüche aus Pensionszusagen, die Herrn Mag. Weißmann im Zuge seines Amtsantritts am späten Nachmittag des 31.12.2021 erstmals mitgeteilt wurden. Da hierzu im ORF bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Dokumentation vorgelegen war, hat Mag. Weißmann eine externe rechtliche Überprüfung beauftragt. Diese Prüfung kam zu dem eindeutigen Ergebnis, dass die Ansprüche nicht zu Recht bestünden, was dem ORF-Mitarbeiter von Mag. Weißmann auch unmissverständlich mitgeteilt wurde. Der hochrangige Mitarbeiter wurde dabei vom selben Rechtsanwalt vertreten, der am 4.3.2026 beim Stiftungsrat vorstellig wurde.

Herr Mag. Weißmann begrüßt die vom Stiftungsratsvorsitzenden und der neuen Generaldirektorin Ingrid Thurnher angekündigte Aufarbeitung. Er hat sich jedoch verständlicherweise nunmehr entschlossen, die gesamten Vorgänge, die zu seinem Rücktritt geführt haben, selbst einer weitergehenden rechtlichen Prüfung durch wkk law Rechtsanwälte (Hon.-Prof. Dr. Norbert Wess) zuzuführen.

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FPÖ – Belakowitsch: „AMS-Chef erpresst Österreicher Mehr Ausländer oder länger arbeiten!“

"Unverfrorene Drohung des AMS-Chefs beweist – Systemparteien wollen Bevölkerungsaustausch statt Politik für eigene Leute"

Für einen handfesten Skandal sorgte die jüngste Aussage von AMS-Chef Kopf, der den Österreichern in Bezug auf den prognostizierten Arbeitskräftemangel eine mehr als skurrile Ansage machte: „Wer keine Ausländer will, der wird halt selbst länger arbeiten müssen.“ Für FPÖ-Klubobmannstellvertreterin und freiheitliche Sprecherin für Arbeit und Soziales, NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch, ist diese Aussage „ein an Dreistigkeit nicht zu überbietender Erpressungsversuch an der eigenen Bevölkerung“.

„Dieser Sager des AMS-Chefs ist eine unverfrorene Provokation. Ein Systemfunktionär, der von den Zwangsbeiträgen der Österreicher fürstlich entlohnt wird, richtet unserem Volk aus, es habe nur die Wahl zwischen noch mehr Massenzuwanderung oder einem Leben in der Arbeit bis zum Umfallen. Das ist die Bankrotterklärung der schwarz-rot-pinken Verlierer-Koalition und ihrer Vasallen in den staatsnahen Institutionen. Anstatt die Probleme zu lösen, die sie selbst geschaffen haben, erpressen sie jetzt die eigene Bevölkerung“, kritisierte Belakowitsch. Es sei eine Verhöhnung der hunderttausenden arbeitslosen Österreicher, wenn der AMS-Chef als einzige Lösung „Geflüchtete und Vertriebene“ sehe, anstatt sich um die eigenen Leute zu kümmern.

Für die freiheitliche Sozialsprecherin offenbart diese Aussage die wahre Agenda der Systemparteien: „Herr Kopf betreibt hier ganz offen die Agenda des Bevölkerungsaustauschs. Anstatt unsere eigenen Arbeitslosen zu qualifizieren, die Steuern auf Arbeit zu senken, damit sich Leistung wieder lohnt, und unsere Familien so zu unterstützen, dass sie ohne Zwang leben können, will man das Land mit Billigarbeitskräften aus aller Welt fluten. Diesem Plan werden wir Freiheitliche uns mit aller Kraft entgegenstellen!“

„Die Lösung liegt nicht darin, die Österreicher zu erpressen. Die Lösung ist eine ‚Österreich zuerst‘-Politik, die unsere eigenen Leute in den Mittelpunkt stellt. Wir brauchen eine massive steuerliche Entlastung für Arbeitnehmer und Betriebe, die Qualifizierung unserer eigenen Arbeitslosen und vor allem einen sofortigen und bedingungslosen Stopp der illegalen Massenzuwanderung. Es braucht eine Festung Österreich und einen Volkskanzler Herbert Kickl, der die Interessen unserer Bevölkerung wieder an die erste Stelle setzt!“, so Belakowitsch, die AMS-Chef Kopf noch ausrichtete, dass es nach zwanzig Jahren Systemverwaltung seinerseits endlich Zeit wäre, sich selbst in einen produktiven Arbeitsprozess zu integrieren.

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Stress mit dem Anti-Stress-Entchen

Produktrückrufe der Firma UOUOROSE GmbH

Gleich zwei Produktrückrufe an einem Tag von der gleichen Firma sind eigentlich ungewöhnlich. Die Firma UOUOROSE GmbH ruft zum Einen den Artikel “ Mehlbällchen mit Gänsehaut-Kaninchen“ (was immer das auch sein mag – wir vermuten Kinderspielzeug) zurück.

Zum Anderen scheint es Stress mit dem Anti-Stress-Entchen zu geben. Dieses wird ebenfalls zurückgerufen, weil Gesundheitsgefahr für Kinder besteht.

Kontakt für Rückfragen:
UOUOROSE GmbH
Tel: +43 1 2710016
E-Mail: at.uouorose@gmail.com

Diese Warnung bedeutet nicht, dass die Gefährdung durch das Unternehmen UOUOROSE GmbH verursacht wurde. (Fotos: UOUOROSE)

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ARBÖ warnt vor Nachteilen bei neuer Spritpreis-Regel

ARBÖ befürchtet, dass auch Preissenkungen seltener durchgeführt werden

Die Bundesregierung einigte sich darauf, dass Treibstoffpreise künftig nur noch dreimal pro Woche angehoben werden dürfen. „Damit“, kritisiert KommR Mag. Gerald Kumnig, ARBÖ-Generalsekretär, „wird weder den Autofahrern schnell geholfen noch die Treibstoffkosten gesenkt. Vielmehr ist zu befürchten, dass Tankstellen dann auch seltener einen sinkenden Preis an die Konsumenten weitergeben, da Preisanpassungen nach oben eben nur noch an drei Tagen in der Woche durchgeführt werden dürfen. Dann wäre diese Maßnahme ein Schuss nach hinten.“

Weitaus sinnvoller wäre ein komplettes Aussetzen der CO2-Bepreisung oder Mineralölsteuer beziehungsweise eine Senkung der Mehrwertsteuer, die – ganz nach dem Vorbild der Lebensmittelpreise – schnell umgesetzt werden kann. „Das wären rasche Entlastungsmaßnahmen für die Kraftfahrer. Autofahren ist ja kein Selbstzweck, sondern notwendig um das soziale Leben zu organisieren und den Arbeitsplatz zu erreichen. Für uns ist es unverständlich, dass bei diesem wichtigen Thema die Bundesregierung säumig bleibt und keine Lösungen liefert“, ärgert sich Gerald Kumnig über das Ergebnis des heutigen Ministerrates. Ziel muss weiterhin ein Treibstoffpreis von 1,50 Euro sein, wie Kumnig weiter ausführt: „Wir fordern eine echte Entlastung und keinen halbherzigen politischen Kompromiss, der den Konsumenten kaum etwas bringt.“

Während der Preis der Rohölsorte Brent am heutigen Mittwoch auf unter 90 US-Dollar sinkt, bleiben die Treibstoffpreise weiterhin auf hohem Niveau: Diesel kostete im Durchschnitt 1,925 Euro, Super 95 hat einen durchschnittlichen Liter-Preis von 1,721 Euro.

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Selenskyj und Merkel sollen mit Europäischen Verdienstorden ausgezeichnet werden

Ein Zeichen an Realitätsverlust der EU-Eliten

Die Entscheidung des Europäischen Parlaments, den neuen Europäischen Verdienstorden unter anderem an den geldgierigen Warlord und Autokraten der Ukraine Wolodymyr Selenskyj und die frühere deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel zu verleihen, ist ein Treppenwitz der Geschichte. Während Europa mit Krieg, wirtschaftlichen Problemen und den massiven Folgen der Migrationskrise konfrontiert ist, beschäftigt sich das Europäische Parlament scheinbar damit, im Fließbandverfahren neue Orden zu verteilen.

Besonders unverständlich ist die Ehrung des ukrainischen Führers. Selenskyj hat in den vergangenen Monaten nicht nur durch das Fehlen von ernsthafte Friedensinitiativen auf sich aufmerksam gemacht, sondern zuletzt mit Morddrohungen (anders kann man die Androhung der Entsendung eines Killerkommandos nicht bezeichnen) gegenüber dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban für Schlagzeilen gesorgt. Gleichzeitig bleiben in der Ukraine weiterhin demokratische Wahlen ausgesetzt. Eine derartige Person auszuzeichnen, die keinerlei erkennbare Schritte in Richtung Frieden setzt, demokratische Prozesse blockiert und Menschen die nicht nach seiner Pfeife tanzen mit dem Tod bedroht, ist für die EU als selbsternannte ‚Friedensunion‘ ein höchst fragwürdiges Zeichen.

Auch die Ehrung der ehemaligen deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in keinster Weise nachvollziehbar. Ihre Politik während der Migrationskrise – insbesondere die berühmten drei Worte „Wir schaffen das“ – hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Europa mit massiver illegaler Migration und deren Folgen konfrontiert ist. Die Fehlentscheidungen ihrer Politik hat Europa nachhaltig in negativer Weise verändert und auch Sicherheitsprobleme extrem verschärft. Eine solche Politik jetzt mit einem europäischen Orden zu belohnen, ist völlig verfehlt und zeigt zudem die Realitätsferne der EU. Für uns ist Merkel die Totengräberin Deutschlands, wenn nicht gar von ganz Europa.

Just in Zeiten geopolitischer Spannungen und zahlreicher Krisen in Europa kann man von der EU konkrete Lösungen erwarten, statt dass sich diese im Verteilen von Auszeichnungen an fragwürdige Personen übt. Die EU-Institutionen sollten sich endlich auf die echten Probleme Europas konzentrieren, anstatt sich selbst mit Orden und Zeremonien zu beschäftigen.

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Ukrainischer Milliarden-Geldtransport-Skandal muss lückenlos aufgeklärt werden

Freiheitliche fordern Regierung und Behörden zu sofortigen Ermittlungen auf und verlangen Zahlungsstopp an Ukraine sowie Prüfung aller bisher überwiesenen Steuergelder

In ihrer heutigen Pressekonferenz forderten die beiden FPÖ-Generalsekretäre NAbg. Christian Hafenecker, MA, und NAbg. Michael Schnedlitz volle Aufklärung und sofortige Ermittlungen der heimischen Behörden rund um die vor wenigen Tagen in Ungarn wegen des Verdachts der Geldwäsche gestoppten Geldtransporter, die sich auf dem Weg von der Raiffeisenbank in Wien in die Ukraine befunden haben sollen. FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, schilderte die Details: „40 Millionen US-Dollar, 35 Millionen Euro und was besonders bemerkenswert ist, auch noch neun Kilogramm Gold wurden in Form von Goldbarren in einem einzigen Transport bewegt, begleitet von einem ehemaligen ukrainischen Geheimdienstgeneral. Das ist kein üblicher Vorgang und wirft zahlreiche Fragen auf: Etwa, ob dieser Transport entsprechend der geltenden EU-Verordnung deklariert war und warum man in Zeiten von Internetbanking und Co überhaupt physisch dermaßen viel Geld durch Europa karren muss. Da drängt sich die Vermutung auf, dass man schlicht und ergreifend digitale Spuren vermeiden wollte!“

Der aktuelle Vorfall sei jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Seit Jänner 2025 sollen auf dieser Route bereits insgesamt rund 900 Millionen US-Dollar, 400 Millionen Euro und 146 Kilogramm Gold bewegt worden sein. Brisant sei laut Hafenecker der klare Österreich-Bezug: „Auf den beschlagnahmten Goldbarren finden sich teils Prägungen der Münze Austria. Diese Goldbarren sind der Schlüssel zur Aufklärung des gesamten Finanzflusses und dieser Schlüssel liegt in den Händen der Österreicher. Wir sind nicht nur Zuseher, wir sind der Ausgangspunkt dieser verdächtigen Transporte!“, so Hafenecker, der dazu eine umfassende parlamentarische Untersuchung durch Anfragen an den ÖVP-Bundeskanzler sowie an die Minister für Finanzen, Inneres, Justiz, Außen- und Europapolitik, Wirtschaft und Landesverteidigung ankündigte.

Es gebe nur drei Szenarien, in denen sich diese Geldtransporte bewegen könnten, nämlich einen legalen Banknotenhandel durch die Raiffeisenbank, was aber die Mitführung von Goldbarren und die Begleitung durch einen Ex-Geheimdienstgeneral nicht erklären würde, die verdeckte Finanzierung von Schattenwirtschaft, für die Österreich dann eine Drehscheibe wäre, oder gar Geldwäsche und Korruption, wo sich die Frage stelle, ob österreichische Steuergelder davon betroffen seien. „Und damit kein Missverständnis entsteht: Unsere Fragen richten sich nicht gegen das ukrainische Volk. Die Menschen in der Ukraine leiden unter einem schrecklichen Krieg. Unsere Kritik richtet sich gegen mangelnde Transparenz, gegen politische Verantwortungslosigkeit und gegen jeden, der Österreich als Durchlaufstelle für ungeklärte Geldflüsse nutzt!“, betonte Hafenecker.

Gleichzeitig kritisierte der FPÖ-Generalsekretär die „beschämende Unterwürfigkeit“ der österreichischen Bundesregierung, die zu einer Eskalationskette von Provokationen – begonnen bei den Anwerbeversuchen von Söldnern durch die ukrainische Botschaft über das Führen von ukrainischen Todeslisten mit heimischen Politikern und Journalisten, die Invasionsandrohung eines von Selenskyj hochdekorierten Offiziers gegen Ungarn bis hin zur öffentlichen Morddrohung Selenskyjs gegen den ungarischen Premier Orbán – schweige.

FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz forderte einen sofortigen Stopp aller Zahlungen an die Ukraine, die umgehende Prüfung der Verwendung jedes bisher bezahlten Steuer-Euros und deren Rückforderung, wenn diese nicht lückenlos aufgeklärt werden kann. „Insgesamt sind 3,26 Milliarden Euro österreichisches Steuergeld bisher in die Ukraine geflossen. Das sind 800 Euro pro Haushalt, die jeder österreichischen Familie fehlen! Dieses Geld landet aber nicht bei der notleidenden Bevölkerung, sondern in einem dokumentierten Korruptionssumpf. Mehr als 1.500 Personen werden von den ukrainischen Antikorruptionsbehörden angeklagt. Die Realität ist daher: Wir finanzieren ein zum Teil kriminelles System der Extraklasse, ein mafiöses Netz, das selbst im Angesicht eines Kriegs keine Skrupel kennt und bis ins engste Umfeld von Präsident Selenskyj reicht“, erklärte Schnedlitz und zählte mehrere ukrainische Korruptionsskandale der jüngeren Vergangenheit auf: „Das sind die Korruptionslinien, die in der Kriegspropaganda so gerne als die Werte des Westens bezeichnet werden!“

Die Verbindung zum aktuellen Geldtransport-Skandal sei evident: „Der Chef des Konvois war ein mehrfach – etwa wegen gerichtlicher Verurteilung – entlassener SBU-General, der wiederum in Verbindung mit Korruption steht. Das sind die ‚seriösen Bankmitarbeiter‘, die hier Gold und Bargeld teils in Plastiksäcken durch Europa transportieren“, so Schnedlitz. Angesichts dieser Faktenlage sei die Untätigkeit der österreichischen Behörden eine Provokation für jeden anständigen Bürger. „Während jeder normale Bürger bei einer Bareinzahlung etwa von 15.000 Euro wie ein Krimineller behandelt wird, wird über eine Milliarde Euro quer durch Europa geschippert und es interessiert keinen. Von dieser Zwei-Klassen-Behandlung haben die Menschen die Nase voll!“, stellte Schnedlitz fest und versprach, dass, sobald die FPÖ in Regierungsverantwortung sei, Schluss mit dem Wegschauen sein werde: „Dann werden Akten geöffnet, Verantwortlichkeiten gnadenlos geprüft und alles juristisch bis ins letzte Detail aufgearbeitet!“

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Die traurige Posse vom Küniglberg

Kommentar vom FPÖ-Abgeordneten zum Wiener Landtag & Gemeinderat und Unternehmer Leo Lugner

Wie sich das Küniglberg-Schauspiel derzeit darstellt, könnte man fast glauben, dass hier dieselben Strippenzieher am Werk sind wie einst bei Ibiza.

Ohne der Anwalt von Herrn Weißmann zu sein: Es ist schon bemerkenswert, dass kurz vor der voraussichtlichen Wiederwahl eines ORF-Generaldirektors plötzlich eine ORF-Mitarbeiterin – aus dem persönlichen Umfeld einer anderen ORF-Topführungskraft, die politisch natürlich einer anderen Partei als Weißmann zuzurechnen ist – mit jahrealten Vorwürfen und Rücktrittsaufforderungen zum Stiftungsratsvorsitzenden kommt.

Im Anschluss kolportiert der Stiftungsratsvorsitzende, die Vorwürfe gegen Weißmann „ließen sich darstellen“, es handle sich um „sexualisierte Inhalte“.

Was soll das bitte konkret heißen?

Das klingt weniger nach sauberer Aufklärung als vielmehr nach einem ziemlich billigen Putsch, der am Ende den Steuerzahler teuer zu stehen kommen könnte.  Am Küniglberg gehört das Licht endgültig ausgeknipst.

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ORF-Generaldirektor Roland Weißmann zurückgetreten

Politiker(innen)-Reaktionen, sowie Stellungnahme des Rechtsvertreters von Mag. Weißmann

„ORF-Generaldirektor Roland Weißmann (57) ist ´mit sofortiger Wirkung ´ zurückgetreten, nachdem eine ORF-Mitarbeiterin ´Vorwürfe der sexuellen Belästigung´ erhoben hatte. Weißmann bestreitet diese Vorwürfe. Stiftungsratsvorsitzender Heinz Lederer betonte im APA-Gespräch, es sei seine ´oberste Pflicht, die Integrität des ORF zu schützen´. Radiodirektorin Ingrid Thurnher werde am Donnerstag zur Wahl als neue Generaldirektorin bis zum Ende der laufenden Amtsperiode vorgeschlagen“, so lautet heute das Top-Thema (Schlagzeile) der APA/OTS-Presseaussendungen.  (Der Ordnung halber merken wir an, dass die Unschuldsvermutung gilt.)

Dazu die SPÖ- Bundesfrauengeschäftsführerin Ruth Manninger, die das rasche Handeln des Stiftungsrates begrüßt und eine Frau als Nachfolgerin an der Spitze des ORF begrüßen würde: „Ein sicheres Arbeitsumfeld frei von Gewalt und Übergriffen sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Für die SPÖ-Frauen stehen bei den bekannt gewordenen Vorwürfen gegenüber ORF-Generaldirektor Weißmann maximale Transparenz bei der Aufklärung sowie der umfassende Schutz für die Betroffene im Vordergrund. Männern muss klar sein, dass übergriffiges Verhalten nicht geduldet wird und Konsequenzen hat. Das gelte auch für Männer in Machtpositionen.“

Zu der Causa betont der Generalsekretär und Mediensprecher der Volkspartei, Nico Marchetti: „Volle Aufklärung und Transparenz aller Umstände sind jetzt das Gebot der Stunde. Die Entscheidung von Generaldirektor Roland Weißmann, seine Funktion zurückzulegen, nehmen wir zur Kenntnis. Weitere Schritte zu definieren, ist nun die Aufgabe des Stiftungsrats. Wichtig sind nun Stabilität und ein geordneter Übergang im ORF. In Fällen wie diesen ist es zentral, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu wahren und alle fraglichen Umstände aufzuklären“.

Nach dem Rücktritt von ORF-Generaldirektor Roland Weißmann äußert sich die stellvertretende Klubobfrau und Mediensprecherin der Grünen, Sigi Maurer: “Der Rücktritt des ORF-Generaldirektors ist ein richtiger und notwendiger Schritt, um weiteren Schaden vom ORF abzuwenden. In einer Situation, in der schwerwiegende Vorwürfe im Raum stehen, ist es wichtig, Verantwortung zu übernehmen und die Institution zu schützen.” Im Rücktritt sieht Maurer auch ein deutliches Signal und einen Auftrag an den gesamten ORF: „Ein zeitgemäßer öffentlich-rechtlicher Rundfunk braucht eine Unternehmenskultur und Strukturen, die Machtmissbrauch verhindern, Betroffene schützen und ein sicheres Arbeitsumfeld schaffen, in dem Respekt und Integrität selbstverständlich sind.“

Dazu der NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos: „Die Beurteilung solcher Vorwürfe obliegt dafür vorgesehenen Stellen, nicht der Politik – die Wahrung eines professionellen, unabhängigen ORF jedoch schon. Die Politik hat daher dafür zu sorgen, dass bei der Bestellung des neuen ORF-Generaldirektors beziehungsweise der neuen Generaldirektorin ein transparentes, professionelles und objektives Verfahren gewährleistet ist. Für uns NEOS kann jetzt nur ein transparenter und gesetzeskonformer Prozess im Rahmen der Neubestellung Vertrauen schaffen.“

Der FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, zum Rücktritt des ORF-Generaldirektors Weißmann: „Jetzt hat der ORF die Chance, seine selbstgewählte Rolle als zwangssteuerfinanzierter Regierungslautsprecher aufzugeben und sich wieder seinem öffentlich-rechtlichen Auftrag zu widmen. Ich bin gespannt, ob sie genützt wird.“ Hafenecker sieht in Weißmann einen Mann, der von der ÖVP federführend ins Amt gehievt wurde und in dessen Amtszeit der öffentlich-rechtliche Rundfunk regelrecht zum ´Haus- und Hof-Propagandaorgan´ der Regierung umgebaut wurde. „Die plötzliche Live-Übertragung des SPÖ-Bundesparteitags am Samstag, die Belangsendung für Stocker, Babler und Meinl-Reisinger zum einjährigen Regierungsjubiläum letzte Woche und die ‚ZIB Spezial‘ zum ÖVP-Neujahrsauftakt im Jänner waren die jüngsten Tiefpunkte dieser Anbiederung, durch die das Verhältnis zwischen Regierung und ORF eher dem zwischen Staatsführung und Staatsfernsehen in den Ostblock-Regimen gleicht“, so Hafenecker ergänzend.

Auch der Rechtsvertreter von Roland Weißmann, der Anwalt Dr. Oliver Scherbaum, äußerte sich zur heute via APA-OTS verbreiteten Medieninformation des Österreichischen Rundfunks (ORF) betreffend des Rücktritts seines Klienten als Generaldirektor des ORF wie folgt:

„Mein Mandant wurde vom Stiftungsrat darüber in Kenntnis gesetzt, dass ihm von einer Mitarbeiterin unangemessenes Verhalten zu Beginn seiner Amtszeit als Generaldirektor (2022) vorgeworfen wird. Ihm wurde seitens des Stiftungsrates eine Frist von wenigen Tagen eingeräumt, um seinen Rücktritt zu erklären, obwohl mein Mandant die Vorwürfe bestritten hat und eine inhaltliche Überprüfung der Vorwürfe nicht erfolgte. Meinem Mandanten liegt bis heute der von der Mitarbeiterin genau vorgebrachte Sachverhalt nicht vor, dennoch war er, um Schaden vom Unternehmen abzuwenden, zu weitreichenden Zugeständnissen bereit und trat daher am Sonntag 08. März 2026 um 11:45 Uhr mit sofortiger Wirkung von seiner Funktion als Generaldirektor zurück. Die mediale Verbreitung der in keinster Weise aufgeklärten Vorwürfe stellt eine völlig unangemessene und überschießende Reaktion dar. Diese Vorgehensweise, wie auch eine allfällige Wiedergabe der Vorwürfe durch Dritte, verletzen die Persönlichkeitsrechte meines Mandanten massiv und werden zu entsprechenden rechtlichen Schritten führen. Dieser Vorgang geschieht bezeichnenderweise wenige Monate vor der bevorstehenden Generaldirektorwahl im ORF.“

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Schwerpunktaktionen der Wiener Polizei in der vergangenen Nacht

Drei Raser wurden aus dem Verkehr gezogen und etliche Führerschein abgenommen

In der Nacht von gestern auf heute, führte die Wiener Polizei Schwerpunkaktionen am Wiener Gürtel in Meidling und Fünfhaus durch.  Im 12. Wiener Gemeindebezirk lag das Hauptaugenmerk auf Fahrzeuglenker, die unter Beeinträchtigung von Suchtmittel ein Fahrzeug lenkten, statt. Unterstützend nahm neben den uniformierten Kräften auch ein Amtsarzt an der Schwerpunktaktion teil.

Die Bilanz der Nacht:
° 15 Vorführungen vor den Amtsarzt
° 20 Personen welche ein Fahrzeug unter Suchmittelbeeinträchtigung lenkten
° Fünf Führerscheinabnahmen
° Einhebung von Strafgeldern aufgrund offener Verwaltungsanzeigen in einer Höhe von € 6000,-
° 132 Organmandate im Verkehrsbereich
° 184 Alkovortest

In Wien Fünfhaus lag der Schwerpunkt auf Geschwindigkeitsübertretungen, welcher mittels Planquadrat durchgeführt wurde.

Ein 19-jähriger Syrer fuhr mit seinem Fahrzeug am äußeren Gürtel in Richtung Westbahnhof und konnte dort von den Beamten mittels mobilem Lasermessgerät mit einer Geschwindigkeit von 96 km/h gemessen und in weiterer folge auch angehalten werden. Der Mann war im Besitz eines Probeführerscheines, welcher ihm vor Ort vorläufig abgenommen wurde. Weiters setzte er durch einen mehrfach riskanten und nicht angezeigten Fahrstreifenwechsel ein gefährdendes Verhalten für andere Verkehrsteilnehmer.

Die Beamten wurden zudem auf zwei Fahrzeuge aufmerksam, welche nebeneinander fuhren und mit einer deutlich überhöhten Geschwindigkeit unterwegs waren. Beide Lenker, ein 24- Jähriger und ein 18-Jähriger, wurden mit 97 km/h und mit 96 km/h gemessen. Beide waren im Besitz eines Probeführerscheines, der ihnen vorläufig abgenommen wurde. Sie wurden mehrfach angezeigt.

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FPÖ – Hafenecker: „Nach Selenskyjs Killerkommando-Drohungen gegen Ungarns Regierungschef muss Meinl-Reisinger sofort handeln!“

Einbestellung des ukrainischen Botschafters durch die pinke Außenministerin und Zurücklegung ihres Ukraine-Ordens sind jetzt geboten

„Das Schweigen von NEOS-Außenministerin Meinl-Reisinger zur offenen Drohung des ukrainischen Präsidenten, dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán ein Killerkommando schicken zu wollen, ist für sich selbst schon ein unglaublicher Skandal. Sie muss unverzüglich den ukrainischen Botschafter ins Außenministerium einbestellen und auch den Orden, den sie von Selenskyj erst vor wenigen Wochen erhalten hat, sofort zurücklegen!“, forderte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker, nachdem der ukrainische Präsident gestern öffentlich damit gedroht hatte, ukrainischen Soldaten „die Adresse“ des ungarischen Ministerpräsidenten geben zu wollen.

Wenn der Regierungschef eines befreundeten Nachbarlandes und EU-Mitgliedsstaates derartig bedroht werde, müsse es vonseiten des offiziellen Österreichs klare Worte und Taten der Verurteilung geben. „Dass der EU-Beitrittsprozess der Ukraine genauso wie alle Zahlungen an dieses korruptionsgebeutelte Land gestoppt werden müssen, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Immerhin handelt es sich bei dieser Todesdrohung gegen den ungarischen Ministerpräsidenten auch nur um den verwerflichen Höhepunkt einer ganzen Reihe aggressiver Akte aus der Ukraine gegen jene, von deren Geld sie abhängig sind. Ich erinnere nur an das Keilen um Söldner für den Krieg durch die ukrainische Botschaft in Wien 2022, die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines mit einem Milliardenschaden für Österreich, für die Ukrainer verdächtig sind, und an das Führen von ukrainischen Todeslisten, auf denen auch heimische Politiker und Journalisten stehen. Nicht zuletzt ist es gerade einmal ein paar Wochen her, dass ein ukrainischer Offizier Ungarn eine Invasion angedroht hat“, schilderte Hafenecker. Dass die Systemparteien weiter Steuergeld in die Ukraine pumpen und EU-hörig trotz alledem Selenskyj mit seiner Regierung weiter hofieren würden, sei „kein ideologieverbrämter Tunnelblick mehr, sondern grenzt schon an politische Komplizenschaft.“

Ebenso bezeichnend sei es, dass nur wenige heimische Medien, wie etwa „Die Presse“, die „Kleine Zeitung“ oder „oe24“, über Selenskyjs aktuelle „Killerkommando-Fantasien“ berichtet hätten. „In der zwangssteuerfinanzierten Regierungspropagandaanstalt ORF hat man diese Drohung geflissentlich ignoriert, ganz nach dem Motto: ‚Was nicht sein soll, gibt es auch nicht‘. Denn wie die Systemparteien hat sich der ORF unter völliger Missachtung der immerwährenden Neutralität in den Selenskyj-Fanclub eingereiht und verzichtet offenbar auf jede Berichterstattung, die ihm nicht ins Konzept passt. Mit öffentlich-rechtlichem Rundfunk hat das nichts zu tun, das ist manipulative Propaganda durch Weglassen! Ein Grund mehr, warum die ORF-Zwangssteuer ersatzlos abgeschafft und der Küniglberger Regierungsfunk einer Totalreform unterzogen werden muss“, so NAbg. Christian Hafenecker.

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User-Aufforderung auf der Facebook-Seite einer Wiener Staranwältin: „Nö löscht lieber die Juden und die Armys aus“

Ein anderer User äußert auf der FB-Seite von Dr. Wagner den Wunsch, dass Israel von der Landkarte verschwinden möge

Vorgestern haben wir den Beitrag „Für die Rechtsanwältin Dr. Astrid Wagner sind Israel und die USA eine Gefahr für den Weltfrieden“ gebracht. Mittlerweile wurden auf der FB-Seite der Rechtsanwältin schon über 450 Kommentare zu ihrem Thread gebracht.  Sieht man sich diese Kommentare an wird man feststellen, dass sich darunter zig Israel hassende Verschwörungstheoretiker befinden.

Aber es gibt außer den zum Teil geistig sinnbefreiten Kommentaren von Verschwörungstheoretikern und selbsternannten Nahostexperten auch den Wunsch, dass Israel von der Landkarte verschwinden möge.  Im Klartext bedeutet dies – vermutlich nicht nur für uns – dass Israel samt Bewohner auszulöschen ist.

Ein andere User fordert mit seinem Kommentar (s. nachfolgenden Screenshot) ganz unverblümt auf der FB-Seite von Dr. Wagner, unter anderem die Auslöschung von Juden. Es ist schon erstaunlich, welche Kommentare man auf der – von diversen Medien als Staranwältin betitelten – Anwältin, Dr. Astrid Wagner, findet.

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Konsumerhebung: Rund zwölf Prozent unserer Haushaltsausgaben geben wir für Lebensmittel aus

Übers Jahr verteilt werden durchschnittlich Lebensmittel im Wert von zwei Monatseinkäufen weggeworfen

Die aktuellen Zahlen der Statistik Austria zeigen: Österreicherinnen und Österreicher geben durchschnittlich 11,6 Prozent ihrer Haushaltsausgaben für Lebensmitteleinkäufe aus – weniger als die meisten anderen EU-Länder. Gleichzeitig landen jährlich Lebensmittel im Wert von zwei Monatseinkäufen im Müll. Was sagt das über unseren Umgang mit Lebensmitteln? Der Verein Land schafft Leben beleuchtet, wie bewusstes Konsumieren die eigenen Geldressourcen schonen, Körper und Wohlbefinden beeinflussen und unseren Lebensraum erhalten kann.

Die neueste Konsumerhebung der Statistik Austria zeigt: Von den 4.170 Euro an durchschnittlichen Ausgaben pro Haushalt mit rund zwei Personen in Österreich werden 484 Euro für Lebensmitteleinkäufe verwendet. Übers Jahr verteilt werden durchschnittlich Lebensmittel im Wert von zwei Monatseinkäufen weggeworfen

Vergleichsweise geringer Ausgabenanteil für Lebensmittel

Den größten Teil der Verbrauchsausgaben gibt ein durchschnittlicher Haushalt in Österreich für Wohnen und Energie (26,4 Prozent), Verkehr (13,6 Prozent), Ernährung und alkoholfreie Getränke (11,6 Prozent) und Freizeit, Sport und Kultur (11,4 Prozent) aus. Dass der Anteil, den österreichische Haushalte für Lebensmitteleinkäufe ausgeben, verhältnismäßig gering ist, zeigt auch eine Eurostat-Erhebung: Österreich lag 2022 in Europa auf Platz vier der Länder mit den geringsten Anteilen von Lebensmitteleinkäufen an den Gesamtausgaben.

Ernährung als unterschätzter Faktor der Gesundheitsvorsorge

Dazu ´Land-schafft-Leben´-Gründerin Maria Fanninger: „Wir konsumieren jährlich etwa eineinhalb Tonnen Lebensmittel und Getränke pro Kopf. Umso wichtiger ist es, sich Gedanken darüber zu machen, was wir zu uns nehmen. Was auf den Teller kommt, beeinflusst das körperliche und psychische Wohlbefinden sowie die persönliche Leistungsfähigkeit mit. Welche wichtige Rolle die Ernährung beim Thema Gesundheitsvorsorge spielt, unterschätzen wir im Alltag oft. In Europa ist Österreich mit an der Spitze jener Länder mit den höchsten Gesundheitsausgaben pro Kopf. Jedoch liegen wir bei der Anzahl an gesunden Lebensjahren im unteren Drittel. Mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Österreich ist übergewichtig oder sogar fettleibig – und ist einem höheren Risiko für Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ-2-Diabetes ausgesetzt. Eine ausgewogene Vielfalt an Lebensmitteln bildet eine wichtige Basis für ein gutes Leben. Die eigene Ernährung zu vernachlässigen, lohnt sich nicht, sondern kommt uns im schlimmsten Fall teuer zu stehen.“

Hintergrund Konsumerhebung

Die „Konsumerhebung“ der Statistik Austria zeigt, wie sich die Ausgaben der Privathaushalte in Österreich zusammensetzen. Im Zeitraum April 2024 bis Mai 2025 dokumentierten rund 6.700 per Zufallsverfahren ausgewählte Haushalte 14 Tage lang ihre Ausgaben. Zusätzlich wurden kurz vor und nach diesem Aufzeichnungszeitraum ergänzende Fragen gestellt.

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Parkplatzabzocke: VKI erwirkt Unterlassung

VKI geht erfolgreich gegen mutmaßlichen Drahtzieher von Abmahngesellschaften vor

Im Auftrag des Sozialministeriums geht der Verein für Konsumenteninformation (VKI) seit Jahren erfolgreich mit Unterlassungsklagen gegen sogenannte „Parkplatzabzocker“ vor und unterstützt betroffene Konsumenten bei der Durchsetzung ihrer Rechte. Nun wurde auch einer der mutmaßlichen Drahtzieher hinter den nach außen auftretenden Abmahngesellschaften erfolgreich geklagt. Das Verfahren endete mit einem umfassenden (rechtskräftigen) gerichtlichen Unterlassungsvergleich.

Eine Liegenschaft im 22. Wiener Gemeindebezirk, in der Franz-Eduard-Matras-Gasse galt in den vergangenen Jahren als Ausgangspunkt zahlreicher Besitzstörungsabmahnungen gegen Autofahrer. In vielen Fällen führten geringfügige Störungen zu überhöhten Forderungen in Abmahnschreiben. Trotz gerichtlich erfolgreicher Unterlassungsklagen wurde das Geschäftsmodell unter wechselnden Gesellschaften fortgeführt.

Der VKI hat nun den mutmaßlichen Drahtzieher hinter diesen Gesellschaften geklagt und einen umfassenden Unterlassungsvergleich erzielt. Darin verpflichtet sich dieser, künftig jede Beteiligung an Abmahnschreiben im Zusammenhang mit KFZ-Besitzstörungen und überhöhten Zahlungsforderungen zu unterlassen. Ebenso hat er sich zur Unterlassung schikanöser Rechtsausübung im Zusammenhang mit Besitzstörungen verpflichtet.

„Mit diesem Vergleich setzen wir ein deutliches Zeichen gegen missbräuchliche Abmahnmodelle und die Kapitalisierung von Besitzstörungsansprüchen. Verbraucher dürfen nicht durch systematisch überhöhte Forderungen unter Druck gesetzt werden“, so Dr. Petra Leupold, Leiterin Intervention im VKI.

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Für die Rechtsanwältin Dr. Astrid Wagner sind Israel und die USA eine Gefahr für den Weltfrieden

Sieht die Anwältin in der Regentschaft der menschenverachtenden Mullahs gar den Weltfrieden?

Israel und die USA säubern zurzeit den Iran von den menschenverachtenden und kriminellen Mullahs, unter deren Herrschaft über 30.000 Menschen ermordet wurden, Frauen gesteinigt wurden wenn sie kein Kopftuch oder sonstige Verhüllungen tragen wollten und Homosexuelle auf Baukräne gehängt wurden.  Fünfzig (50) von dem gesellschaftlichen und politischen Abschaum in Menschengestalt, konnten die israelische und die amerikanische Armee bereits zu den 72 Jungfrauen befördern.

Was meint die – von diversen Medien als Staranwältin betitelte – Anwältin, Dr. Astrid Wagner, zu den Vorgängen im Iran? Sie scheibt auf ihrem FB-Account: „Mutige Menschen stehen auf gegen USIsrael“.  Das ist für uns nicht ganz verständlich, denn warum sollten „mutige“ Menschen just gegen jene Personen bzw. Länder aufstehen, die den zurzeit den Planeten vom gesellschaftlichen und politischen Abschaum in Menschengestalt, den islamistischen Mullahs, säubern?

Zudem meint Dr. Wagner weiters, dass „USIsrael“ für sie die größte Gefahr für den Weltfrieden sei. Auch das ist für uns nicht nachvollziehbar, denn die Israelis und die Amis erledigen bloß die Drecksarbeit und fegen den menschlichen Mullah-Müll von der Erde. Zudem sind die Mullahs wohl nicht der Weltfrieden oder ein Garant dafür.

Auch ein Sujet, auf dem Netanjahu und Trump mit blau geschlagenen Augen und blutenden Nasen zu sehen sind und zu einer Kundgebung am 7. März 2026 aufruft, ziert den FB-Account der Rechtsanwältin.

Interessant ist auch ein virtueller Dialog zwischen Dr. Astrid Wagner und einer Userin namens Petra. Diesen wollen wir unserer Leserschaft nicht vorenthalten.

Warum Dr. Wagner den zwar kritischen aber sehr höflichen Kommentar der Userin Petra als „hirnlosen Hasskommentar“ bezeichnet, dürfte wohl für immer ihr Geheimnis bleiben.

Wollen Sie mehr von der – von diversen Medien als Staranwältin bezeichneten – Dame lesen, können Sie dies beispielsweise unter  LINK1  oder  LINK2  tun.

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Verkehrschaos in Mannersdorf durch unzureichende Beschilderung

Ortsfremde Autofahrer verzweifeln

Im sonst recht beschaulichem niederösterreichischen Ort Mannersdorf am Leithagebirge, geht es zurzeit verkehrstechnisch gesehen rund. Die Gemeindeväter haben sich für Tempo 30 entschieden und dieses auch verordnet.

An und für sich ist ein Tempolimit von 30 km/h in Ortschaften ja auch per se nicht schlecht, dort wo es verkehrs- und sicherheitstechnisch gesehen Vorteile bringt. Jedoch darf die Umsetzung einer solchen Maßnahme nicht Verwirrung bringen und den Nutzen zunichte machen.

Kommt man zur Ortseinfahrt Mannersdorf, prangt unter der dieser das Vorschriftszeichen „30“ und unter diesem eine Zusatztafel mit der Aufschrift „ausgenommen LB 15 – ausgenommen L161 und ausgenommen L 2002“.

Mittels Google haben wir recherchiert, dass es sich bei den Ausnahmen um die Halterzeile „L161“, die Mannersdorfer Straße „LB 15“ und die Sommereinerstraße, die im weiteren Verlauf Hauptstraße „L 2002“ heißt und zugleich Ortsdurchfahrt ist.

Um als Ortsfremder in Mannersdorf keine Geschwindigkeitsüberschreitung zu begehen, müsste man vor der Ortstafel anhalten und sich über Google-Map schlau machen, um welche Straßen es sich bei „LB 15, L161 und L 2002“ handelt. Denn auf diesen Straßenzügen darf  aus Gründen der Flüssigkeit des Straßenverkehrs weiterhin mit 50 km/h gefahren werden.

Ein Anhalten vor der Ortstafel, um die Ausnahme-Straßen zu recherchieren, wäre aus Gründen der Sicherheit ein Supergau. Zudem würde der fließende Verkehr behindert werden. Also bleibt nur die Alternative, den gesamten Straßenzug (L 2002) durch Mannersdorf und auch die beiden anderen Ausnahmestraßen mit 30 km/h zu befahren. Dies verursacht natürlich Verkehrstaus, welche unter anderem  einen höhere Ausstoß von Abgasen zur Folge haben.

Es wäre – wenn auch teurer – eine Beschilderung der tatsächlichen 30er-Zonen sinnvoller gewesen. Lediglich Zusatztafeln unter einem Verkehrszeichen am Ortsbeginn anzubringen, erachten wir als unzureichend.

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Finanzministerium warnt vor betrügerischen Nachrichten, Fake-Anrufen und gefälschten Webseiten

Internetbetrüger versuchen mit Hilfe von gefälschten Nachrichten an persönliche Daten von Bürgern und Unternehmern zu gelangen und zur Überweisung von Geldbeträgen zu verleiten

Hier ein Beispiel solcher gefälschten Nachrichten!

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt erneut vor einer zunehmenden Professionalität der Internetkriminalität und einer steigenden Anzahl von Betrugsversuchen, welche über verschiedene Kommunikationskanäle wie SMS, E-Mail, Messenger-Dienste, Telefonanrufe und Social Media und über gefälschte Webseiten im Stil von FinanzOnline sowie unter Verwendung von gefälschten Bescheiden erfolgen. Die Internetbetrüger bedienen sich dabei immer häufiger ausgeklügelter Tricks, um an persönliche Daten ihrer Opfer zu gelangen und sich auf deren Kosten zu bereichern. Sie täuschen vor, dass die Nachrichten von offiziellen Stellen der österreichischen Finanzverwaltung stammen, wie zB dem Bundesministerium für Finanzen, dem Finanzamt Österreich, dem Zollamt Österreich und FinanzOnline. Zu den bekannten Maschen zählen beispielsweise:

° anstehende Steuerrückzahlungen und Rückerstattungen
° offene Forderungen und drohende Pfändungen
° verdächtige Anmeldeversuche und notwendige Aktualisierungen bei FinanzOnline
° erforderliche Überprüfungen zusätzlicher Verpflichtungen
° notwendige Übermittlung von Informationen rund um Krypto-Vermögen

Das BMF betont, dass es sich hierbei um Betrugsversuche handelt und die versendeten Nachrichten, Webseiten und Anhänge Fälschungen darstellen!

Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von digital signierten Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline Databox zugestellt. Das BMF fordert Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmerinnen und Unternehmer niemals zur Übermittlung von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf. Links zur Informationen zur Amtssignatur und zur Verifizierung amtssignierter Schriftstücke.

Daher gilt: Wenn Sie Nachrichten mit ähnlichen Inhalten oder Anrufe mit ähnlichen Aufforderungen erhalten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Betrugsversuch.

° Folgen Sie in keinem Fall den Anweisungen!
° Geben Sie niemals persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!
° Klicken Sie in Nachrichten keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!
° Das BMF empfiehlt, solche Nachrichten sofort zu löschen und solche Anrufe sofort zu beenden!
° Seien Sie vorsichtig und hinterfragen und prüfen Sie stets die Plausibilität und die Echtheit solcher Nachrichten und Anrufe!
° Eruieren Sie im Zweifel immer die offizielle Telefonnummer der vermeintlichen Stelle, die die Nachricht versendet oder den Anruf durchgeführt hat, und führen Sie einen Rückruf durch.

Detaillierte Warnmeldungen zu den aktuellen Betrugsmaschen finden Sie auf der unabhängigen Informationsplattform Watchlist Internet.

Weitere Informationen zu den Maschen der Betrüger, den Merkmalen von Betrugsversuchen und notwendigen Sicherheitsmaßnahmen finden Sie in unserem Folder „Vorsicht Betrug! Geben Sie Internetbetrügern keine Chance“. Der Folder steht auf der Webseite des BMF zum Download bereit und liegt in allen Finanzämtern zur Entnahme auf.

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Verbot der „Mozartverkäufer“ in der Wiener City

Stadt Wien reagiert auf zunehmende Beschwerden und Verstöße – Verbot am Stephansplatz, Kärntner Straße, Herbert-von-Karajan-Platz und am Graben

Die Stadt Wien reagiert auf zunehmende Beschwerden in Sachen „Mozartverkäufer“, also gewerbliche, kostümierte Ticketverkäufer in der Innenstadt: Ihnen wurden aufgrund einer Zonierungsverordnung 2021 maximal 18 Plätze für ihre Verkaufstätigkeit gestattet, auf zentralen Plätzen wie vor dem Hauptportal des Stephansdomes wurde diese gewerbliche Tätigkeit bereits damals verboten. Es war dies der erste Versuch einer Regulierung durch begrenzte Kontingente, der jedoch nicht ausreichend war und daher ist ein nächster Schritt nötig. Denn in letzten Jahren kam es zu einer Zunahme an groben Verstößen der Vorgaben: Regelmäßige Kontrollen zeigen, dass innerhalb der relevanten Bereiche in der City regelmäßig Ticketverkäufer ohne Genehmigungen anzutreffen sind, besonders auffällig auch vor dem Stephansdom, wo es bedingt auch durch den U-Bahn-Ausgang und großer Touristenströme ohnehin sehr beengt ist. 2024 wurden durch den Magistrat der Stadt Wien an 42 Aktionstagen insgesamt 579 Ticketverkäufer*innen in der Inneren Stadt überprüft. Dabei wurden insgesamt 299 Verstöße festgestellt.

Zugenommen haben auch die Beschwerden, sowohl bei der Stadt, also auch bei der Staatsoper und bei Wien Tourismus. Passanten, aber auch Besucher der Oper oder Touristen fühlen sich vermehrt durch das aufdringliche Verhalten der Mozartverkäufer belästigt.

„Das ist inakzeptabel, der öffentliche Raum in der Innenstadt ist ohnehin schon sehr beengt, die Besucherinnenzahlen steigen und wir wollen hier Belästigungen aller Art abstellen. Daher wollen wir den Ticketverkauf durch die sogenannten Mozartverkäufer im Gebiet der bestehenden Zonierungsverordnungen, also Stephansplatz, Kärntner Straße, Herbert-von-Karajan-Platz und Graben in der Inneren Stadt künftig untersagen“, kündigt Planungsstadträtin Ulli Sima an.

Im Zuge einer vierwöchigen Begutachtungsfrist können Stellungnahmen zum vorliegenden Entwurf abgegeben werden, In Kraft treten soll die Verordnung Anfang Mai.

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Großangelegte Roadrunner-Schwerpunktaktion der Polizei Wien

18 Führerscheine und 12 Kennzeichen abgenommen, sowie 160 Organmandate ausgestellt

Die Landesverkehrsabteilung Wien führte von gestern auf heute eine umfassende verkehrspolizeiliche Schwerpunktaktion mit besonderem Augenmerk auf die sogenannte Roadrunner-Szene durch. Anlass waren unter anderem Ankündigungen in sozialen Netzwerken zu einem Treffen der Szene in einem slowakischen Ort nahe der Grenze zu Österreich. Aufgrund vorliegender Erkenntnisse war von einer organisierten Kolonnenfahrt aus Wien und Niederösterreich auszugehen.

Der Einsatz der Landesverkehrsabteilung Wien erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Stadtpolizeikommanden Ottakring, Döbling und Donaustadt. Ziel der Schwerpunktaktion war es, verkehrsgefährdendes Verhalten bereits im Inland konsequent zu unterbinden und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Durch sichtbare Polizeipräsenz, mobile Kontrollen sowie gezielte Anhaltungen konnten zahlreiche Verwaltungsübertretungen festgestellt werden.

Das geplante Treffen wurde von den zuständigen slowakischen Behörden kurzfristig untersagt. In weiterer Folge bewegte sich die Gruppierung in Richtung Bratislava weiter.

Vorläufige Bilanz des Einsatzes:
° 15 Schnellrichteranzeigen
° 746 Anzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen
° 4 Anzeigen wegen fehlender Lenkberechtigung
° 59 technische Beanstandungen an Fahrzeugen
° 18 Führerscheinabnahmen (v.a. wegen Schnellfahrens)
° 12 Kennzeichenabnahmen
° 160 Organmandate

Besonders hervorzuheben ist eine massive Geschwindigkeitsüberschreitung auf der A22/A23, bei der ein Motorradlenker die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h um 85 km/h überschritt. Zudem war der Lenker nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung. Das Motorrad wurde vorläufig beschlagnahmt und der Lenker entsprechend angezeigt.

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